Vergabe: 19.04.2021 – Glas Oswald GmbH & Co. KG – 85764 Oberschleißheim – Bau von Hotels

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 089-231326
Erfüllungsort:ERDING
PLZ Erfüllungsort:84405
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE21A - ERDING
Auftragsvergabe:19.04.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Arbeiten
CPV Kategorie:V-45212411 Bau von Hotels
Anzahl Angebote:
Auftragswert: EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Tiefbauarbeiten | 6-Förderanlagen | Justiz | Hafen | Landschaftsplan | Einrichtung | Aufzug |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Flughafen München GmbH
Straße:Postfach 23 17 55
PLZ:85326
Nutscode:DE21A - ERDING
Ort:München
Land:DE
Kontakt:
Email:vergabe@munich-airport.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Glas Oswald GmbH & Co. KG
Straße:Mittenheimer Straße 74
PLZ:85764
Nutscode:
Ort:Oberschleißheim
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
2020-1002645

1.2 CPV Code Hauptteil
45441000

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Das Bestandshotel Hotel Hilton Munich Airport aus dem Jahr 1994 soll einer umfassenden Modernisierung unterzogen werden. Die Hotelanlage besteht aus 2 Gebäudeflügeln (Ost- und Westflügel) zwischen denen ein glasüberdachtes Atrium als Verbindung dient. Beide Flügel beherbergen auf 4 Ebenen insgesamt 343 Gästezimmer und 46 Suiten und sind ca. 115 m lang und ca. 20 m breit. Das dazwischen liegende Atrium hat eine Abmessung von ca. 40 x 50 m.
Folgende Bereiche müssen gänzlich erneuert werden:
— Aufzugschachtverglasungen aus 16 mm VSG ca. 130 m2,
— Aufzugschachtverglasungen aus 8 mm VSG ca. 900 m2,
— Screenwände aus 8 mm VSG ca. 1 000 m2,
— Brüstungen aus 12 mm VSG ca. 700 m2.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
45212411

2.3 Erfüllungsort
Flughafen München GmbH
Postfach 23 17 55
85326 München
Los Nutscode
DE21A

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Bestandshotel Hotel Hilton Munich Airport aus dem Jahr 1994 soll einer umfassenden Modernisierung unterzogen werden. Die Hotelanlage besteht aus 2 Gebäudeflügeln (Ost- und Westflügel) zwischen denen ein glasüberdachtes Atrium als Verbindung dient. Beide Flügel beherbergen auf 4 Ebenen insgesamt 343 Gästezimmer und 46 Suiten und sind ca. 115 m lang und ca. 20 m breit. Das dazwischen liegende Atrium hat eine Abmessung von ca. 40 x 50 m.
Folgende Bereiche müssen gänzlich erneuert werden:
— Aufzugschachtverglasungen aus 16 mm VSG ca. 130 m2,
— Aufzugschachtverglasungen aus 8 mm VSG ca. 900 m2,
— Screenwände aus 8 mm VSG ca. 1 000 m2,
— Brüstungen aus 12 mm VSG ca. 700 m2.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2021-06-30

2.8 Kriterien
Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die nachfolgend beschriebene Bewertung vornehmen. Der Auftraggeber wird eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:
— maximal 300 Punkte entfallen auf die Unterlagen gemäß Ziffer III.1.2), wobei jeweils maximal 150 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.2 a) und III.1.2 b) entfallen;
— maximal 700 Punkte auf die Unterlagen gemäß Ziffer III.1.3).
Wobei hiervon maximal 600 Punkte auf die Unterlagen zu den Referenzangaben nach Ziffer III.1.3 c) entfallen, maximal 50 Punkte entfallen auf die Angaben zu den Mitarbeitern nach Ziffer III.1.3 a) sowie auf die Angaben zum Unternehmen nach Ziffer III.1.3 b)
Bei der Bewertung der Referenzangaben werden bewertet:
— Vergleichbarkeit der Art der Leistungen, einschließlich etwaiger besonderer Umstände der Leistungserbringung (max. 300 Punkte);
— Vergleichbarkeit des Umfangs erbrachten Leistungen (max. 200 Punkte);
— Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen (max. 100 Punkte).
Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die vorgenannten Unterlagen bewertet. Die Bewertung der benannten Unterlagen wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen:
— 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt;
— 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen;
— 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen;
— 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen;
— 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen;
— 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind, oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben.
Der Auftraggeber wird Teilnahmeanträge unberücksichtigt lassen, die bei einer Bewertung weniger als 600 Punkte erreichen. Ebenso wird der Auftraggeber Teilnahmeanträge unberücksichtigt lassen, die bei einem der vorgenannten Bewertungskriterien nach dem ebenfalls vorgenannten Bewertungsmaßstab 0 oder 1 Punkt erhalten.
Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jede Unterlage erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann.
Sollte sich aufgrund der Bewertung ergeben, dass durch eine mehrfache Belegung einer Rangstelle die vorgenannte Höchstzahl der zur Angebotsabgabe zuzulassenden Bewerber überschritten wird, wird der Auftraggeber alle Bewerber mit einer erfolgreichen Rangstelle berücksichtigen.
Teilt ein ausgewählter Bewerber bis zum Schlusstermin für die Abgabe des Erstangebots mit, von einer Angebotsabgabe abzusehen, so behält sich der Auftraggeber vor, ursprünglich nicht berücksichtigte Bewerber entsprechend der Reihen- und Rangfolge der Bewertung der Teilnahmeanträge nachträglich zur Abgabe eines Angebots einzuladen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
a) Eigenerklärung:
Aa) dass der Bewerber in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Bb) dass der Bewerber nicht zahlungsunfähig ist, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, dass die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich der Bewerber nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
cc) dass der Bewerber im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Bewerbers in Frage gestellt wird, § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB; das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn diese Person als für die Leitung des Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört auch die Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung, § 123 Abs. 3 GWB entsprechend.
Der Auftraggeber behält sich vor, beteiligte Unternehmen nach § 124 GWB auszuschließen, wenn einer der dort genannten fakultativen Ausschlussgründe vorliegt. Die Nennung der vorliegend unter Ziffer III.1.1) a) der Bekanntmachung benannten Ausschlussgründe ist daher nicht abschließend.
Dd) dass für den Bewerber kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt.
b) Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform des Bewerbers eine Eintragung vorgesehen ist (nicht älter als 6 Monate, maßgeblich ist der vorliegend benannte Termin für die Einreichung der Teilnahmeanträge, Kopie ausreichend, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung).
Bei Vorliegen von Ausschlussgründen wird der Auftraggeber Angaben der Bieter zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sowie den zulässigen Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB berücksichtigen.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4) der vorliegenden Bekanntmachung verwiesen, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9) verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.1.1 a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen im vorgenannten Sinn zu fordern.
Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.1.1) bis III.1.3) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Eigenerklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Eigenerklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich nicht übereinstimmen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (Euro, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
b) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (EUR, netto), aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4) verwiesen, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung), wird auf Ziffer II.2.9) verwiesen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
a) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl,
b) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens des Bewerbers, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die hier ausgeschriebenen Leistungen fallen, z. B. durch Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens,
c) Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 60 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt:
— Name und Adresse des Auftraggebers, die Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten,
— Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts,
— Benennung der Auftragssumme in TEUR netto und Zuordnung zum Bereich des Hauptgewerks,
— Zeitraum der Leistungserbringung (von Monat/Jahr bis Monat/Jahr),
— Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen, mit Angaben zu den vom Bewerber bearbeiteten Hauptgewerk (Verglasungsarbeiten),
— Benennung der besonderen Umstände der Leistungserbringung,
— Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zur Auftragssumme (ca.),
— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4) verwiesen, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung), wird auf Ziffer II.2.9) verwiesen.