Deutsche Bundesbank, HV in Hessen, Erneuerung Kasinoküche und Brandschutz, Verglasungsarbeiten

Artikelnummer: V421903-2021-1 Kategorie:

Beschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Deutsche Bundesbank, HV in Hessen, Erneuerung Kasinoküche und Brandschutz, Verglasungsarbeiten

1.2 CPV Code Hauptteil
45441000

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um die Erneuerung der Kasinoküche einschließlich aller technischen Anlagen, des Ausgabenbereiches und der Personalräume im Zwischengeschoss sowie um die Ertüchtigung des Brandschutzes im Bestandgebäude.
Die Belange des Denkmalschutzes müssen beachtet werden.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Frankfurt am Main
Los Nutscode
DE712

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Areal der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main liegt in der Stadtmitte, in der Taunusanlage 3-5. Das Betriebskasino befindet sich im 1. Obergeschoss des ehemaligen Reichsbankgebäudes in der Taunusanlage 4. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich außerdem 2 historische Sitzungssäle sowie 7 Wohnungen in den beiden oberen Geschossen (2. und 3.OG). Das Gebäude stammt aus den 1930er-Jahren, wurde in den 1980-Jahren kernsaniert und steht unter Denkmalschutz.
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um die Erneuerung der Kasinoküche einschließlich aller technischen Anlagen, des Ausgabenbereiches und der Personalräume im Zwischengeschoss sowie um die Ertüchtigung des Brandschutzes im Bestandgebäude.
Die die Bruttogeschossfläche des Projektbereichs beträgt ca. 4 460 m2. 930 m entfallen davon auf das Kasino mit Küche im 1. Obergeschoss.
Das Betriebsrestaurant, die Küche und die beiden Sitzungssäle im Erdgeschoss bleiben während der gesamten Baumaßnahme für ein Jahr geschlossen, die Wohnungen in den Obergeschossen werden weiterhin von den Mietern genutzt. Alle weiteren Gebäude auf dem Areal sind während der Bauphase in Betrieb.
Im 1. Obergeschoss wird die vorhandene Kasinoküche komplett demontiert und wird durch eine neue Kochküche (Küchenblock) mit allen erforderlichen Nebenräumen (Kühlzellen, Salatvorbereitung, Büro Küchenchef etc.) und einer neuen Spülküche einschl. Nassmüllentsorgung ersetzt. Der Ausgabenbereich wird ebenfalls erneuert und vergrößert. Vorgesehen sind 3 Ausgabetheken mit vielfältigen Funktionen (Wok, Pizzaofen…), eine Salattheke zur Selbstbedienung, Wasserzapfstellen und Getränkekühlschrank. Die Tablettrückgabe erfolgt in Zukunft über ein Tablettrückgabeband.
Der Restaurantbereich bleibt weitgehend erhalten. Während der Bauphase werden jedoch die Decken demontiert um raumlufttechnische, sanitäre und elektrische Installationen und brandschutztechnische Anlagen zu erneuern bzw. zu ertüchtigen. Die Zentrale der Lüftungsanlage befindet sich im Untergeschoss des Nachbargebäudes der Villa, daher ist das gesamte Gebäude von den Baumaßnahmen betroffen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Decken im Kasino wie vorher im Bestand wiederhergestellt.
Der vorhandene Möbelbestand (Tische und Stühle) wird aufgearbeitet und wieder genutzt.
Im Zuge der Baumaßnahme wird die Fenster-Verglasung im Küchen- und Kasinobereich (1. OG) ausgetauscht. Im Untergeschoss wird ein neuer Technikraum installiert. Die Duschen und WCs im Fitnessbereich im 2.Untergeschoss, die Besucher-WCs im Erdgeschoss und im Zwischengeschoss, sowie die Personalumkleiden mit WCs und Duschen im ZG werden erneuert.
Es erfolgen keine wesentlichen Eingriffe am Tragwerk.
Es erfolgen keine wesentlichen Änderungen an der Fassade.
Vorhandene Gebäudeschadstoffe werden gemäß den gesetzlichen und untergesetzlichen Vorgaben, der Abstimmung mit dem RP Darmstadt, Abt. Arbeitsschutz und Umwelt und dem Untersuchungsbericht und Schadstoff-/Gefahrstoffkonzept vom 8.10.2017 fachgerecht ausgebaut und entsorgt.
Ein Brandschutzkonzept liegt vor.

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2021-10-29

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in ein Präqualifikationsverzeichnis führen. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen,
Dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot den ausgefüllten Vordruck 11078 „Eigenerklärung zur Eignung (VOB) vorzulegen.
Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmer abzugeben, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische
Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in einem Präqualifikationsverzeichnis geführt werden, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sofern das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl kommt, ist ein Nachweis über die Eintragung in das Berufsregister (auch die der Nachunternehmen) innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen (bei ausländischen Bietern Unterlagen gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen
Parlaments und des Rates).
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Es handelt sich hier um:
— Registereintragungen (Gewerbeanmeldung, Handelsregister, Handwerkerrolle, Industrie- und Handelskammer)
Der volle Wortlaut der Erklärung gemäß Vordruck 11078 kann frei verfügbar über das genutzte Vergabeportal eingesehen werden.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) führen. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot den ausgefüllten Vordruck 11078 „Eigenerklärung zur Eignung VOB (im Vergabeportal eingestellt) vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmer abzugeben, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in einem Präqualifikationsverzeichnis
Geführt werden, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sofern das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Auswahl kommt, sind die Nachweise durch die Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen (auch die der
Nachunternehmen) innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen (bei ausländischen Bietern
Unterlagen gemäß Anhang XII der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates).
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Es handelt sich hier um:
— Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
— Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation;
— Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung.
Der volle Wortlaut der Erklärung gemäß Vordruck 11078 kann frei verfügbar über das genutzte Vergabeportal eingesehen werden.
2. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gem. § 6 a EU Nr. 2 VOB/A zu machen:
— aktuelle Bescheinigung der Betriebshaftpflichtversicherung.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1. Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) führen. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die vorgesehenen Nachunternehmen präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot den ausgefüllten Vordruck 11078 „Eigenerklärung zur Eignung VOB (im Vergabeportal eingestellt) vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für die vorgesehenen Nachunternehmer abzugeben, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der die Nachunternehmen in einem Präqualifikationsverzeichnis
Geführt werden, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sofern das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Auswahl kommt, sind die Nachweise durch die Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen (auch die der Nachunternehmen) innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen (bei ausländischen Bietern Unterlagen gemäß Anhang XII der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates).
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Es handelt sich hier um:
— 3 Referenzen mit Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, in den letzten 5 Jahren;
— Angaben zu Arbeitskräften;
— Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft;
— Nachweis, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit in Frage stellt.
Der volle Wortlaut der Erklärung gemäß Vordr. 11078 kann frei verfügbar über das genutzte Vergabeportal eingesehen werden.
2. Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gem. § 6 a EU Nr. 3 VOB/A zu machen:
— Eigenerklärung des Bieters, dass ausschließlich PVC-freie Produkte angeboten und verwendet werden.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
— Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III 1.2;
— Gesamtschuldnerische Haftung der an der Bietergemeinschaft Beteiligten. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu benennen;
— Vertragssprache ist deutsch.

Zusätzliche Information

Vertragsabschluss

200

Gründung/Rohbau-

212

Baustelleneinrichtung-

Objekt–

,

Elemente-

Objektplanung-

Technische Ausstattung-

Brand-/Wärmeschutz-

Studien_Gutachten-

284_Massnahme-

, , ,

Randbedingungen-