Vergabe: 24.04.2021 – Emde APEV GmbH – 63739 Aschaffenburg – Abholung von Siedlungsabfällen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 089-230204
Erfüllungsort:ASCHAFFENBURG, LANDKREIS
PLZ Erfüllungsort:63755
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE264 - ASCHAFFENBURG, LANDKREIS
Auftragsvergabe:24.04.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-90511000 Abholung von Siedlungsabfällen
Anzahl Angebote:100
Auftragswert:1.00 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Institut | Einrichtung | Qualitätssicherung |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Landkreis Aschaffenburg
Straße:Bayernstr. 18
PLZ:63739
Nutscode:DE264 - ASCHAFFENBURG, LANDKR.
Ort:Aschaffenburg
Land:DE
Kontakt:Thorsten Hört
Email:Thorsten.Hoert@lra-ab.bayern.de
Telefon:+49 6021 / 394-411

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Emde APEV GmbH
Straße:
PLZ:63739
Nutscode:DE261 - ASCHAFFENBURG, KREISFREIE STADT
Ort:Aschaffenburg
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Abfuhrlogistik von Altpapier (PPK) incl. Beschaffung und Bewirtschaftung der PPK-Gefäße und Gestellung Umschlagstelle mit Umschlag des PPK

1.2 CPV Code Hauptteil
90500000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Abfuhr von Altpapier (PPK), ca. 10 500 Mg/a PPK im 4-wöchentlichen Rhythmus, Leerung von 240l MGB 2-Rad und 1 100l 4-Rad incl. Betrieb eines Identsystems. Behälter sind im Eigentum des Landkreises. Vom AN sind nur die Behälter, die in der Vertragslaufzeit neu benötigt werden, zu stellen. Gestellung einer Übergabe- und Annahmestelle im Landkreis oder der Stadt Aschaffenburg (max. 20 km gemessen als Straßen-km – von der Stadtgrenze von Aschaffenburg entfernt) für das von ihm gesammelte PPK und Sicherstellung der Annahme der Mengen aus den Recyclinghöfen und den Vereinssammlungen. Übergabe des losen PPK an mit der Verwertung/Vermarktung beauftragten Dritten.
Übernahme und Übergabe der Entleerungsdaten und der des Behältermanagements über die vom AN zu stellende Schnittstelle Gestellung von Softwarelösungen zur Visualisierung von gefäßspezifischen und weiteren Daten.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
90511000

2.3 Erfüllungsort
Landkreis Aschaffenburg und die vom AN gestellte Umschlaganlage
Los Nutscode
DE264

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Siehe Nr. II.1.4).

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-12-31

Einseitige Verlängerungsoptionenen des AG für 2 Jahre, max. 2 Vertragsverlängerungen

2.9 Angaben zu Optionen
Einseitige Verlängerungsoptionenen des AG für 2 Jahre, max. 2 Vertragsverlängerungen

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens und des Umsatzes bezüglich der Durchführung der Leistungen der Abfuhrlogistik bezogen auf die jeweils letzten 3 Geschäftsjahre. Dazu ist das per Download zur Verfügung stehende Formular (Anlage 1.2) zu verwenden. Die Angaben können auf- oder abgerundet angegeben werden. Grundlage der Angaben müssen keine testierten Abschlüsse sein, es ist ausreichend, wenn dem Bieter sein jeweiliger Umsatz des betreffenden Jahres bekannt ist.
Mindestens eine aktuelle Erklärung (nicht älter als 2 Monate – gemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe) durch ein Kreditinstitut oder eines Kreditversicherers, die dem Bieter finanziell geordnete Verhältnisse bescheinigen. Die Bankerklärung muss Rückschlüsse auf die Bonität des Bieters zulassen. Alternativ hierzu kann der Bieter ein extern oder bankinternes Rating des Unternehmens vorlegen, das nicht älter als ein Jahr sein darf. Der AG kann bei Zweifeln an der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vom Bieter zusätzliche Nachweise verlangen. Auf gesonderte Anforderung des AG ist eine Erklärung eines Kreditinstituts oder vergleichbare Einrichtung (s.o.), dass im Auftragsfall die geforderte Bürgschaft übernommen wird, vorzulegen.
Der Bieter kann im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Ein Bewerber oder Bieter kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Aktuell gültige Zertifizierung nach EfbV (§ 56 KrWG), für ausländische Bieter ein gleichwertiger Nachweis (berufliche Leistungsfähigkeit).
Vorlage von mindestens einer Referenz nach dem Formular „Anlage 1.3) Formular Referenzen Abfallabfuhr MGB.docx“ (steht per Download zur Verfügung) über einen Zeitraum von mind. 3 Jahre bezüglich der Leistungen der Einsammlung von Abfällen durch Behälterentleerung (MGB oder Diamond-Umleerbehälter – DU oder beides) entsprechend der ausgeschriebenen Leistungen mit Benennung der jeweiligen Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Der Bieter muss nachweisen, dass er mindestens Sammelgebiete mit einem Behälterbestand einer Fraktion von mindestens 30 000 MGB (und/oder DU) logistisch beherrscht. Das heißt, dass er über die genannten 3 Jahre die Behälterentleerung selbst in den benannten Gebieten durchgeführt haben muss und, dass die Sammelgebiete von einem Standort des Bieters (z.B. Niederlassung) aus logistisch überplant und der Fahrzeugeinsatz von dort aus disponiert wird. Die Sammelgebiete müssen hierbei nicht räumlich unmittelbar aneinandergrenzen. Dem AG kommt es bei den Referenznachweisen darauf an, dass er sich vergewissert, dass der Bieter über langjährige (mind. 3 Jahre) Erfahrung verfügt, wobei das Sammelgebiet, welches vom Bieter abgefahren wurde bzw. wird, ebenfalls die bestimmte Mindestgröße – hier gemessen an der Anzahl der Behälter einer Fraktion im Gebiet – haben muss. Verfügt der Bieter nicht über aktuelle Referenzen, so muss er nachweisen, dass seine Referenz/en bezüglich des Zeitpunkt der Beendigung des Referenzauftrages nicht älter als 3 Jahre – zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe – ist/sind. Es gelten die Erläuterungen im Formblatt „Anlage 1.3.1 Formular Referenzen Abfallabfuhr MGB Los 1.docx“ (berufliche Leistungsfähigkeit).
Nachweis der Zuverlässigkeit des angebotenen Identsystems im gebührenscharfen Betrieb über mindestens 24 Monate, zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe. Mindestens 2 Referenzprojekte sind zu benennen und vom Auftraggeber in Textform zu bestätigen. Dazu ist das Formular „Anlage 1.3.2 Formular Referenzen und Zuverlässigkeit Identsystem.docx“ zu verwenden (steht per Download zur Verfügung). Der geforderte Nachweis ist erbracht, wenn das Formular vollständig ausgefüllt und die Richtigkeit durch Eintrag des Namens eines Vertreters des Auftraggebers in Textform bestätigt ist und die betreffenden Bestätigungen nicht älter als ein Jahr sind. Unter Auftraggeber ist die juristische Person zu verstehen, in deren Auftrag gebührenscharf gefahren wird. I. d. R. handelt es sich hier um einen Auftraggeber der öffentlichen Hand/Zweckverband/Kommunalgesellschaft. Die Zuverlässigkeitsbestätigungen müssen von 2 unterschiedlichen Auftraggebern stammen. (technische Leistungsfähigkeit).
Als Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ist mit dem Angebot darzulegen, wie sich die durchschnittliche Sammelleistung eines Fahrzeugs (durchschnittliche Anzahl an Behälterentleerungen pro Tag und Sammelfahrzeug) darstellt und mit wie vielen Fahrzeugen der Bieter und mit welchen Einsatz- und Sammelzeiten kalkuliert hat. Ebenfalls ist die Anzahl an Mitarbeitern pro Sammelfahrzeug anzugeben. Dazu ist das Formblatt „Anlage 1.5 Formular Logistikkonzept.docx“ (steht per Download zur Verfügung) zu verwenden (technische Leistungsfähigkeit).
Zur Eignungsleihe und Präqualifikation: Siehe Nr. III.1.2).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Abgabe von Eigenerklärungen gemäß Formular Anlage 1.4 Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen.docx (steht als Download zur Verfügung); für Angebote mit NU und im Fall von Bietergemeinschaften muss grundsätzlich jedes Unternehmen eine entsprechende Erklärung einreichen (Anlage 1.4, Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen). Die Eigenerklärung des Bieters ist mit der Angabe von Ort, Datum und lesbare Erklärung, in der die Person des Erklärenden genannt ist, abgegeben, dieses gilt auch für Angebote von Bietergemeinschaften, wenn der Bevollmächtigte der BG die Erklärung abgibt oder der Nachweis von allen Mitgliedern der BG abgegeben ist.