Abgabefrist: 22.11.2022 – Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe – 60306 HESSEN – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 207-591536
Erfüllungsort:HESSEN
PLZ Erfüllungsort:60306
Objekt:35392 Gießen, Heinrich-Buff-Ring 58
Nutscode Erfüllungsort:DE7 - HESSEN
Veröffentlichung:26.10.2022
Abgabefrist:22.11.2022
Submission:22.11.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.03.2023
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Technische Ausrüstung | 1-Abwasser-, Wasser- und GasanlagenHolz-Fassade | Bauüberwachung | Bauleitung | 2-VorplanungNeubau | Sanierung | Rückbau | Institut | Verwaltungsgebäude | Mensa/Gaststätte |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Straße:Dieselstraße 1-7
PLZ:61231
Nutscode :DE7 - HESSEN
Ort:Bad Nauheim
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Fachbereich Freiberufliche Leistungen
Email;info.fbt@lbih.hessen.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-181b434afc7-1b28d29298ae1b4c

Vergabenummer:
2022/S 207-591536

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
A.0435.180537_JLU_Biologikum Seltersberg- Sanierung HBR 58_Fachplanung Techn. Ausrüstung_Labor_ALG 7

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Im Rahmen des HEUREKA-Programms plant das Land Hessen die Sanierung des Gebäudes Heinrich-Buff-Ring 58 (HBR 58) im Campusbereich Seltersberg der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Das in den 70er Jahren erbaute und grundständig sanierungsbedürftige Gebäude HBR 58 ist aufgrund seiner Kubatur und Lage eine prägnante Landmarke.
Ziel des Verhandlungsverfahrens ist die Vergabe der Fachplanung Technische Ausrüstung, ALG 7 (Laborplanung) gem. § 53 HOAI 2021, i.V. mit Anlage 15, für das Biologikum Seltersberg – Grundständige Sanierung Hochhaus Heinrich-Buff- Ring-58 mit Rückbau Seminar- und Hörsaalgebäude Heinrich-Buff-Ring 62 der Justus-Liebig-Universität Gießen.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 1239899.00

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

2.3 Erfüllungsort
35392 Gießen, Heinrich-Buff-Ring 58
Los Nutscode
DE7

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2035-09-28

2.8 Kriterien
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen. Gewichtung gem. Wertungsmatrix Stufe 1:
Durchschnittlicher Jahresumsatz für entsprechende Leistungen (Laborplanung) (brutto) der letzten drei Jahre: 12,5 %;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen (Laborplanung) betraute Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75 %;
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.

2.9 Angaben zu Optionen
Mit Abschluss des Vertrages erfolgt die Beauftragung der LPH 2 nach HOAI 2021, für das gesamte Gebäude. Die weiteren Leistungen (LPH 3-9) werden stufenweise und abschnittsweise beauftragt. vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht jedoch nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl. S.338 (HE 736);
3) Erklärung zum EU Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV; Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form
anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Ingenieure, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen:
Kurzbeschreibung jeder Referenz und folgende Angaben:
– Art der Maßnahme (Sanierung; Neubau)
– Art der Nutzung (Labor, Hochschulbau, Mensa, Bibliothek, Sonstiges)
– Besonderheiten des Gebäudes und des Ablaufs (Umsetzung der Maßnahme bei laufendem Betrieb)
– Projektgröße und Baukosten (BGF, NUF 1-6, Laborfläche, Honorar, KG 300+400, KG 200-600, KG 470)
– Projektzeit (Leistungszeitraum des Bewerbers und Bauzeit, Übergabe an Nutzer)
– Leistungsumfang des Bewerbers (beauftrage Leistungsphasen und Anlagegruppen)
– Leistungsstand der Referenz (begonnene Leistungsphasen nach HOAI)
– Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
– Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers
– Benennung des Projektleiters (aus dem Bewerberbüro) und der örtlichen Bauüberwachung
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form
anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.