Abgabefrist: 30.05.2022 – Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertr. d. d. RG 42 im FM M-V, d. vertr. d.d. Leitung des SBL HRO – 18055 ROSTOCK, KREISFREIE STADT – Bauarbeiten

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 086-231652
Erfüllungsort:ROSTOCK, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:18055
Objekt:Rostock
Nutscode Erfüllungsort:DE803 - ROSTOCK, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:03.05.2022
Abgabefrist:30.05.2022
Submission:30.05.2022
Bindefrist:31.08.2023
Projektstart:31.07.2023
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsArbeiten
CPV Kategorie:71350000 Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | Fertigteile | Stahlbeton | Tiefbauarbeiten | Massiv | Modulbauweise | Vermessungsarbeiten | Raumakustik | Brandschutz | Bauphysik | Beratung | Neubau | Rückbau | nachhaltig | barrierefrei | Schule | Verwaltungsgebäude | Mensa/Gaststätte |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertr. d. d. RG 42 im FM M-V, d. vertr. d.d. Leitung des SBL HRO
Straße:Wallstraße 2
PLZ:18055
Nutscode :DE803 - ROSTOCK, KREISFREIE STADT
Ort:Rostock
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;zvs@fm.sbl-mv.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/112845

Vergabenummer:
2022/S 086-231652

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Bau- und Planungsleistungen für den Neubau des Aus- und Fortbildungszentrums, 2. Hochschule des Bundes – Fachbereich Finanzen in Rostock – 20578-E4-0001

1.2 CPV Code Hauptteil
45000000

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant das SBL HRO die Errichtung einer 2. Hochschule des Bundes (HS Bund) für öffentliche Verwaltung – Fachbereich (FB) Finanzen. Der Auftrag umfasst Projektentwicklung, Projektplanung und Projektausführung für verschiedene Typologien: 1. Wohnen, 2. Lehre + Büros, 3. Mensa + Freizeit, 4. Parken.
Das vorgegebene Raumprogramm für die HS Bund umfasst Büro- und Verwaltungsflächen, 24 Lehrsäle, Seminar- und Unterrichtsräume, Gruppenarbeitsräume, Konferenzräume, Bibliothek, Audimax, 620 Unterkünfte, Aufenthalts- und Freizeiträume, Fitnessraum, Mensa mit Kaffeestube, Lagerräume, Technik und Sozialräume.
Die Fläche des Baugrundstücks beträgt 32.437,00 m2. Die Gesamtnutzfläche beläuft sich auf eine Fläche von rund 23.850 m2 NUF 1-7, rund 39.100 m2 Bruttogrundfläche (BGF).

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
45000000

2.3 Erfüllungsort
Rostock
Los Nutscode
DE803

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Der zu vergebende Auftrag umfasst alle zur Errichtung der Hochschule notwendigen Leistungen, insbesondere: interdisziplinäre städtebauliche Masterplanung, Projektplanung – dazu gehören die Objektplanungen (Gebäude und Innenräume, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke sowie Freianlagen), unter Beachtung der artenschutzrechtlichen Auflagen und Forderungen, die Fachplanungen (Technische Ausrüstung, Tragwerkplanung, Brandschutzplanung, Thermische Bauphysik und Bau- und Raumakustik) – sowie Projektausführung (Bauleistungen) für die verschiedenen Typologien inkl. Infrastruktur.
Eine Beschreibung der Anforderungen an die zu beschaffende Leistung ergibt sich aus Anlage 1.0-1.4 (Anlagenkonvolut 1).
Der Fertigstellungstermin 01/2026 ist zwingend einzuhalten. Eine mögliche frühere Übergabe von Teilbereichen ist in der Dialogphase zu erörtern, zwischen Bieter und Auftraggeber abzustimmen und festzulegen. Der vorläufige Zeitplan für das Verfahren, Stand: 25. April 2022, findet sich in Anlage 2. Dieser Zeitplan ist nicht verbindlich, sondern gibt lediglich einen indikativen Überblick über den geplanten Ablauf des Verfahrens. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zeitplan jederzeit zu ändern. Die Angaben zur Laufzeit des Vertrags in Abschnitt II.2.7 geben den geplanten Zuschlagstermin und den Fertigstellungstermin (ohne Berücksichtigung einer vorgezogenen Übergabe von Teilbereichen) wieder.
Für alle Typologien sind Anforderungen an die Barrierefreiheit, die Energieeffizienzfestlegungen des Bundes (Erlass des BMI vom 26.08.2021), Kriterien zum nachhaltigen Bauen sowie baukulturelle Belange nach Vorgabe des Bundes zu berücksichtigen. Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) ist sinngemäß anzuwenden, es ist ein externer BNB-Koordinator von Seiten des SBL Rostock eingebunden. Der Auftragnehmer muss die gesamte Infrastruktur der Liegenschaft und die gem. Raumbedarf notwendigen Gebäude planen und errichten.
Das Verfahren ist grundsätzlich technologieoffen. Es können verschiedene Bauweisen, die zeit- und kostensparendes Bauen ermöglichen, eingesetzt werden (massiv, Skelett, Stahl, Stahlbeton, Holz, Holzhybrid, Fertigteile, ganze Module etc.). Ein hohes Maß an Standardisierung, das zeit- und kostensparendes Bauen befördert, wird erwartet.
Umweltbewusstsein, Wirtschaftlichkeit und Effizienz sind in dieser Aufgabe zu vereinen. Bei hoher Qualität ist mithilfe modularer Strukturen bei kurzer Planungs- und Bauzeit das Vorhaben in nachhaltiger Art und Weise zu realisieren.
Der Abbruch der Bestandsgebäude ist nicht Bestandteil dieser Vergabe.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2026-01-23

2.8 Kriterien
Die Auftraggeberin wird die Zahl der geeigneten Bewerber, die zur Dialogphase aufgefordert werden, begrenzen, sofern genügend geeignete Bewerber zur Verfügung stehen. Die Auftraggeberin plant mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber zur Dialogphase aufzufordern. Sofern geeignete Bewerber in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, lädt die Auftraggeberin eine Anzahl von geeigneten Bewerbern ein, die nicht niedriger als 3 und nicht höher als 5 ist. Stehen weniger als drei geeignete Bewerber zur Verfügung, beabsichtigt die Auftraggeberin, mit diesen Bewerbern in die Dialogphase einzutreten.
Falls Bewerber, die zur Dialogphase aufgefordert wurden, an dieser nicht teilnehmen, behält sich die Auftraggeberin vor, geeignete Bewerber, die nach Maßgabe der Auswahlkriterien nachrangig platziert sind, nachrücken zu lassen.
Zur Auswahl der Bewerber, die zur Dialogphase aufgefordert werden, wird die Auftraggeberin die Eignung der Bewerber auf der Grundlage der Angaben der Bewerber im Teilnahmeantrag mit Punkten bewerten. Maßgeblich für die Auswahl ist die Summe an Punkten, die der jeweilige Bewerber erzielt. Es werden die Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl zur Dialogphase aufgefordert. Die Punkte werden gemäß den Festlegungen in den beigefügten Bewertungsmatrizen (Anlage 11 und 12) vergeben. Die in jedem der beiden Bereiche (Planung und Bau) zu vergebenden Punkte werden addiert. Es können insgesamt bis zu 154 Punkte erreicht werden.
Die Punkte werden nach folgenden Kriterien vergeben:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Referenzaufträge.
Einzelheiten zur Bewertung der Teilnahmeanträge anhand dieser Kriterien enthalten die Vergabeunterlagen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung einzureichen:
– Kopie der Gewerbeanmeldung (falls ein Gewerbe ausgeübt wird);
– Ausdruck aus dem Handelsregister, den Bewerber betreffend (falls der Bewerber in das Handelsregister eingetragen ist; der Ausdruck darf nicht älter als vom 1. Januar 2022 sein);
– Nachweis der Eintragung in die Handwerksrolle (falls der Bewerber zur Eintragung verpflichtet ist);
– Nachweis der Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer (falls der Bewerber zur Mitgliedschaft verpflichtet ist).
Ausländische Bewerber können einen gleichwertigen Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung nach Maßgabe des Rechts des Staates, in dem sie niedergelassen sind, erbringen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist außerdem eine Darstellung des Unternehmens des Bewerbers hinsichtlich Rechtsform, Unternehmensstruktur und wesentlichen Tätigkeitsfeldern einzureichen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Anlage 4 einzureichen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist darüber hinaus die Eigenerklärung RUS gemäß Anlage 16 einzureichen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind ferner folgende Unterlagen vorzulegen:
– Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit der Bewerber beitragspflichtig ist),
– Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt),
– Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG (soweit anwendbar),
– qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für den Bewerber zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen (soweit anwendbar).
Alternativ kann der Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auch gemäß § 6b EU Abs. 1 Satz Nr. 1 VOB/A durch die vom öffentlichen Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Angaben werden nicht ohne Begründung in Zweifel gezogen. Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis ebenso zugelassen.
Es gelten die Bestimmungen über den Ausschluss von Unternehmen in den §§ 123 bis 126 GWB und den §§ 6e und 6f EU VOB/A. Es wird darauf hingewiesen, dass die Auftraggeberin gemäß § 21 Abs. 2 und 3 AEntG, § 19 Abs. 2 und 3 MiLoG, § 21 SchwarzArbG verpflichtet ist, vor der Erteilung des Zuschlags einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister von dem vorgesehenen Zuschlagsempfänger einzuholen. Ferner wird auf das Zuschlagsverbot gemäß Art. 5k Verordnung (EU) 833/2014 aufmerksam gemacht.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist die Eigenerklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß Anlage 6 einzureichen.
In Anlage 6 sind Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers in letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (2019 bis 2021 soweit vorliegend, andernfalls 2018-2020) zu machen. Anzugeben sind der Umsatz des Bewerbers mit Bauleistungen und der Umsatz des Bewerbers mit Planungsleistungen, unterteilt nach folgenden Leistungen und Leistungsbildern:
– Objektplanung für Gebäude und Innenräume,
– Fachplanung für Technische Ausrüstung,
– Fachplanung für Tragwerksplanung,
– Objektplanung für Ingenieurbauwerke;
– Objektplanung für Verkehrsanlagen,
– Objektplanung für Freianlagen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist außerdem der Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung als Betriebs- oder als Projekthaftpflichtversicherung zu erbringen. Hierzu ist ein Versicherungsnachweis (in Kopie) einzureichen. Alternativ können die Eigenerklärung in Anlage 6 oder eine vom Bewerber selbst zu erstellende Eigenerklärung vorgelegt werden, in der der Bewerber verbindlich zusagt, eine Haftpflichtversicherung im Falle des Zuschlags abzuschließen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Das vom Auftraggeber angebotene System muss über eine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung verfügen. Der Auftrag soll ohne die Einholung einer Zustimmung im Einzelfall umgesetzt werden; für dieses Verfahren steht nicht genügend Zeit zur Verfügung.
Weitere Anforderungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

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