Aufstockung der städtischen Wohngebäude, Sigmundstraße 7/7a und 9- Architektenleistungen Objektplanung

Artikelnummer: V409925-2021-1 Kategorie:

Beschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Aufstockung der städtischen Wohngebäude, Sigmundstraße 7/7a und 9- Architektenleistungen Objektplanung

1.2 CPV Code Hauptteil
71221000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Leistungen der Objektplanung (Leistungsphasen 3 bis 9 gem. §34 Abs. 3 HOAI) für die Aufstockung der städtischen Wohngebäude in der Sigmundstraße 7/7a und 9; 82377 Penzberg.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 276500

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Sigmundstraße 7/7a/9 in 8237 Penzberg
Los Nutscode
DE21N

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) plant, die bestehenden Wohnhäuser in der Sigmundstraße Haus Nr. 7 um 1 Geschoss und die Wohnhäuser der Sigmundstraße 7a und 9 um jeweils 2 Geschosse aufzustocken. Die neu zu errichtenden Geschosse (z. B. Holzbauweise) werden hierbei nach Rückbau der Dachaufbauten auf die bestehenden Flachdächer der Gebäude aufgesetzt. Hierbei sollen je Geschoss 3 Zwei-Zimmer-Wohnungen entstehen.
Des Weiteren werden die Gebäude barrierefrei erschlossen. Hierzu werden neue Aufzüge eingebaut. Der neue Aufzug des Hauses Nr. 7 soll außenliegend in Stahl- Glas-Konstruktion erstellt werden. Das Treppenhaus des Hauses Nr. 7 muss hierbei komplett umgebaut werden. Die neuen Aufzüge in den Häusern Nr. 7a und 9 sollen, jeweils im Treppenauge der bestehenden Treppenhäuser eingebaut werden.
Gegenstand der Beschaffungsmaßnahme sind Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude für dieses Vorhaben. Der Architekt (m/w/d) hat hierbei voraussichtlich die Leistungsphasen 3 bis 9 (inkl.) gem. § 34 Abs. 3 HOAI zu erbringen. Die Erbringung der Leistungsphasen wird vom Auftraggeber stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können kein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen und keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Projektverlauf nach freiem Ermessen.
Die Objektplanung für das geplante Vorhaben ist der Honorarzone III zugeordnet (vgl. Anlage 10.2 zur HOAI).
Die anrechenbaren Kosten betragen 2 676 550 EUR netto. Mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierbei nicht berücksichtigt. Auftraggeber und Auftragnehmer werden die Kostenermittlung in Leistungsphase 3 zum Zeitpunkt der Kostenberechnung vornehmen.
Die vom Architekten zu erbringenden Leistungen in der Objektplanung basieren auf den Grundleistungen der HOAI.
Für die vertraglichen Vereinbarungen wird das Vertragsmuster der HAV-KOM für den Architektenvertrag Gebäude und Innenräume verwendet.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.6 Geschätzter Wert
EUR>276500

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Anzahl Kandidaten: 3

2.8 Kriterien
Referenzen des Bewerbers
1 Punkt: Ein Punkt wird vergeben, wenn das Referenzprojekt nur die Mindestanforderungen erfüllt.
2 Punkte: Zwei Punkte werden vergeben, wenn im Referenzprojekt ein Umbau oder eine Sanierung (kein Neubau) durchgeführt wurde.
4 Punkte: Vier Punkte werden vergeben, wenn das Referenzprojekt die Anforderungen für 2 Punkte erfüllt und das Referenzprojekt zusätzlich im bewohnten Zustand des bestehenden Objekts bzw. im laufenden Betrieb verwirklicht wurde.
Alle vergebenen Punkte für alle vom Bewerber dargestellten Referenzprojekte werden addiert. Sodann wird der Durchschnitt aller Referenzprojekte eines jeden Bewerbers gebildet.
Unter allen geeigneten Bewerbern werden sodann, eine ausreichende Anzahl geeigneter Bewerber vorausgesetzt, die 3 Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert, die die höchste Durchschnittspunktzahl erreicht haben. Bei gleichen Durchschnittspunktzahlen, bei deren Wertung sich eine größere Zahl geeigneter Bewerber als 3 ergeben würde, entscheidet das Los.

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Objektplanungsleistungen Gebäude von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, sowie EUR 1.000.000,- für Vermögens- und Sachschäden (Deckungsbestätigung des Versicherers) oder ersatzweise eine Erklärung eines Versicherers, nach der dieser im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung mit dem Bewerber abzuschließen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kurze Darstellung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zu seinen/ihren Erfahrungen zu den im Folgenden aufgezählten, speziellen Leistungen innerhalb der letzten 8 Jahre.
Ein Referenzprojekt ist i.S.d. §§ 46 Abs. 3 Nr. 1 , 75 Abs. 5 Satz 2 VgV dann vergleichbar, wenn die Planungs- und Beratungsanforderungen des jeweiligen Referenzobjekts mit der zu vergebenden Planungs- und Beratungsleistung für die Aufstockung der Wohngebäude vergleichbar sind, wobei die nachfolgend dargestellten Mindeststandards erfüllt werden müssen.
Das jeweilige Objekt war der Honorarzone III zugeordnet, es handelte sich bei dem Objekt um einen Neubau, eine Sanierung oder den Umbau eines Gebäudes oder Wohnungsbaus, das Projekt weist mindestens Baukosten (KG 200 – 700) in Höhe von 1,0 Mio. EUR netto auf und der Bewerber (oder derjenige, auf dessen Eignung er sich beruft) hat die Leistungsphasen 2 bis 8 erbracht.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Siehe Vertragsentwurf samt Anlagen

Zusätzliche Information

Vertragsabschluss

200

Gründung/Rohbau-

212

Fachplanung-

sonstige_Leistungen-

Objekt–

,

Elemente-

Objektplanung-

Technische Ausstattung-

Leistungsphase-

, , , , , ,

284_Massnahme-

, , ,

Randbedingungen-

,

286_Bauweise-