Vergabe: 28.06.2021 – Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – 10115 Berlin – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 220-579352
Erfüllungsort:BERLIN
PLZ Erfüllungsort:10115
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE300 - BERLIN
Auftragsvergabe:28.06.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Anzahl Angebote:3
Auftragswert:0.10 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Holzbau | Stahlbeton | Begrünung | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | 2-Wärmeversorgungsanlagen | 3-Lufttechnische Anlagen | 5-Fernmelde- und Infotechnik | 6-Förderanlagen | 6-Förderanlagen | 7-nutzungssp. und verfahrenstech. Anlagen | 8-Automation | 1-Abwasser-, Wasser- und GasanlagenBauleitung | Wartung | Dokumentation | Tiefgarage | Verwaltungsgebäude | Feuerwache/Rettungswache | Hafen | Elemente | Treppe | Gebäude + Innenräume | Denkmalschutz | Aufzug | Brandmeldeanlage | Brennwert | Gebäudeautomation | Schaltanlage | ServerBrandschutz | Feuerlöschanlage | Bauüberwachung | Projektmanagement | Machbarkeitsstudie | Brandschutz | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | besondere Leistungen | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungNeubau | Sanierung | Rückbau | im laufenden Betrieb | nachhaltig | barrierefrei | Kauf | Massiv | Satteldach | Keller |
Auftraggeber
Auftraggeber:Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Straße:Fasanenstraße 87
PLZ:10623
Nutscode:DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DE
Kontakt:
Email:verdingung@bundesimmobilien.de
Telefon:

Website Auftraggeber

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH
Straße:
PLZ:10115
Nutscode:DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Kontakt:
Email:
Telefon:

Website Auftragnehmer

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung für Bauvorhaben „Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3 — VOEK 077-20

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung für Grundinstandsetzung des Behördenzentrums im Columbiadamm 1-7c, Platz der Luftbrücke 1-3, Mehringdamm 129, Schwiebusser Straße 129a-d, 12101 Berlin (Bezeichnung des Bauvorhabens: „Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3), außerdem erfolgt zeitgleich die Ausschreibung der folgenden Planungsleistungen für das o. g. Bauvorhaben:
— Objektplanung Freianlagen und Innenraumbegrünung unter der Referenznummer: VOEK 074-20 und
— Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung und die Koordination für die Bewertung Nachhaltiges Bauen (BNB) unter der Referenznummer: VOEK 076-20.
Das als Behördenzentrum genutzte Gebäude Platz der Luftbrücke 1-3, 12101 Berlin (Stahlbeton-, Mauerwerksbau, BGF ca. 85 000 m2), liegt im Stadtbezirk Tempelhof. Es wurde nach den Plänen des Arch. E. Sagebiel im Zusammenhang mit der Errichtung des angrenzenden Flughafens Tempelhof für das Reichsluftfahrtministerium in den Jahren 1937 bis 1944 geplant und weitestgehend errichtet. Der Komplex steht zwischenzeitlich unter Denkmalschutz und ist mit dem Flughafenbauwerk und dem Platz der Luftbrücke denkmalgeschütztes Gebäudeensemble. Das Gesamtgebäude besteht aus elf miteinander verbundenen Teilen. Alle Bauteile verfügen über 4 oberirdische Geschosse, ein nicht ausgebautes Satteldach sowie über bis zu 2 Untergeschosse. Im Untergeschoss verbindet ein dreiteiliger Technikgang alle Gebäudeteile. Die medientechnische Gebäudeversorgung der einzelnen Gebäudeteile erfolgt von diesem dreiteiligen Technikgang vertikal in einzelnen Strängen. Im Gesamtgebäude besteht ein erheblicher Instandhaltungsrückstau. Das Gebäude und die Außenanlagen sowie die in weiten Teilen abgängige Haustechnik (außer BHKW) sollen im Rahmen einer Grundinstandsetzung im laufenden Betrieb bauabschnittsweise umfassend saniert und dabei vollständig barrierefrei erschlossen werden.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

2.3 Erfüllungsort
Columbiadamm 1-7c
Platz der Luftbrücke 1-3
Mehringdamm 129
Schwiebusser Straße 129a-d
12101 Berlin
Bezeichnung des Bauvorhabens: „Behördenzentrum Platz der Luftbrücke 1-3
Los Nutscode
DE300

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die nachfolgend beschriebenen Planungsleistungen der Planung für Technische Ausrüstung für die Grundinstandsetzung des Behördenzentrums Platz der Luftbrücke 1-3, 12101 Berlin umfassen die Grundleistungen und Besonderen Leistungen in den Leistungsphasen LPH 1-3(teilweise) und LPH 5- 9 (vollumfänglich) im Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013.
Es liegt eine Entwurfsplanung für die Grundinstandsetzung in Form der Entwurfsunterlage Bau (EW- Bau gem. RBBau) vor. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung der Maßnahme der Unteren Denkmalschutzbehörde wurde erteilt unter Beachtung des mit der Behörde abgestimmten Denkmalpflegeplans.
Die Planung der Technischen Ausrüstung umfasst den gesamten Bereich des Gebäudes mit insgesamt 11 zusammenhängenden Bauteilen mit teilweise bis zu 2 Untergeschossen, mit je 3 Obergeschossen und je einem Dachgeschoss.
Der ausgeschriebene Vertrag über die Planung und Umsetzung der Grundinstandsetzung beinhaltet folgende Besonderen Leistungen:
— Prüfung, Ergänzung und Fortschreibung der vorliegenden unvollständigen EW-Bau-Unterlagen (hervorgegangen aus genehmigter Entscheidungsvorlage Bau gem. RBBau) einschl. der erstellten Kostenberechnung.
— Vorschläge zur Optimierung und Verbesserung der vorliegenden Entwurfsplanung in technischer und gestalterischer und finanzieller Hinsicht.
— Zuarbeit zur Machbarkeitsstudie für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen in einer neu zu errichtenden Tiefgarage im Innenhof 2.
— Situations-/Bedarfsanalyse sowie Erstellung eines Zählerkonzeptes und weitere Anpassung in den LPH 2-8 gemäß HOAI 2013 für sämtliche Medien einschließlich Dokumentation für den gesamten Gebäudekomplex.
Maßnahmen Technische Ausrüstung ELT/Förderanlagen:
— Rückbau der vorhandenen Anlagen der Haustechnik (ELT/Daten).
— Erneuerung der Mittelspannungsschaltanlage und der 2 Trafostationen mit einer Leistung von je 800 kVA. Dabei erhält jeder Trafoschwerpunkt eine NSHV. Die Versorgung der Bauteile bzw. Etagen erfolgt über Hauptverteiler bzw. Etagenverteiler.
— Aufbau eines stationären Netzersatzaggregates und eines Batteriegestützten Notlichtversorgungssystem mit Zentralbatterie für die Sicherheitsbeleuchtung.
— Erneuerung der elektrischen Betriebsmittel (u. a. Schalter, Steckdosen, Beleuchtungsanlagen) und der Blitzschutz- und Erdungsanlage.
— Errichtung von Klingelanlagen, Funkuhren im gesamten Gebäude und einer BOS- Gebäudefunkanlage in den Versorgungs- und Installationsgängen im Kellerbereich.
— Installation eines dienst neutralen Datennetzes über 3 getrennte Gebäudehauptverteiler, von denen die bauteilbezogenen Etagenverteiler versorgt werden.
— Aufbau einer Brandmeldeanlage mit Feuerwehraufschaltung. Der Schutzumfang entspricht der Kategorie 3: Schutz von Flucht- und Rettungswegen in allen Bauteilen.
— Ersetzung der im Bestand vorhandenen Aufzugsanlagen (15 St.).
— Installation von Signalanlage und Wechselsprechanlage an den Schranken zu den Durchfahrten in den Innenhöfen.
— Die Außenleuchten werden vom Freianlagenplaner geplant. Die Steuerung, die Zeitschaltung und der Anschluss im Gebäude der Außenleuchten erfolgt durch das Gewerk TGA.
Maßnahmen Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen/Wärmeversorgungsanlagen/Raumlufttechnische Anlagen/Feuerlöschanlagen:
— Rückbau der vorhandenen Anlagen der Haustechnik (HLS/Klima).
— Erneuerung der Abwasser-, Regenwasser-, Trinkwasser-, Heizungswasser-, Raumluft-technischen Anlagen und Feuerlöschanlagen in weiten Teilen.
— Trennung der Trink- und Löschwasserversorgung. Sanierung und Erneuerung von Feuerlöschanlagen entsprechend dem Brandschutzgutachten.
— Das Behördenzentrum verfügt über eine eigene Wärmeerzeugungsanlage für das Heizungssystem, bestehend aus einem BHKW und 2 Gasbrennwertkesseln, die im Jahr 2016 errichtet wurde. Das Verteilnetz zur wärmetechnischen Versorgung des Gebäudes einschließlich der Raumheizflächen für ca. 980 Büroräume, für die WC-Bereiche, Duschen, Teeküchen, Treppenhäuser, Flure und Technikräume ist ausgehend von der Technikzentrale zu erneuern. Für die Einbindung einer neu zu errichtenden Absorptionsanlage ist das bestehende Wärmeverteilnetz in der Technikzentrale anzupassen.
— Ausgewählte Besprechungs-, EDV- und Server-Räume sollen zukünftig gekühlt werden. Neubau einer Absorptionskälteanlage, einer Kompressionskälteanlage, eines Rückkühlwerkes auf einer Dachterrasse und Neubau eines Kälteversorgungssystems und von Innen-Klimageräten.
— Erneuerung von vorhandenen RLT-Anlagen und Neubau von zusätzlichen Zu- und Abluftanlagen, teilweise mit Wärmerückgewinnung, vornehmlich für WC-Anlagen, Teeküchen und Küche für Kantine, Speisesaal, Besprechungsraum und Tiefgarage.
— Installation von Entrauchungsanlagen zur Versorgung der elektrischen Betriebsräume, der Aufzugsmaschinenräume und der Serverräume mittels Entrauchungsventilatoren, welche im Dachgeschoss errichtet werden.
Maßnahmen zur Gebäudeautomation:
— Installation eines Gebäudeautomationssystems zur Überwachung, Steuerung und Regelung der haustechnischen Anlagen.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-12-31

Die Laufzeit dieses Vertrages beginnt mit dem Tag der Zuschlagserteilung, frühestens am 9.7.2021.

2.8 Kriterien
Erfüllung der Eignungskriterien (siehe III 1.1-III 1.3 dieser Bekanntmachung bzw. Anlage 1 und 2 der Bewerbungsbedingungen). Sollten mehr als 5 Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber/Bewerbergemeinschaften infrage kommen, werden die Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert, die in der Rangfolge die meisten der zu vergebenden Punkte für die Referenzen erhalten.
Ein von der Vergabestelle eingesetztes Gremium wird anhand des nachfolgenden Bewertungssystems die Bewerber festlegen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
In die Bewertung fließen von jedem Bewerber/jeder Bewerbergemeinschaft die 3 Referenzprojekte mit der höchsten Punktzahl ein.
Punktvergabe erfolgt für:
A = Art der Aufgabenstellung Σ 10 Punkt.:
A1. Art der Baumaßnahme — (max. 5 Punkte):
— unter Denkmalschutz (3 Punkte),
— kein Denkmalschutz (0 Punkte),
— mit Schadstoffbefund (2 Punkte),
— ohne Schadstoffbefund (0 Punkte).
A2. Nutzung (max. 2 Punkte):
— Verwaltungsgebäude (2 Punkte).
A3. Auftraggeber (max. 3 Punkte):
— öffentlicher Auftraggeber (3 Punkte),
— privater Auftraggeber (1 Punkte).
L = Art und Umfang der beauftragten Leistung (Leistung des Bewerbers): — Σ 30 Punkt.
Umfang der beauftragten Planungsleistungen LPH (max. 30 Punkte)
L 1.:
— Gesamtleistung: beinhaltet die KG 410, 420, 430, 470 (LPH 2-9) im Bereich Fachplanung für Technische Ausrüstung (15 Punkte).
L 2.:
— Gesamtleistung: beinhaltet die KG 440, 450, 460, 480 (LPH 2-9) im Bereich Fachplanung für Technische Ausrüstung (15 Punkte).
L 3.:
— Teilleistung: beinhaltet einzelne Kostengruppen (LPH 2-9) aus den Punkten L1 und L 2, wenn die Referenz nicht alle KG aus L1 bzw. L2 beinhaltet (pro KG 3 Punkte).
L 4:
— einzelne LPH, wenn die Referenz nicht die LPH 2-9 in L1 bzw. L2 beinhaltet (pro LPH 2 Punkte).
L 5:
— einzelne LPH und einzelne KG, wenn die Referenz nicht die LPH 2-9 und alle KG in L1 bzw. L2 beinhaltet (pro LPH 1 Punkte).
Sollten Bewerber/Bewerbergemeinschaften dieselbe Punktzahl bei der Referenzbewertung erreichen, entscheidet die höchste Punktzahl in „L=Leistungen“ die Auswahl. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, wird sich der Losentscheid vorbehalten. Die Vergabestelle behält sich vor, die Referenzen in der Wertungsphase Teilnahmewettbewerb zu prüfen. Bei Teilnahmenaträgen, die in die engere Wahl kommen, werden die Referenzgeber ggf. aufgefordert, Angaben über die Ausführung und Vertragserfüllung des früheren Auftrags zu machen.
Weitere Mindestanforderungen an die Referenzen:
Wenn durch die Referenzprüfung festgestellt wird, dass das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, wird der Teilnahmeantrag des Unternehmens vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

2.10 Zusätzliche Angaben
Zuschlagskriterien u. deren Bewertung Angebotsauswertung:
1) Preis 30 % zu den 4 Preiskomponenten:
1. Honorar Grundleistungen ggf. Zu- o. Abschlag auf Mindestsatz in % (max. 40 Punkte),
2. Summe Besondere Leistungen in Euro (max. 20 Punkte),
3. Summe Stundensätze in Euro (max. 30 Punkte),
4. Nebenkostenpauschale in % (max.10 Punkte).
Berechnung der Punktzahl pro Preiskomponente = (2 x Angebot niedrigste Preiskomponente — Preiskomponente des Angebots): Angebot niedrigste Preiskomponente x max. Punktzahl pro Preiskomponente.
Der niedrigste Preis erhält die volle Punktzahl pro Preisposition. Für das Zweifache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Die Bewertung erfolgt nach der o.g. Formel mit bis zu 2 Stellen hinter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung.
Bei einem Abschlag von mehr als 40 % auf das Gesamthonorar der Grundleistungen im Preisblatt (Anlage 10.0) werden ebenfalls 0 Punkte vergeben.
2) Konzept u. Präsentation 70 %: Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung der Planung TGA darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen u. die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten.
Gewichtung der Schwer Pkt.: Beschreibung u. Darstellung des Unternehmens (max. 20 Pkt.); Fachkunde u. Qualifikation… (max. 40 Pkt.), Leistungsfähigkeit, Kapazitäten… (max. 40 Pkt.), Preiskalkulation (max. 20 Pkt.) u. Qualität der Präsentation des Bieters (Im Rahmen einer Präsentation in den Räumlichkeiten der AG darzustellen- max. 20 Pkt.).
Das mit dem Angebot einzureichende Konzept — auf max. 5 DIN A4 Seiten — muss die wertungsrelevanten Schwer Pkt. enthalten.
Die federführenden Mitarbeiter für die Planung und Bauüberwachung TGA sind namentlich zu benennen (Übereinstimmung der Namen aus Anlage 1 des TW).
Das Konzept u. die Präsentation wird für jeden Unterpunkt mit den Pkt. 0 (ungenügend) bis zu den maximalen Pkt. pro Unterpunkt 5/10/15/20 (sehr gut) wie folgt durch ein Gremium bewertet.
Mindestpunktzahl für das Konzept u. die Präsentation:
Das Konzept u. die Präsentation müssen je Unterpunkt mindestens 1 von max. 5/10/15/20 möglichen Pkt. erreichen. Angebote, die mit weniger als 1 Pkt. pro Unterpunkt bewertet werden, werden zwingend von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Wird kein Konzept mit Angebot eingereicht, wird das Angebot ausgeschlossen.
Bewertung: sehr gut:
— Anwendung (Anwg.) bei Schwerpunkt (Sp) 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 17-20 Pkt.,
— Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 13-15 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 9-10 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 5 Pkt.
Ein Konzept, das glaubhaft erwarten lässt, dass die Anforderungen in besonders guter Qualität umgesetzt werden (klar strukturierte, logisch aufgebaute Vorgehensweise ohne offene Fragen, sehr gute fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, leicht verständlich).
Bewertung: gut:
— Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 13-16 Pkt.,
— Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 10-12 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 7-8 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 4 Pkt.
Ein Konzept, das glaubhaft erwarten lässt, dass die Anforderungen in guter Qualität umgesetzt werden (klar strukturierte, logisch aufgebaute Vorgehensweise mit einigen offenen Fragestellungen, gute fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, gut geordnet u. übersichtlich).
Bewertung: befriedigend:
— Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 9-12 Pkt.,
— Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 7-9 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 5-6 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 3 Pkt.
Ein Konzept, das teilweise Schwächen aufweist, aber verspricht, die Anforderungen insgesamt weitgehend umzusetzen (brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln u. mehreren offenen Fragen, ausreichend fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, systematisch geordnet, durchschnittliche Darstellung aller geforderten Angaben).
Bewertung: ausreichend:
— Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 5-8 Pkt.,
— Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 4-6 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 3-4 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 2 Pkt.
Ein Konzept, das Mängel bei der Umsetzung der Anforderungen aufweist, aber eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt (brauchbar strukturierte Vorgehensweise mit einigen Mängeln u. mehreren offenen Fragen, ausreichend fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, unübersichtlich, ungeordnet, schwer nachvollziehbar aber vollständig).
Bewertung: mangelhaft (Mindestpunktzahl):
— Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 1-4 Pkt.,
— Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 1-3 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 1-2 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 1 Punkt.
Ein Konzept, das zwar teilweise positive Ansätze zeigt, die Anforderungen insgesamt aber nicht umsetzt, jedoch eine noch ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt (einigermaßen strukturierte Vorgehensweise mit vielen offenen Fragestellungen, mangelhafte fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts).
0 Pkt. – ungenügend:
— Anwg. bei Sp 1., 3.4/Präsentation bis 20 Pkt.: 0 Pkt.,
— Anwg. bei Sp 2.1 bis 15 Pkt.: 0 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 10 Pkt.: 0 Pkt.,
— Anwg. bei Sp bis 5 Pkt.: 0 Pkt.
Ein Konzept, das die Anforderungen nicht umsetzt u. keine ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lässt, unstrukturierte Vorgehensweise mit vielen offenen Fragestellungen, ungenügende fachliche Qualität u. Schlüssigkeit des Konzepts, ungeordnet, unvollständig.
Den Zuschlag erhält das Angebot, das die höchste Gesamtpunktzahl (gewichtete Wertungssumme) erreicht, die sich aus der gewichteten Summe der Punkte für die Preiskomponenten und der gewichteten Summe der Punkte für das Konzept und die Präsentation ergibt.
Bei Gleichstand erhält das Angebot mit der größeren Leistungspunktzahl des Konzeptes den Zuschlag. Führt dies nicht zu einem eindeutigen Zuschlagsergebnis, entscheidet das Los.
Die Zuschlagskriterien u. deren Bewertung für die Angebotsauswertung sind in Anlage 3 der Bewerbungsbedingungen einzusehen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 GWB kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.
Angaben, die mit Vordruck Anlage 1 der Bewerbungsbedingungen „Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind:
— Angaben zu Einzelbieter/Bietergemeinschaft,
— Allgemeine Angaben zum Unternehmen,
— Zusätzliche Angaben, sofern das Unternehmen ein Einzelunternehmen oder Freiberufler ist (Angaben zur Inhaberin/zum Inhaber bzw. zu dem nach Satzung oder Gesetz (Vertretungsberechtigten),
— Eigenerklärung über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB,
— Nachweis der Kammereintragung.
Alternativ gilt für die zutreffenden Eigenerklärungen eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Nachweis.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann während des Verfahrens jederzeit aufgefordert werden, sämtliche oder einen Teil der geforderten Unterlagen beizubringen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben, die mit Vordruck „Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind:
— Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:
Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden 3,0 Mio. EUR; sonstige Schäden 5,0 Mio. EUR. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. abzuschließen.
— Angaben zu Umsätzen: Eigenerklärung zum Umsatz im Bereich Projektsteuerungsleistungen Gebäude des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre.
— Vertragsstrafe: Bei einer Überschreitung des vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermins, die der AN zu vertreten hat, verringert sich das Honorar pro Tag der Überschreitung um 0,2 % bezogen auf das Gesamthonorar des AN bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 5 % des Gesamthonorars (Vertragsstrafe) gemäß § 10 Vertragsmuster (Ausführungsbedingung).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Angaben, die mit Vordruck „Eigenerklärungen und Eignungskriterien mit Mindestanforderungen gem. § 75 VgV zum Vergabeverfahren einzureichen sind:
— Anzahl der Beschäftigten einschließlich Büroinhaber (bei Bewerbergemeinschaften bzw. bei Inanspruchnahme anderer Unternehmen innerhalb der Gemeinschaft),
— Eigenerklärung über die Leistungserbringung, dass spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen,
— Angaben bei Bewerbergemeinschaften: Art und Umfang des Leistungsteils des jeweiligen Mitglieds,
— Angaben zu Unterauftragnehmerleistungen: Teilleistungen, für die der Einsatz von Unterauftragnehmern geplant ist (Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner/ihrer Eignung auf den Unterauftragnehmer zurückgreift) sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung,
— Eignungsleihe: Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten zurückgreift sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung,
— Eigenerklärung zur Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens,
— Eigenerklärung zur Qualifikation der Beschäftigten,
— Eigenerklärung zum Personal das für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistung als verantwortlich vorgesehen ist unter Angabe seiner Qualifikation,
— Nachweise der Qualifikation des vorgesehenen Personals,
— Darstellung von mindestens 3 und maximal 5 vergleichbaren Referenzen von mindestens 2 verschiedenen Referenzgebern aus dem Zeitraum der letzten acht Jahre zu Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung.
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahe kommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Vergleichbarkeit: Fachplanung Technische Ausrüstung im Bestand – im Rahmen einer Gebäudesanierung mit Umsetzung unter laufendem Betrieb.
Je Projekt sind maximal 5 doppelseitig bedruckte DIN A 4 Seiten oder 3 einseitig bedruckten DIN A 3 Seiten einzureichen, davon:
— mindestens ein Projekt Fachplanung Technische Ausrüstung im Denkmalbereich/Planung im Rahmen einer unter Denkmalschutz stehenden Gebäudesanierung im Bestand- Umsetzung im laufenden Betrieb,
— mindestens 2 Projekte Fachplanung Technische Ausrüstung im Bestand – Umsetzung im laufenden Betrieb bei allen 3 Projekten müssen die Leistungen,
— Fachplanung der Anlagengruppen 410-480 erbracht worden sein.
Eignungsleihe: Unternehmen mit Adresse, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten zurückgreift sowie die entsprechende Verpflichtungserklärung.
Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.
Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1. Es ist die Teilnahme an einer zwingenden Ortsbesichtigung mit dem Angebot (Stufe 2) nachzuweisen (Vordruck „Nachweis Besichtigung Bestandteil der Vergabeunterlagen). Angebote, die diesen Nachweis nicht enthalten, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.
2. Die einzusetzenden Mitarbeiter müssen grundsätzlich über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gem. § 9 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 SÜG verfügen oder bereit sein, sich einer solchen zu unterziehen.
Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung und Verpflichtungserklärung zur Sicherheitsauskunft bei Geheimschutzanforderungen (Vordruck in den Vergabeunterlagen) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.
3. Vertragsstrafe: Bei einer Überschreitung des vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermins, die der AN zu vertreten hat, verringert sich das Honorar pro Tag der Überschreitung um 0,2 % bezogen auf das Gesamthonorar des AN bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 5 % des Gesamthonorars (Vertragsstrafe) gemäß § 10 Vertragsmuster.