Vergabe: 29.01.2021 – HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH – 44801 Bochum – Dienstleistungen von Architekturbüros

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2022/S 108-305846
Erfüllungsort:BERLIN
PLZ Erfüllungsort:10115
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE3 - BERLIN
Auftragsvergabe:44225
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
Anzahl Angebote:1
Auftragswert:1 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Technische Ausrüstung | 1-Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen | 2-Wärmeversorgungsanlagen | 3-Lufttechnische Anlagen | 4-Starkstromanlagen | 8-Automation | Dokumentation | Wohneinheiten | Schule | Verwaltungsgebäude | Gewässer | Theater/MuseumGebäude + Innenräume | elektrische Anlagen | Gebäudeautomation | Heizkörper | Sanitärkeramik | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungUmbau | Sanierung | im laufenden Betrieb | barrierefrei | Fördermittel | Miete | Massiv | Modulbauweise | Keller |

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Auftraggeber
Auftraggeber:HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Straße:Ferdinand-Schultze-Straße 71
PLZ:13055
Nutscode:DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DE
Kontakt:Vergabestelle, Herr Bortnowsky
Email:vergabe@howoge.de
Telefon:+49 3054642327

Website Auftraggeber

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:ZETCON Ingenieure GmbH
Straße:
PLZ:44801
Nutscode:DEA - NORDRHEIN-WESTFALEN
Ort:Bochum
Kontakt:
Email:
Telefon:

Website Auftragnehmer

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Fachplanerleistungen Technische Gebäudeausrüstung TGA für das ehemalige Theater Karlshorst

1.2 CPV Code Hauptteil
71200000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stiftung Stadtkultur, die mit dem Anspruch, die Stadt gemeinsam mit verschiedenen Akteuren zu gestalten sowie ihr gesellschaftliches Engagement zu kanalisieren, wurde von der Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH im April 2018 gegründet. Die Stiftung soll insbesondere dauerhafte soziale und kulturelle Nutzung der ihr übertragenen Immobilien sichern. Dazu gehört das projektgegenständliche, 1948/49 errichtete Theater Karlshorst, das gemäß der Satzung der Stiftung Stadtkultur als Ort für kulturelle Veranstaltungen und Bildungsinitiativen sowie für den interkulturellen Austausch neu gestaltet, ausgebaut und den Menschen im Quartier geöffnet werden soll. Das Objekt wurde seit 1990 zunächst als privates Theater geführt und danach von der Howoge an verschiedene kulturelle Betreiber vermietet und für Operetten-, Ballett-, Musical und Konzertveranstaltungen genutzt. Der Betrieb endete im April 2007.
Die HOWOGE führt das Vergabeverfahren namens und in Vollmacht der Stiftung Stadtkultur durch.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 1

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Berlin
Los Nutscode
DE3

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Mit der Stiftung Stadtkultur soll das Gebäude des ehemaligen Theaters Karlshorst nun eine prozesshafte Umdeutung und schrittweise Reaktivierung erfahren. Mithilfe eines fortlaufenden Werkstattprozesses in Kooperation mit Partner/-innen aus Politik, Kultur- und Architekturszene sowie der Nachbarschaft erkundet die Stiftung 2019 Wege und Möglichkeiten einer neuen Identität für dieses Herzstück im Stadtquartier Berlin Karlshorst. Ziel ist es, das Gebäude in den kommenden Jahren als belebten und öffentlichen Ort zu entwickeln. Hierzu soll das Gebäude schrittweise instandgesetzt und über Zwischennutzungen wieder für ein breites Publikum geöffnet werden.
Das Gebäudeensemble besteht aus mehreren Gebäudemodulen, die künftig sowohl einzeln als auch gemeinsam genutzt werden sollen. Die Gebäudemodule sind im Wesentlichen: Der Bühnenturm, der Saal und die Foyers im Erd- und 1.Obergeschoss. Der umliegende Teil des Baukörpers wurde 2008 teilsaniert und beherbergt die Schostakowitsch Musikschule.
Bisher sind insbesondere folgende Maßnahmen vorgesehen:
Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen
— Neuplanung der Sanitäranlagen im EG gemäß Planung und Realisierung einer behindertengerechten Toilette im Erdgeschoss als vorgezogene Maßnahme.
— Reaktivierung der Bar im 1. OG.
Wärmeversorgungsanlagen
— Vorgezogenen Maßnahmen im Bühnenturm: Deckenheizkörper (Dunkelstrahler) nach Technischen Vorgaben der Bestandsheizung, sowie eventuell Heizkörper an freien Mauerwerkswänden neben Außentor.
— Saal: Hier ist angedacht, Heizluft im Keller unter der Bühne über einfache Lüftungsgeräte zu erzeugen und dem Saal über Luftkanäle zuzuführen. Alternative Beheizungvorschläge erwünscht.
— Foyers: Konzepte erwünscht
Raumlufttechnische Anlagen
— Bühnenturm: Die Lüftung und Entrauchung des Bühnenturms soll natürlich über die zu Ertüchtigende Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) erfolgen. Diese besteht aus Mechanischen Lüftungsklappen im oberen Bereich des Bühnenturms.
— Für die dauerhafte Nutzung soll ein ganzheitliches Lüftungskonzept für Bühnenturm Saal und Foyers geplant werden
Elektrische Anlagen
— Prüfung, ggf Instandsetzung oder Neukonzeptionierung der elektrischen Anlagen
Kommunikations-, sicherheits- informationstechnische Anlagen
— Nach Vorgaben des Auftraggebers
Anforderungen an Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken
— Nach Vorgaben des Auftraggebers
Die hier gegenständlichen Leistungen betreffen die Planung und Überwachung der vorbezeichneten technischen Anlagen im Revitalisierungsprozess des ehemaligen Theaters Karlshorst, von den Phasen der Zwischennutzung bis zur eigentlichen Umbauphase ab 2022. Die Leistungen des Fachplaners sind in 9 Leistungsphasen gegliedert, der Auftragnehmer wird zunächst für den 1. Bauabschnitt – Bühnenturm – mit der Leistungsphasen 1-7 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe) beauftragt (1. Projekt-/Beauftragungsstufe). Die Beauftragung der weiteren Beauftragungsstufen und Teilleistungen hiervon ist für den AG optional (2. Projekt-/Beauftragungsstufe: Lph. 8 Objektüberwachung; 3. Projekt-/Beauftragungsstufe: Lph. 9 Dokumentation und Objektbetreuung). Danach können optional jeweils in entsprechenden Beauftragungsstufen die Leistungen und Teilleistungen für die weiteren Bauabschnitte 2 (Saal), 3 (Foyers) und 4 (Gesamtfertigstellung) beauftragt werden. Es ist vorgesehen, die 1. Beauftragungsstufe (1. Bauabschnitt) unmittelbar nach Auftragserteilung zu starten. Insgesamt wird von einer Projektlaufzeit bis Ende 2024 ausgegangen. Der AG wird auch parallel ein Büro mit den entsprechenden Planungs- und Überwachungsleistungen für den Bereich Hochbau/Architektur beauftragen.
Fortsetzung siehe II.2.14) zusätzliche Angaben.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.6 Geschätzter Wert
EUR>1

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2021-12-31

Ja, bis Ende 2024
Beschreibung der Verlängerungen: Stufenweise Beauftragung. Zunächst Beauftragung von 1. Projekt-/Beauftragungsstufe (Bauabschnitt 1), danach für den AG optional Verlängerung in weiteren Projekt-/Beauftragungstufen (Bauabschnitte 2 bis 4) nach Projektfortschritt.

2.8 Kriterien
Die Vergabestelle wird alle geeigneten Bewerbungen berücksichtigen, die die gestellten Anforderungen erfüllen und für die keine Ausschlussgründe vorliegen. Sollten mehr als 5 geeignete Bewerber vorliegen, werden Bewerbungen anhand der in der Auswahlmatrix, die veröffentlicht ist unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/132880 dargestellten Kriterien bewertet.

2.10 Zusätzliche Angaben
Fortsetzung II.2.4) Der AN hat sich mit diesem Büro zu koordinieren und abzustimmen. Der Leistungszeitraum der Fachplanung TA ist ab Januar 2021 bis Oktober 2021. Es soll den Bietern in den Vergabeunterlagen eine Kostenobergrenze für die Baukosten vorgegeben werden.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Die nachfolgenden Erklärungen sind mit dem von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Teilnahmeantragsformular abzugeben:
Nr. 1 Erklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB und MiLoG,
Nr. 2 Infoblatt „Angaben zum Bieter“,
Nr. 2a Nachweis der Bauvorlageberechtigung gem. BauO Bln.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Vergabestelle behält sich vor, auf eigene Kosten Auskünfte einer Wirtschaftsauskunftei über den Bonitätsindex der Bewerber einzuholen. Die Wirtschaftsauskünfte werden von der Vergabestelle überprüft und eine eigene Bonitätsbewertung angestellt. Bei einem Bonitätsindex von größer als 3 (Überdurchschnittliches Ausfallrisiko) wird der Bewerber zur Stellungnahme und zur Nachreichung weiterer Erklärungen und Nachweise
Zur Begründung der Eignung, ggf. auch im Rahmen eines Aufklärungsgespräches, aufgefordert. Die Vergabestelle behält sich auch sonst vor, weitere Unterlagen zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit abzufordern.
Für die nachfolgenden Angaben/Erklärungen ist das Teilnahmeantragsformular, das die Vergabestelle zur Verfügung stellt, zwingend zu verwenden:
Nr. 3 Angaben zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Planung und Überwachung für TGA) im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2019, 2018, 2017).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Für die nachfolgenden Angaben/Erklärungen ist das Teilnahmeantragsformular, das die Vergabestelle zur Verfügung stellt, zwingend zu verwenden:
Nr. 4 Angaben zu Referenzen für vergleichbare Leistungen (Planung und Überwachung der TGA) in Kultur- und Veranstaltungsstätten im Zeitraum 2020-2014,
Nr. 5 Angaben zu Referenzen für vergleichbare Leistungen (Planung und Überwachung der TGA) Bauen im Bestand (Umbaumaßnahmen) mit Sicherung von Bestandsschutz einzelner technischen Systeme im Zeitraum 2020-2014,
Nr. 6 Angaben zu Referenzen für vergleichbare Leistungen (Planung und Überwachung der TGA) für Umbaumaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden im Zeitraum 2020-2014,
Nr. 7 Angaben Referenzen für vergleichbare Leistungen (Planung und Überwachung der TGA) für Planungen mit festen Zielbudgets im Zeitraum 2020-2014.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Für die nachfolgenden Erklärungen stellt die Vergabestelle Musterformulare mit dem Bewerberpaket zur Verfügung, die zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag ausgefüllt und unterschrieben einzureichen sind:
1. Bietererklärung gem. Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz,
2. Erklärung zur Frauenförderung,
3. Verpflichtung zur Wahrung der Vertraulichkeit und zur Beachtung des Datenschutzes für Auftragnehmer der Howoge.