Vergabe: 08.01.2021 – Freiburg – Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen – Erweiterung und Sanierung EDKH Freiburg (in zwei Bauabschnitten) | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV für die Fachplanung (Leistungsbild TA inkl. Medizintechnik) nach § 55 HOAI – 1

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 008-014712
Erfüllungsort:Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
PLZ Erfüllungsort:79098
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE131 - FREIBURG IM BREISGAU, STADTKR.
Auftragsvergabe:08.01.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Anzahl Angebote:3
Auftragswert:1669089.65 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Technische Ausrüstung | 1-Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen | 2-Wärmeversorgungsanlagen | 3-Lufttechnische Anlagen | 4-Starkstromanlagen | 5-Fernmelde- und Infotechnik | 6-Förderanlagen | 7-nutzungssp. und verfahrenstech. Anlagen | 8-Automation | 1-Abwasser-, Wasser- und GasanlagenSchule | Krankenhaus | Mensa/Gaststätte | Gebäude + Innenräume | Fernwärme |
Auftraggeber
Auftraggeber:Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg
Straße:Wirthstraße 11
PLZ:79110
Nutscode:DE131 - FREIBURG IM BREISGAU, STADTKR.
Ort:Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Land:DE - DEUTSCHLAND
Kontakt:Herr Michael Decker (Kaufmännischer Direktor/Vorstandsvorsitzender)
Email:bauprojekte@diak-fr.de
Telefon:Herr Michael Decker (Kaufmännischer Direktor/Vorstandsvorsitzender)

Website Auftraggeber

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Bietergemeinschaft Planungsbüro Sütterlin + Partner GbR / BiPiG GmbH
Straße:
PLZ:79098
Nutscode:DE131 - FREIBURG IM BREISGAU, STADTKR.
Ort:Freiburg
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug der Original Auftragsbekanntmachung

URL Auftraggeber: http://www.diak-fr.de

URL Auftragnehmer:

2020/S 193-466622
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg
Postanschrift: Wirthstraße 11
Ort: Freiburg
NUTS-Code:
DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Postleitzahl: 79110
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Michael Decker (Kaufmännischer Direktor/Vorstandsvorsitzender)
E-Mail:
bauprojekte@diak-fr.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
www.diakoniekrankenhaus-freiburg.de
I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTDXA0/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Buse Heberer Fromm Rechtsanwälte Steuerberater PartG mbB
Postanschrift: Königsallee 100
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code:
DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 40215
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Rechtsanwalt Carsten Steinert
E-Mail:
steinert@buse.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
www.buse.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTDXA0
I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Diakoniekrankenhaus in konfessioneller Trägerschaft
I.5)
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
Abschnitt II: Gegenstand
II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags:

Erweiterung und Sanierung EDKH Freiburg (in 2 Bauabschnitten) | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV für die Fachplanung (Leistungsbild TA inkl. Medizintechnik) nach § 55 HOAI

Referenznummer der Bekanntmachung: EDKH Freiburg_Fachplanung TA inklusive Medizintechnik nach § 55 HOAI
II.1.2)
CPV-Code Hauptteil
71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
II.1.3)
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)
Kurze Beschreibung:

Der Auftrag umfasst die Leistungen der Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung inklusive Medizintechnik) nach § 55 HOAI (LPH 4-8) für die Anlagengruppen 1 bis 8 für die Erweiterung und die Sanierung des Evangelischen Diakoniekrankenhauses in Freiburg (in 2 Bauabschnitten).

Die Erweiterung erfolgt im 1. Bauabschnitt und die Sanierung in einem 2. Bauabschnitt.

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort
NUTS-Code:
DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Hauptort der Ausführung:

EDKH Freiburg

79110 Freiburg

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung:

Das Evangelische Diakoniekrankenhaus Freiburg beabsichtigt die Fortführung der umfassenden Sanierung und Erneuerung der Gebäudesubstanz. Das Vorhaben basiert auf der Zielplanung, die im Jahr 2019 beim zuständigen Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart eingereicht wurde.

Die Baukörper des 1980 errichteten Krankenhauses wurden um einen zentralen Erschließungskern herum im Typus einer Windmühle angeordnet, wobei das Gebäude nur dreiflügelig konzipiert wurde. Das Evangelische Diakoniekrankenhaus Freiburg plant nun das bestehende Gebäude mit einem fünfgeschossigen Neubau zu erweitern. Als vierter Flügel wird der Neubau an den Zentralen Erschließungskern angeschlossen. Das Untergeschoss und die 5 Geschosse sollen mit folgenden Funktionsbereichen belegt werden:

— UG: Zentrale Umkleide, Übergabe Fernwärme, Anlage der Geothermie;

— EG: Zentrale Notaufnahme, Cafeteria;

— 1.OG: Entbindung;

— 2.OG: Pflege- Ausweichstation bzgl. Sanierungsmaßnahmen im Bestand;

— 3.OG: Pflege-Komfortstation;

— 4.OG: Elternschule, Hebammensprechstunde, Konferenzsaal, Technikzentrale;

— 5. OG: Dachaufsicht, hier werden RLT-Geräte aufgestellt.

Während der Bauphase des Anbaus wird immer geschossweise an das Bestandsgebäude baulich angeschlossen. Die sich im Anschluss befindliche Raumstruktur wird teilweise rückgebaut, um gemäß Planung im folgenden Bauabschnitt im Bestand die neue anbindende Raumstruktur aufzubauen. Der Ausbau im Bestandsgebäude erfolgt analog der vorhandenen Baumaterialien.

Die Gesamtkosten für die Erweiterung und Sanierung des Krankenhauses belaufen sich auf max. ca. 33 Mio. EUR/brutto (Neubau, 1. Bauabschnitt) und auf max. ca. 7,8 Mio. EUR/brutto (Sanierung, 2. Bauabschnitt) (KGr 200 bis 700 nach DIN 276). Davon beträgt die medizinische Ausstattung für den Neubau max. ca. 2,4 Mio. EUR/brutto und für die Sanierung (Kostengruppen 474 und 612) max. ca. 900 000 EUR/brutto. Die Kosten sind Ergebnis der vorliegenden Kostenberechnung und werden im Rahmen der Planung ggf. weiter konkretisiert. Etwaige Veränderungen, ggf. auch Kostenreduzierungen, können zudem Einfluss auf das Raumprogramm haben.

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Leistungen der Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung inklusive Medizintechnik) nach § 55 HOAI (LPH 4-8) für die Anlagengruppen 1 bis 8 einschließlich weiterer, besonderer Leistungen für die Erweiterung und die Sanierung (in 2 Bauabschnitten).

II.2.5)
Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)
Geschätzter Wert
II.2.7)
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/02/2021
Ende: 31/12/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3).

Eine detaillierte Matrix mit Angabe der einzelnen Eignungskriterien sowie der Verteilung der Punkte und Gewichtung dieser Kriterien ist dem Bewerbungsbogen zu entnehmen.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphase 4 für die Erweiterung (1. Baubschnitt). Im weiteren Verlauf werden die Leistungsphasen 5 bis 7 für die Erweiterung (1. Bauabschnitt) in einer zweiten Stufe beauftragt. Weitere vorgesehene Stufe ist dann die Leistungsphase 8 für die Erweiterung (1. Bauabschnitt) (Stufe 3). Im Anschluss wird die Leistungsphase 4 für die Sanierung (2. Bauabschnitt) beauftragt (4. Stufe). Danach werden die Leistungsphasen 5 bis 7 für die Sanierung (2. Bauabschnitt) (Stufe 5) und die Leistungsphase 8 für die Sanierung (2. Bauabschnitt) (Stufe 6) beauftragt.

Die Einzelheiten hierzu sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)
Zusätzliche Angaben
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:

— Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 Abs. 1 GWB;

— Erklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:

— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der oben genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen;

— Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV;

— Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) für Neubau, Umbau, Sanierung und / oder Erweiterung von Krankenhäusern und / oder medizinischen Einrichtungen) in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV (10 %).

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:

— Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (10 %);

— Benennung der Projektleitung für das Projekt mit Qualifikation sowie Erfahrungen des Projektleiters in vergleichbaren Projekten anhand von Nachweisen und Referenzen (Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) für Neubau, Umbau, Sanierung und / oder Erweiterung von Krankenhäusern und / oder medizinischen Einrichtungen) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (30 %);

— Büroreferenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den letzten 5 Jahren (Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung)für Neubau, Umbau, Sanierung und / oder Erweiterung von Krankenhäusern und / oder medizinischen Einrichtungen) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV (40 %);

— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (10 %).

Für den Nachweis der Eignung soll der Bewerbungsbogen zum Teilnahmeantrag des Auftraggebers verwendet werden (siehe Ziffer VI.3)). Selbstverständlich kann der Eignungsnachweis entsprechend der gesetzlichen Vorgaben auch in Form von Eigenerklärungen (Präqualifikationsverzeichnis, Vorlage von Einzelnachweisen

In Form von Eigenerklärungen) erbracht werden. Der Auftraggeber akzeptiert die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Wenn dies zur angemessenen Durchführung des Verfahrens erforderlich ist, kann der Auftraggeber Bewerber und Bieter, die eine Eigenerklärung abgegeben haben, jederzeit während

Des Vergabeverfahrens auffordern, sämtliche oder einen Teil der Nachweise beizubringen. Der Auftraggeber fordert in jedem Fall vor Zuschlagserteilung den Bieter, an den der Auftrag erteilt werden soll und der bislang nur Eigenerklärungen als vorläufigen Nachweis vorgelegt hat, auf, die einschlägigen Nachweise unverzüglich

Beizubringen. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV – auch bei Bietergemeinschaften – wird hingewiesen.

III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)
Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigte Architekten und Ingenieure.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02/11/2020
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03/11/2020
IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/02/2021
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)
Zusätzliche Angaben:

1) Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren nach der VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die geeigneten Bewerber teilnehmen.

2) Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Bewerbungsbogens erstellen. Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten URL kostenlos verfügbar.

3) Der Teilnahmeantrag ist digital über die Projektplattform einzureichen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ausschließlich in Papierform, per Fax oder E-Mail ist nicht zugelassen.

4) Den maximal 3 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die Vergabeunterlagen für die Stufe 2 zum Download zur Verfügung gestellt. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung informiert.

5) Für den Fall, dass mehr als 3 Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen, erfolgt eine Auswahl entsprechend der Eignungskriterien wie folgt:

Zur Gewichtung der einzelnen Eignungsnachweise sind die jeweiligen Klammerzusätze aufgenommen.

Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Für die entsprechend gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung nach einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkte, deren Anforderungen für die entsprechenden Kriterien transparent in dem Bewerbungsbogen aufgenommen sind.

Die erreichte Punktzahl wird sodann mit der Gewichtung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktzahl. Grundlage für die Auswahl der 3 Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis höchsten Punktzahlen. Gibt es hier einen Gleichstand, kann der Auftraggeber die Entscheidung per Los nach § 75 Abs. 6 VgV treffen. Die Einzelheiten zum Vorgehen bei der Bewertung sind im Bewerbungsbogen festgelegt.

6) Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.

7) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

8) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.

9) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie per E-Mail oder über die Projektplattform bis spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YBTDXA0

VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail:
poststelle@rpk.bwl.de
Fax: +49 721-9263985
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/09/2020