Abgabefrist: 11.01.2022 – Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen – 50667 KÖLN, KREISFREIE STADT – Lärmschutzberatung

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 241-636449
Erfüllungsort:KÖLN, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:50667
Objekt:Erstellung eines Gutachtens zu Lärm- und Erschütterungsschutz für das Projekt Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse in Köln Bereich Innenstadt Köln
Nutscode Erfüllungsort:DEA23 - KÖLN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:13.12.2021
Abgabefrist:11.01.2022
Submission:11.01.2022
Bindefrist:11.04.2022
Projektstart:01.03.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71313100 Lärmschutzberatung

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Generalplanung | Bebauungsplan | Tragwerksplanung | Dokumentation | Beratung | 2-VorplanungUmbau | Anbau | Institut | Verwaltungsgebäude | Bahnanlagen |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Köln - 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Straße:Willy-Brandt-Platz 2
PLZ:50679
Nutscode :DEA23 - KÖLN, KREISFREIE STADT
Ort:Köln
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:302/21 - Submissionsdienst
Email;siegrid.salker@stadt-koeln.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYC0E/documents

Vergabenummer:
2021/S 241-636449

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Freiberufliche Leistung: Erstellung eines Gutachtens zu Lärm- und Erschütterungsschutz für das Projekt Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse in Köln – Bereich Innenstadt

1.2 CPV Code Hauptteil
71313100

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Im Zuge der Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse wird für den Innenstadtbereich zunächst ein politischer Variantenentscheid durchgeführt. In diesem Zusammenhang werden für beide Alternativen (oberirdische und unterirdische Stadtbahnführung) verlässliche Aussagen hinsichtlich Lärm- und Erschütterungsschutz benötigt. Im Anschluss an den Variantenentscheid sind diese Aussagen für die Vorzugsvariante im Rahmen des Planfeststellungsverfahren und während der Ausführungsplanung zu präzisieren.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Erstellung eines Gutachtens zu Lärm- und Erschütterungsschutz für das Projekt Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse in Köln Bereich Innenstadt Köln
Los Nutscode
DEA23

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich Innenstadt der Ost-West-Achse (OWA) in Köln. Der Bereich wird durch die Deutzer Brücke im Osten und die Universitätsstraße im Westen begrenzt.
Derzeit gibt es für den Teilbereich Innenstadt zwei Alternativen. Durch zwei externe Generalplaner werden eine oberirdische Stadtbahnführung und eine unterirdische Stadtbahnführung zwischen den Haltestellen Heumarkt und dem Eisenbahnring (zwischen Haltestelle Moltkestraße und Universitätsstraße) untersucht. Geplant ist ein politischer Variantenentscheid auf Grundlage dieser Vorplanungen.
Zur Durchführung des Variantenentscheids werden bereits in der Vorplanung für beide Alternativen belastbare Aussagen hinsichtlich Lärm- und Erschütterung für den Endzustand und während der Bauzeit benötigt. Ebenfalls sollen globalere Aussagen zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog getroffen werden.
Im Anschluss an den Variantenentscheid sollen die getroffenen Aussagen für die Vorzugsvariante im Rahmen der Entwurfsplanung für das Planfeststellungsverfahren präzisiert bzw. anhand von genaueren Berechnungen konkretisiert und fortgeschrieben werden. Ebenfalls ist eine gutachterliche Begleitung während der Ausführungsplanung vorgesehen.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-06-30

2.10 Zusätzliche Angaben
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
– Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen
Sozialversicherung
– Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister für die ausgeschriebene Leistung
– Nichtvorliegen einer Freiheitsstrafe in den letzten drei Jahren von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90
Tagessätzen oder Geldbuße von mehr als 2.500 Euro
– gemäß § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
– gemäß § 19 Mindestlohngesetz oder
– gemäß § 21 Absatz 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
– Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung
– es wurde kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet, keine Eröffnung
beantragt und kein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt
– das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation
– es liegen keine weiteren Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vor
Oben aufgeführte Eigenerklärungen werden mit dem Bieterbogen abgegeben.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung bzw. Vorlage einer Eigenerklärung, dass eine den Anforderungen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall umgehend abgeschlossen wird. (Der Auftraggeber verlangt eine Mindestdeckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden von 1.500.000 Euro, für Sach- und Vermögensschäden von 1.500.000 Euro. Die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache dieser Deckungssummen betragen.)
2) Umsatz (Angabe des Jahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre aus dem Tätigkeitsbereich, der mit dem Auftrag vergleichbar ist (Lärm- und Erschütterungsschutz). Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen Mindestjahresumsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen von brutto 200.000 Euro.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1) Jährliches Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten sowie der aktuell Beschäftigten (getrennt nach Technikern/Ingenieuren und Führungskräften (Ingenieure mit Projektverantwortung)
2) Es sind mindestens zwei Referenzprojekte zu benennen, deren wesentliche Leistungen mit dieser Ausschreibung vergleichbar sind (insbesondere Gutachten zu Lärm- und Erschütterungsschutz im Rahmen von Neu- beziehungsweise Umbaumaßnahmen von Stadtbahnanlagen sowie im Zusammenhang mit Planung, Bau und Betrieb von Stadtbahntunneln) (siehe unten zu den Mindestanforderungen). Jedem Referenzobjekt ist eine detaillierte Beschreibung der Maßnahme mit maximal drei A4-Seiten beizufügen. Aus der Beschreibung muss klar hervorgehen, ob innerhalb des Referenzprojekts Aussagen zu elektromagnetischen Feldern und/oder Klima und Luftschadstoffe das getroffen wurden. Ein Bildnachweis innerhalb der Dokumentation ist gewünscht.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.