Abgabefrist: 20.12.2021 – Stadt Friedrichsthal – 66111 REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN – Planung von Stromversorgungssystemen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 227-597866
Erfüllungsort:REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
PLZ Erfüllungsort:66111
Objekt:Friedrichsthal
Nutscode Erfüllungsort:DEC01 - REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
Veröffentlichung:23.11.2021
Abgabefrist:20.12.2021
Submission:20.12.2021
Bindefrist:28.02.2022
Projektstart:17.01.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71321200 Heizungsplanung

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Tragwerksplanung | Beratung | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | besondere Leistungen | Restaurierung | Fördermittel | Institut | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

Hier gelangen Sie zu den kompletten Ausschreibungsunterlagen

Mit der leistungsstarken CRM-Plattform von Hubspot verfolgen Sie im Handumdrehen Ihre potentiellen Projekte und Auftragschancen. Steigen Sie jetzt mit kostenlosen Tools ein und holen Sie sich bei Bedarf zusätzliche Beratung.

Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Friedrichsthal
Straße:Schmidtbornstr. 12a
PLZ:66299
Nutscode :DEC01 - REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
Ort:Friedrichsthal
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Frau Astrid Wagner
Email;wagner@friedrichsthal.de
Telefon:

Website Auftraggeber

Hier gelangen Sie zur Website des Auftraggebers.

Alle Ausschreibungen des Auftraggebers

Erfahren Sie mehr über alle Ausschreibungen dieses Auftraggebers

Projektleiter
Projektleiter:
Straße:
PLZ:
Nutscode:
Ort:
Kontakt:
Email:
Telefon:

Website Projektleiter

Hier gelangen Sie zur Website des Projektleiters.

Alle Ausschreibungen des Projektleiters

Schauen Sie sich alle Ausschreibungen dieses Projektleiters an.

Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E17534451

Vergabenummer:
2021/S 227-597866

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Aufwertung der historischen Stätte „Rechtsschutzsaal“

1.2 CPV Code Hauptteil
71320000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Rechtsschutzsaal ist ein ehemaliges Vereinshaus in Bildstock (Stadtteil von Friedrichsthal). Das Gebäude entstand zwischen 1891 und 1892. Er gilt als ältestes deutsches Gewerkschaftsgebäude. Der Rechtsschutzsaal befindet sich im Eigentum der 1990 gegründeten Stiftung Rechtsschutzsaal. Zu den Gründern zählen u.a.
das Saarland, die Stadt Friedrichsthal u. der DGB-Landesbezirk Saarland. Ziel des Gesamtprojekts ist der langfristige Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes „Rechtsschutzsaal“, um es als Symbol für die Wiege der Gewerkschaftsbewegung in Deutschland bewahren zu können. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die hierfür erforderlichen Leistungen der Tragwerksplanung sowie der Planung der Technischen Ausrüstung.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 281000.00

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Technische Ausrüstung / Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen

Losnr.: 4
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71323100

2.3 Erfüllungsort
Friedrichsthal
Los Nutscode
DEC01

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.6 Geschätzter Wert
EUR>18800.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-12-31

2.9 Angaben zu Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt. Als erste Stufe werden die Leistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphasen 1-3) beauftragt. Als zweite Stufe werden die Leistungen, die zur Erlangung der Baugenehmigung (LPh 4) erforderlich sind,
beauftragt. Als dritte Stufe werden Leistungen der Leistungsphasen 5 – 8 abgerufen. Die letzte Stufe ist Leistungsphase 9. Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG sind möglich, ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht. Die Leistungen der zweiten und aller weiteren Leistungsstufen oder einzelne Teile der zu dieser gehörenden Leistungen kann der Auftraggeber später abrufen, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Einzelleistungen.
Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Abruf der weiteren Leistungsstufen besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Das Vorhaben wird durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Bundesprogramms Investitionen in Nationale Projekte des Städtebaus 2020 durch Gewährung einer nicht rückzahlbaren Zuwendung gem. §§ 23, 44 BHO gefördert. Die Einhaltung der sich aus dem Zuwendungsbescheid sowie den zu diesem ergangenen Auflagen und Nebenbestimmungen ist daher zwingend.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1. Nachweis in Kopie über die Berufsqualifikation des beratenden Ingenieurs oder eine gleichwertige Qualifikation. Zugelassen ist auch, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Satz 1 benennen.
2. Im Falle der Beteiligung von Bewerbergemeinschaften sind auszufüllen:
a) Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß VHB Formblatt 234 abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und die die Erklärung enthält, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
b) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
c) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, anzugeben.
d) Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft ist nicht zugelassen.
e) Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn der Bietergemeinschaft bzw. dem konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
3. Eignungsnachweis für andere Unternehmen: Beabsichtigt der Bewerber, bei der Erfüllung eines Auftrages und/oder für Zwecke einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so hat er dies anzugeben und durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen (gemäß VHB Fb 236) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten (Mittel,
Fähigkeiten) zur Verfügung stehen.
4. Vorlage des ausgefüllten Formblatts 124_LD 5. Eigenerklärung, dass die in § 21 des Arbeitnehmerentsendegesetzes, § 98 c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen.
6. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
7. Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen und können ggf. nachgefordert werden.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mind. 500.000 € für Personenschäden und mind. 500.000 € für sonstige Schäden.Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Bei Bietergemeinschaften (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
In diesem Fall müssen die Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die jährliche Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Referenz über eine Leistungen für ein Projekt vergleichbar mit dem Leistungsbereich des zu vergebenden Auftrags. Das Projekt muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.12.2015) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 oder 9 realisiert worden sein. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs.
3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht.
Aus der eingereichten Referenz soll die Qualifikation des Bewerbers / der Bewerberin hinsichtlich seiner / ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Das Referenzprojekt soll auf max. 2 Blatt DIN A4 dargestellt werden.