Abgabefrist: 19.07.2022 – Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundesministerium d. Verteidigung, vertreten durch d. Amt f. Bundesbau -ABB-, vertreten durch Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung, Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung – 55743 BIRKENFELD – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 113-318720
Erfüllungsort:BIRKENFELD
PLZ Erfüllungsort:55743
Objekt:Idar-Oberstein
Nutscode Erfüllungsort:DEB15 - BIRKENFELD
Veröffentlichung:14.06.2022
Abgabefrist:19.07.2022
Submission:19.07.2022
Bindefrist:
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Technische Ausrüstung | Qualitätssicherung | Ausbau | Sanierung | Schule | Verwaltungsgebäude | Justiz | Kaserne |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundesministerium d. Verteidigung, vertreten durch d. Amt f. Bundesbau -ABB-, vertreten durch Landesbetrieb Liegenschafts- u. Baubetreuung, Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Straße:Am Rilchenberg 65
PLZ:55743
Nutscode :DEB15 - BIRKENFELD
Ort:Idar-Oberstein
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Email;VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY022/documents

Vergabenummer:
2022/S 113-318720

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Erstellung Liegenschaftsenergiekonzept (LEK) für die Artillerieschule in Idar-Oberstein

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
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Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrags ist die Erstellung eines Liegenschaftsbezogenen Energiekonzeptes (LEK) für die Bundeswehrliegenschaft der Artillerieschule in Idar-Oberstein.
Die Liegenschaft wurde im Zeitraum zwischen 1965 bis 1969 errichtet. Derzeit befinden sich dort 64 Gebäude. Die Gesamtfläche der Liegenschaft beträgt 594 755 m².
Laut Nutzungskonzept vom 18.11.2016 sind 97% der Gebäude mehr als 20 Jahre alt. Ganzheitliche Grundsanierungen fanden bislang an keinem Gebäude in der Liegenschaft statt.
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Aufgrund einer Stationierungsentscheidung und einer damit verbundenen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wurde mit dem Ziel eine strukturierte Entwicklung der Liegenschaft anzustreben ein Liegenschaftsbezogenes Ausbaukonzept (LABK) beauftragt. Das LEK steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Ausbaukonzept zur Liegenschaft. Das LABK wird dem Auftragnehmer mit Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.
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2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

2.3 Erfüllungsort
Idar-Oberstein
Los Nutscode
DEB15

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.10 Zusätzliche Angaben
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Zu Ziff. II.2.5):
Die Zuschlagskriterien einschließlich der Unterkriterien sowie deren Wichtung und Wertung/Bepunktung (Bewertungssystematik) sind den Vergabeunterlagen (Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien) zu entnehmen.
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Mit Angebotsabgabe ist eine Darstellung zu den qualitätsbezogenen Zuschlagskriterien einzureichen, welche Bestandteil des Angebots ist.
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3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
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Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
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Als Nachweis ist mit dem Eignungsbogen bzw. Angebot vorzulegen: eine aktuelle Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung oder alternativ eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Bewerbergemeinschaft / ARGE muss der Versicherungsschutz bzw. die Versicherungserklärung auf die ARGE ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE bestätigen. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn und soweit gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den Jahresumsatz im Bereich Technische Ausrüstung. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
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Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
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Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
– der Projektleiter.
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Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
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Für den Bewerber bzw. Bieter/das Unternehmen/das Büro und den Projektleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, welche im zugelassenen Referenzzeitraum liegen und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,
b) Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen im Bereich der Erstellung des liegenschaftsbezogenen Energiekonzeptes,
c) Auftraggeber mit Name und Anschrift,
d) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis),
e) Rechnungswert (Honorar, netto).
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Der Bieter hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bieters in den letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Beschäftigten (inkl. BüroinhaberIn, ausgenommen Auszubildende und studentische Hilfskräfte) im Bereich Technische Ausrüstung ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
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Der Bieter hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
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Der Bieter hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
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Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Eignungsbogen).
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Es dürfen nur solche Bewerber am Wettbewerb teilnehmen und eine Auftragsvergabe ist nur an solche Bieter möglich, bei denen ein Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der
Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Artikel 5k) nicht vorliegt. Als Nachweis ist eine entsprechende Eigenerklärung (siehe Eignungsbogen) vorzulegen.
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Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben grundsätzlich keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (Anlage Staatenliste, siehe Vergabeunterlagen). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG und § 32 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
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Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die Zugangsbestimmungen, Sicherheits- u. Ordnungsvorschriften der Streitkräfte sowie die Kasernenordnung zu beachten.
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