Vergabe: 18.01.2022 – Stadt Friedrichsthal – 66280 Sulzbach – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2022/S 027-069530
Erfüllungsort:Deutschland
PLZ Erfüllungsort:
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE - DEUTSCHLAND
Auftragsvergabe:18.01.2022
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Anzahl Angebote:1
Auftragswert:32982.82 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

6-Förderanlagen | Dokumentation | Institut | Verwaltungsgebäude | Justiz | Elemente | Gebäude + Innenräume | Einrichtung | Aufzug | Brandschutz | Brandschutz | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | besondere Leistungen | Sanierung | Restaurierung | barrierefrei | Fördermittel | Massiv |
Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Friedrichsthal
Straße:Schmidtbornstr. 12a
PLZ:66299
Nutscode:DEC01 - STADTVERBAND SAARBRUECKEN
Ort:Friedrichsthal
Land:DE
Kontakt:Frau Astrid Wagner
Email:wagner@friedrichsthal.de
Telefon:+49 6897/8568300

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Manfred Schaus, Bernd Decker, Architekten GmbH
Straße:Schlachthofstraße 11 a
PLZ:66280
Nutscode:DEC01 - REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN
Ort:Sulzbach
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Bekanntmachung über vergebene Aufträge

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Aufwertung der historischen Stätte „Rechtsschutzsaal“

1.2 CPV Code Hauptteil
71240000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Rechtsschutzsaal ist ein ehemaliges Vereinshaus in Bildstock (Stadtteil von Friedrichsthal). Das Gebäude entstand zwischen 1891 und 1892. Er gilt als ältestes deutsches Gewerkschaftsgebäude. Der Rechtsschutzsaal befindet sich im Eigentum der 1990 gegründeten Stiftung Rechtsschutzsaal. Zu den Gründern zählen u.a. das Saarland, die Stadt Friedrichsthal u. der DGB-Landesbezirk Saarland.
Ziel des Gesamtprojekts ist der langfristige Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes „Rechtsschutzsaal“, um es als Symbol für die Wiege der Gewerkschaftsbewegung in Deutschland bewahren zu können.
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die hierfür erforderlichen Planungsleistungen bzw. wichtige Teile derselben.

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Objektplanung Gebäude

2.3 Erfüllungsort
Friedrichsthal
Los Nutscode
DE

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Mit dem Rechtsschutzsaal im Ortsteil Bildstock der Stadt Friedrichsthal soll das älteste Gewerkschaftsgebäude Deutschlands als historischer Versammlungsort zukunftsgerichtet saniert werden, um es als Symbol für Solidarität, Gerechtigkeit und politische Teilhabe sowohl regional als auch überregional zu schärfen und zu stärken.
Das denkmalgeschützte Backsteingebäude aus dem Baujahr 1892 ist durch die ersten Arbeiterrechtebewegungen als historischer Versammlungsort geprägt und damit ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Das Gebäude gilt als das älteste Gewerkschaftsgebäude Deutschlands.
Mit dem Vorhaben soll der Rechtsschutzsaal, insbesondere mit Blick auf seine Geschichte, zukunftsfähig ausgerichtet werden. Um dies zu erreichen, wird die Stadt mit einem anderen Vergabeverfahren die Einrichtung der musealen Dokumentationsstätte planen und umsetzen sowie im Rahmen des hier gegenständlichen Vergabeverfahrens die Voraussetzungen zur langfristigen Sicherung des Gebäudes selbst schaffen. Dies beinhaltet eine umfangreiche denkmalgerechte Sanierung der Gebäudehülle, insbesondere Dach-, Fenster und Fassadensanierung, mit baulicher Behebung funktionaler Mängel des Innenbereichs in Bezug auf Brandschutz, Akustik, Belichtung, Erschließung und Aufenthaltsqualität. Mit dem Einbau des Aufzuges unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange wird erstmals ein barrierefreier Zugang zum Obergeschoss des Rechtsschutzsaales geschaffen. Außerdem werden die Toilettenanlagen saniert und der derzeit ungenutzte Gastronomiebereich zu einer für die Eigenbewirtschaftung von Veranstaltungen (Vereine und Organisationen) geeigneten Küche umgerüstet. Ein Teil des derzeitigen Gastronomiebereiches wird zu einem Büro für die mit Besucherführung und Nutzung befasste Kraft umgestaltet. Darüber hinaus wird der Außenbereich des Gebäudes umgestaltet.
Die Außenhülle des fast 130 Jahre alten Gebäudes weist eine mit den Jahren wachsende Anzahl von Schadstellen auf. Zum Erhalt des Gebäudes gehören die dringend notwendige Erneuerung der Dacheindeckung mit Sanierung der Rinnen und Fallrohre. Derzeit ist jedoch noch nicht absehbar, ob das darunterliegende Gebälk nicht ebenfalls sanierungsbedürftig ist. Bei stärkeren Windlasten treten immer wieder Schäden und Undichtigkeiten im Dachbereich auf. Im Sockelbereich und an der Wetterseite ist eine umfangreiche Neuverfugung erforderlich, da sonst Wassereinträge in den Fundament- und Wandbereich mit weiteren Schäden am Mauerwerk verbunden sind. Weitere substanzerhaltende Maßnahmen, z.B. evtl. Fenstersanierungsarbeiten und deren Umfang, müssen im Laufe der Projektumsetzung noch detailliert ermittelt werden

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.9 Angaben zu Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.
Als erste Stufe werden die Leistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphasen 1-3) beauftragt.
Als zweite Stufe werden die Leistungen, die zur Erlangung der Baugenehmigung (LPh 4) erforderlich sind, beauftragt.
Als dritte Stufe werden Leistungen der Leistungsphasen 5 – 8 abgerufen.
Die letzte Stufe ist Leistungsphase 9.
Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG sind möglich, ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht.
Die Leistungen der zweiten und aller weiteren Leistungsstufen oder einzelne Teile der zu dieser gehörenden Leistungen kann der Auftraggeber später abrufen, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Einzelleistungen. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Abruf der weiteren Leistungsstufen besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Das Vorhaben wird durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus 2020 durch Gewährung einer nicht rückzahlbaren Zuwendung gem. §§ 23, 44 BHO gefördert. Die Einhaltung der sich aus dem Zuwendungsbescheid sowie den zu diesem ergangenen Auflagen und Nebenbestimmungen ist daher zwingend.

3. Teilnahmebedingungen