Vergabe: 05.07.2021 – Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR – 70597 Stuttgart – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 211-555752
Erfüllungsort:KIEL, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:24103
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DEF02 - KIEL, KREISFREIE STADT
Auftragsvergabe:05.07.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Anzahl Angebote:3
Auftragswert:916608.43 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Tragwerksplanung | Beratung | Institut | Verwaltungsgebäude | Gebäude + Innenräume | Einrichtung | ServerQualitätssicherung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungSanierung | nachhaltig |
Auftraggeber
Auftraggeber:Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Straße:Gartenstraße 6
PLZ:24103
Nutscode:DEF02 - KIEL, KRFR.ST.
Ort:Kiel
Land:DE
Kontakt:Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Email:E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon:+49 431-599-2300

Website Auftraggeber

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Werner Sobek AG
Straße:Albstraße 14
PLZ:70597
Nutscode:DE11 - STUTTGART
Ort:Stuttgart
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Planung Verbundbibliothek LS 4-10

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Leistungen Tragwerksplanung gem. HOAI Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung, § 49 ff, LPH 3-6.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Kiel
Los Nutscode
DEF02

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Auf dem Campus der Christian-Albrechts-Univerität (CAU) in Kiel ist die Sanierung der Fakultätenblöcke in der Leibnizstraße 4-10 beabsichtigt. Für die Sanierung aller Blöcke wird mit einem Zeitraum von mindestens 10 Jahren gerechnet.
Derzeit läuft eine umfängliche Vorplanung (LPH 1-2 HOAI) der unteren, die Blöcke LS4-10 verbindenden Gebäudestruktur. Diese soll die Planungsgrundlage für einen übergreifenden Bibliotheksverbund im Sockelbereich werden. Die Vorplanung umfasst zudem den zuerst zu sanierenden Fakultätenblock Leibnizstraße 6. Die Sanierung der weiteren Fakultätenblöcke 4, 8 und 10 ist beabsichtigt, Reihenfolge und Umfang sind jedoch abhängig von den Ergebnissen der Voruntersuchung und sollen sukzessive erfolgen.
Die im UG, EG und 1.OG untereinander erschlossenen Geschossflächen Leibnizstraße 4,8 und 10 betragen gegenwärtig ca. 15 015 m2, jene des Fakultätenblockes Leibnizstraße 6 (1.-4. OG) ca. 7 790 m2.
Der Bauherr bekennt sich zu den Prinzipien des nachhaltigen Bauens, wie sie beispielhaft im Leitfaden des Bundesministeriums Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit niedergelegt sind. Bei der Planung ist insbesondere auf eine hohe Energieeffizienz sowie eine nachhaltige Bauweise Wert zulegen, die langfristig niedrige Nutzungskosten erwarten lässt. Der Auftraggeber strebt die Zertifizierung nach BNB Standard Gold an. Der Auftraggeber hat aus diesem Grund separat einen Experten für die Beratung zur Zertifizierung beauftragt.
In diesem Vergabeverfahren werden Planungsbüros mit Erfahrungen aus ähnlichen Maßnahmen, mit dem Schwerpunkt Forschungs- und Lehreinrichtungen, zur Teilnahme zu folgenden Leistungsbild aufgefordert:
Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff HOAI
Der Auftraggeber behält sich vor, aus dem vorgenannten Leistungsbild nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben.
Die Beauftragung der Planungsleistungen gem. HOAI erfolgt stufenweise.
Die Gesamtbaukosten der Maßnahme wurden mit 100 Mio. EUR brutto veranschlagt. Die KG 300 belaufen sich auf ca. 49 Mio. und die KG 400 auf ca. 29 Mio. EUR brutto.
Projekttermine:
Baubeginn: vorraussichtlich 2021
Bauübergabe: voraussichtlich 2025
Schlussrechnung einschließlich Verwendungsnachweis: spätere Anpassung.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-09-30

2.8 Kriterien
Nach dem Grad der Eignung ensprechend den vorgelegten Nachweisen laut Wertungsmatrix für den Teilnahmewettbewerb.
Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.

2.9 Angaben zu Optionen
Stufenbeauftragung

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Vorbemerkungen für die Abschnitte III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
— Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.
— Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt
Teilnahmeantrag II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen – sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind – gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen.
— Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen
Für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des Bewerbers.
— Die allgemeinen Verfahrenshinweise in Abschnitt VI.3) (Zusätzliche Angaben) sind zu beachten.
Vorzulegen sind:
1. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft II-2). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
2. Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorzulegen sind:
1. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in Höhe von 1 500 000 EUR für Personen sowie 1 000 000 EUR für Sachschäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vorzulegen sind:
1. Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte Dienstleistungen in Form einer Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils Formblatt Referenzen II-1-1). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen vergleichbar sein. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen,
2. Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bewerber angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind,
3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin, den Inhaber oder die Führungskräfte des Bewerbers,
4. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte der letzten 3 Jahre (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1),
5. Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen an andere Unternehmen zu vergeben beabsichtigt. Hierbei ist Folgendes zu beachten:
Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche oder aber die in Abschnitt III.1.2) aufgeführte wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber unabhängig von der Rechtsnatur der Verbindungen mit seinem Teilnahmeantrag die hierfür vorgesehenen Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie die vorgesehenen anderen Unternehmen benennen (Formblatt Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen II-3). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle ist der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. mit dem Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen II-4), vorzulegen. Für den Fall, dass der Bewerber im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Erklärung vorzulegen, wonach der Bewerber gemeinsam mit anderen Unternehmen in dem Umfang haftet, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden.
Beabsichtigt der Bewerber, Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe) hat der Bewerber als Anlage zum Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung abzugeben, welche Teile des Auftrags an andere Unternehmen vergeben werden sollen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind die Namen der Unterauftragnehmer zu benennen und der Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. mit dem Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen II-4), vorzulegen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1. Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.8.1974 (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1),
2. Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Anwendung folgender CAD-Datenaustauschformate: DWG Format 2010 oder höher (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1),
3. Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Nutzung der Dokumenten-Austauschplattform (Planteamserver) der GMSH (gemäß Formblatt Teilnahmeantrag II-1),
4. Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohnes (251 VGSH),
5. Hinweise zum Bauproduktenrecht.