Abgabefrist: 11.04.2022 – Stadt Coburg – Personal- und Organisationsamt – Zentrale Beschaffungsstelle – 96450 COBURG, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 053-138327
Erfüllungsort:COBURG, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:96450
Objekt:Güterbahnhof- und Schlachthofareal in 96450 Coburg
Nutscode Erfüllungsort:DE243 - COBURG, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:16.03.2022
Abgabefrist:11.04.2022
Submission:11.04.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.07.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Technische Ausrüstung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | 1-Grundlagenermittlung | Schule | Institut | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Coburg - Personal- und Organisationsamt - Zentrale Beschaffungsstelle
Straße:Steingasse 18
PLZ:96450
Nutscode :DE243 - COBURG, KREISFREIE STADT
Ort:Coburg
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;Beschaffungsstelle@coburg.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17f7898e897-559b68f0d31c9145

Vergabenummer:
2022/S 053-138327

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Coburg – Neugestaltung von Teilbereichen des ehem. Schlachthof- und Güterbahnhofareals – Umfeld Globe – Objektplanung Freianlagen (LPH 5-9 HOAI)

1.2 CPV Code Hauptteil
71222000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Objektplanung und -überwachung Freianlagen (LPH 5-9 HOAI)

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Güterbahnhof- und Schlachthofareal in 96450 Coburg
Los Nutscode
DE243

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Coburg vergibt die Leistungen der Lph 5-9 nach HOAI 2021 der Objektplanung Freianlagen für den Umgriff der zurzeit noch im Bau befindlichen dauerhaften Kulturstätte, bestehend aus dem Globe und seinen 3 Nebengebäuden. Die Leistungen der Lph 1-4 wurden bereits vom Büro Jühling & Köppel erbracht.
Mit Hilfe dieses Verfahrens soll ein geeignetes Büro gefunden und beauftragt werden, welches die vorliegende Planung ab der Lph 5 bis zur Lph 9 weiterführt und umsetzt. Die Beauftragung erfolgt hierbei stufenweise.
Es muss berücksichtigt werden, dass die Baudurchführung der Freianlagen bei laufendem Betrieb der genannten Gebäude zu erbringen ist.
Die Planung und Durchführung der öffentlichen Verkehrsflächen des zu bearbeitenden Areals sind Aufgabe eines bereits beauftragten Verkehrsanlagenplaners, ebenso wie der Ober- und Unterbau der befestigten Freianlagen. Die dem Verfahren als Anlagen 6 bzw. 6A beiliegenden Pläne geben Auskunft über die Aufteilung der Flächen bzw. Leistungen zwischen Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung.
Der Baubeginn für die Umsetzung dieser Planung ist für Mitte März 2023 festgelegt. Die Gesamtfläche bestehend aus Verkehrsanlagen und Freianlagen soll bis Frühjahr 2024 fertiggestellt sein.
Honorargrundlage wird die in Bezug auf die aktuellen Baupreise, den Planungsumfang (Flächengröße) und die neue Zuordnung zum Leistungsbild Freianlagen vom AN zu überarbeitende Kostenberechnung aus dem Jahr 2019, sowie die im Vertragsentwurf eingetragenen Honorarparameter bzw. die vom AN angebotenen Parameter.
Die künstlerische Oberleitung (BL) obliegt dem Freianlagenplaner.
Optionen:
Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2023-03-15

Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.
Anzahl Kandidaten: 3

2.8 Kriterien
– Nachweis des gemittelten Gesamt-jahresumsatzes (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) (5 %)
– Nachweis des gemittelten Jahres-umsatzes (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für entsprechende Dienstleistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrags (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) (5 %)
– Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten fünf Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitraums sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) (50 %)
– Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) (5 %)
– Anzahl der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die zur Erfüllung der Leistung eingesetzt werden können (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV) (5 %)
– Beschreibung der technischen Ausrüstung (Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung des Unter-nehmens für die Ausführung des Auftrags) (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 und Nr. 9 VgV) (5 %)
– Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) (10 %)
– Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) (5 %)
– Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und geförderten Maßnahmen (10 %)
Bei Punktegleichstand bei mehreren Bewerbern entscheidet die im Kriterium Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge der letzten fünf Jahre erzielte Punktzahl. Bei einem auch danach ermittelten Punktegleichstand entscheidet die im Kriterium Anzahl der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen erzielte Punktzahl. Bei einem auch danach ermittelten Punktegleichstand entscheidet die im Kriterium Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern und geförderten Maßnahmen erzielte Punktzahl. Bei einem auch danach ermittelten Punktegleichstand entscheidet das Los.

2.9 Angaben zu Optionen
Mit Vertragsabschluss werden die LPH 5-7 HOAI beauftragt. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme die folgenden Leistungen in weiteren Auftragsstufen zu übertragen: Stufe 2 = LPH 8-9 HOAI.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Nachweis der Berufsqualifikation nach §§ 44 und 75 Abs.1 bis 4 VgV
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 44 Abs. 1 und § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): Vorlage eines Auszuges aus dem Berufs- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus einem vergleichbaren Register des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, soweit eine Eintragung nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, vorgesehen ist.
Der Auszug hat den aktuellen Stand wiederzugeben und darf zum Zeitpunkt des Endes der Abgabefrist nach Ziffer IV.2.2. der Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nicht älter als 12 Monate sein.
Bei einer Bewerbergemeinschaft ist ein entsprechender Auszug von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Nachweis der Berufsqualifikation muss auch bei juristischen Personen (Vorlage der Berufsqualifikation des bevollmächtigten Geschäftsführers bzw. Inhabers oder einer Führungskraft bzw. eines Angestellten) beigelegt werden.
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2014/24/EU und den Vorgaben über die Anerkennung von Berufsqualifikationen entspricht.
Mindestanforderung:
– Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnungen Landschaftsarchitekt (erfolgreicher Abschluss eines mindestens 3-jährigen Studiums an einer Universität oder Hochschule; Studienabschluss Bachelor, Diplom oder Master in einer einschlägigen Studienrichtung).
– Eintragung in die Liste der Bayerischen Architektenkammer oder einer anderen Kammer.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV)
Nachweis über eine bestehende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung des Bewerbers mit einer Mindestdeckungssumme bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen.
Im Falle von geringeren Deckungssummen als vorstehend genannt, ist eine Bestätigung des in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder eines Versicherungsmaklers einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden Anforderungen angepasst werden wird. Sollte diese Bestätigung von einem Versicherungsmakler erstellt werden, muss sich die Bestätigung auf eine Versicherung eines Versicherungsunternehmens beziehen, welches in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.
Haben sich für die Versicherung mehrere Versicherer zusammengeschlossen, so ist vom Bewerber zusätzlich die Vereinbarung einer Führungsklausel herbeizuführen, durch welche die zusammengeschlossenen Versicherer gegenüber dem Auftraggeber uneingeschränkt durch einen der Versicherer als Gesamtschuldner vertreten werden.
Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Mindestjahresumsatz (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV)
Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Planungsleistungen der LPH 1-9 HOAI im Leistungsbild Objektplanung und -überwachung Freianlagen), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto.
Sollte der tätigkeitsbezogene Umsatz nicht genau ermittelt werden können, ist jeweils ein tätigkeitsbezogener Umsatz anzugeben, der in dem betreffenden Geschäftsjahr mindestens erzielt worden ist. Der Wert ist dann entsprechend zu kennzeichnen.
Ist der Bewerber oder ein Bewerbergemeinschaftsmitglied noch keine drei Geschäftsjahre tätig, beschränkt sich sein Nachweiszeitraum in der Jahresumsatzerklärung auf die Geschäftsjahre seiner Tätigkeit. Maßgebend für die Einhaltung des Mindest-Jahresumsatzes ist in diesem Fall der Durchschnittswert aus den Geschäftsjahren seiner Tätigkeit.
Bei einer Bewerbergemeinschaft sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Sofern ein Mindest-Jahresumsatz gefordert wird, genügt es, wenn der Durchschnittswert der Addition der Jahresumsätze der Mitglieder diesen Mindestumsatz erreicht. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze im Tätigkeitsbereich des Auftrages.

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