Abgabefrist: 13.09.2021 – Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum – 60308 FRANKFURT AM MAIN, KREISFREIE – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 159-420475
Erfüllungsort:FRANKFURT AM MAIN, KREISFREIE
PLZ Erfüllungsort:60308
Objekt:Deutsche Bundesbank - Zentrale, Wilhelm-Epstein-Str. 14, 60431 Frankfurt am Main
Nutscode Erfüllungsort:DE712 - FRANKFURT AM MAIN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:18.08.2021
Abgabefrist:13.09.2021
Submission:13.09.2021
Bindefrist:
Projektstart:04.07.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Entsorgung | Projektmanagement | BIM-Leistungen | Neubau | Sanierung | Rückbau | nachhaltig | Tiefgarage | Verwaltungsgebäude | Kita |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Straße:Taunusanlage 5
PLZ:60329
Nutscode :DE712 - FRANKFURT AM MAIN, KREISFREIE STADT
Ort:Frankfurt am Main
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;silke.hahner@bundesbank.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63RM7U/documents

Vergabenummer:
2021/S 159-420475

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Deutsche Bundesbank, Projekt Campus, Planungsleistungen versorgungstechnische Infrastruktur auf dem Campus Außenanlagen (VE7012)

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sollen die Planungsleistungen versorgungstechnischer Infrastruktur im Rahmen der Maßnahme Projekt Campus der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Deutsche Bundesbank – Zentrale, Wilhelm-Epstein-Str. 14, 60431 Frankfurt am Main
Los Nutscode
DE712

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Deutsche Bundesbank Zentrale in Frankfurt am Main beschäftigt rund 5.000 Mitarbeiter/innen, die derzeit auf verschiedene Standorte im Stadtgebiet verteilt sind. Als zentraler Standort der Deutschen Bundesbank soll die Liegenschaft an der Wilhelm-Epstein-Straße 14 dienen, die umfänglich saniert, revitalisiert und restrukturiert werden muss, um den zukünftigen Anforderungen zu begegnen.
Im Rahmen der Umsetzung der Ein-Standort-Strategie werden verschiedene Maßnahmen realisiert:
– Sanierung und Modernisierung des Haupthauses (separat, parallellaufendes Projekt)
– Neubauten und die hierfür erforderlichen Rückbauten im Bereich der gesamten Liegenschaft
Für die Ausschreibung der Objektplanung ist derzeit folgende Bereichsunterteilung vorgesehen; eine Vergabe an drei unterschiedliche Objektplaner ist nicht ausgeschlossen:
– Bereich Neubau A: Sportzentrum, Kita, Wache 1 Ost und Wache 1 West
– Bereich Neubau B: Bürogebäude Ost, Bürogebäude West und Konferenzzentrum, Logistikzentrum
– Bereich Neubau C: Gastropavillon mit Außengastronomie und Wache Weihertor
Die Zuordnung der Tiefgarage ist abhängig vom VgV-Verfahren Objektplanung und wird daraus resultierend entweder dem Bereich Neubau A oder dem Bereich Neubau B zugeschlagen.
Das Projekt Campus soll mit der digitalen Methodik Building Information Modeling (BIM) im Level 2 über den kompletten Lebenszyklus realisiert werden.
Gegenstand dieses Auftrags sind Planungsleistungen der versorgungstechnischen Infrastruktur.
Wesentliche Aufgaben des Auftragnehmers sind:
Die Planungsleistungen umfassen die medientechnische Ver- und Entsorgung aller Campus-Gebäude auf Grundlage des Campus-Energiekonzepts und in Abstimmung mit dem Integrationsplaner der Neubauten und dem erweiterten Objektplaner des Haupthauses.
Die Vergabeunterlagen (einschl. Leistungsbilder) werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht nicht.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2030-10-15

2.8 Kriterien
Soweit die Mindeststandards (Mindestkriterien) erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte (Bewertungskriterien) für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Bei Punktgleichheit mehrerer Bewerber kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
Die Bewertungskriterien sind in der Evaluierungsmatrix (Anlage B3 zum Teilnahmewettbewerb) enthalten.
1. Erfahrung und Fachwissen (für 3 Referenzprojekte); 75 %:
– Größe des Referenzprojektes (Gewichtungsfaktor: 15,00%)
– Baukosten des Referenzprojektes bezogen auf die technischen Anlagen (KGR 400) (Gewichtungsfaktor: 15,00%)
– abgeschlossene HOAI-Leistungsphasen im Referenzprojekt bezogen auf technische Anlagen KGR 400 (Gewichtungsfaktor: 11,25%)
– im Referenzprojekt bearbeitete Geothermieanlage (Gewichtungsfaktor: 11,25%)
– im Referenzprojekt nachgewiesene Aspekte zur Nachhaltigkeit (Gewichtungsfaktor: 7,50%)
– im Referenzprojekt abgeschlossene HOAI-Leistungsphasen im BIM-Level 2 (VDI 2552) (Gewichtungsfaktor: 7,50%)
– Anzahl der aktiv angewandten BIM-AWF (VDI 2552) im Referenzprojekt (Gewichtungsfaktor: 7,50%)
2. Ressourcen (Mitarbeiterstruktur); 25 %:
– Anzahl: Gesamtanzahl der festangestellten Ingenieure/innen im Bereich Technische Anlagen (KGR 400) (Gewichtungsfaktor: 12,50%)
– Berufserfahrung: Anzahl der festangestellten Ingenieure/innen mit mindestens 7 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Anlagen (KGR 400) (Gewichtungsfaktor: 12,50%)

2.9 Angaben zu Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen – siehe Detaillierung in II.2.4.

2.10 Zusätzliche Angaben
Alle für das Verhandlungsverfahren gemäß § 17 Abs. 4 VgV ausgewählten Teilnehmer erhalten eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
Hinweis zu II.2.7): Die Angabe des Leistungszeitraumes ist unter Berücksichtigung des derzeitigen Rahmenterminplanes erstellt und kann sich nach Finalisierung noch ändern.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1) Erklärung zur Eignung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen oder Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB erfolgt sind (Vordruck Eigenerklärung zur Eignung als Anlage B2 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb enthalten).
2) Auszug aus dem Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle, soweit die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der Bewerber stammt, vorgesehen ist).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die unter Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Sämtliche unter Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindeststandards (Mindestkriterien) der Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt auch die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister auf Antrag des Betroffenen (§ 150 GewO).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto) des Unternehmens (bzw. in Summe bei einer Bewerbergemeinschaft) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten, s. Evaluierungsmatrix, Anlage B3
zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Umsatzzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren.
2) Bescheinigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Bescheinigungen von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen (z. B. Creditreform-Auskunft) einzuholen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1. Eigenerklärung über die gewerkespezifische Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen mit Angaben zur Berufsqualifikation und Berufserfahrung.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren für die Gemeinschaft als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren.
2. Es sind 3 mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2 und P3) vom Bewerber einzureichen. Für die Referenzprojekte, bezogen auf die letzten 10 Jahre rückgerechnet ab dem Tag der Einreichung des Teilnahmeantrages, muss mindestens eines vollständig abgeschlossen sein (in Betrieb) und für alle weiteren muss mindestens die Baugenehmigung erteilt worden sein. Die vom Bewerber erbrachten Leistungsphasen sind davon unabhängig.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden. Die Referenzprojekte (P1, P2 und P3) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein.
Zum Nachweis der gewerkespezifischen Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter/innen und Referenzen sind die Felder in der Evaluierungsmatrix (Anlage B3 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) auszufüllen.
Die gewerkespezifische Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter/innen und Referenzprojekte werden gem. II.2.9 und anhand der Evaluierungsmatrix in der Stufe 1 (Anlage B3 zur Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) bewertet.
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Interessenkonflikten, die mit der Ausführung des Auftrags in Widerspruch stehen und diese nachteilig beeinflussen können (§ 46 Abs. 2 VgV). Solche Interessenkonflikte liegen insbesondere vor, wenn der Bewerber/Bieter bereits mit Sachverständigenleistungen, Planungsleistungen oder Projektsteuerungsleistungen des von dem Auftrag betroffenen Gewerks oder der von dem Auftrag betroffenen Gewerke beauftragt ist.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Interessenskonflikten abgegeben werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Gemäß Vergabeunterlagen