Abgabefrist: 30.05.2022 – Gemeinde Altenholz – 24119 RENDSBURG-ECKERNFÖRDE – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 087-236636
Erfüllungsort:RENDSBURG-ECKERNFÖRDE
PLZ Erfüllungsort:24119
Objekt:24161 Altenholz
Nutscode Erfüllungsort:DEF0B - RENDSBURG-ECKERNFÖRDE
Veröffentlichung:04.05.2022
Abgabefrist:30.05.2022
Submission:30.05.2022
Bindefrist:
Projektstart:22.08.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Baustelleneinrichtung | Wärmedämmverbundsystem | Container | Projektmanagement | Machbarkeitsstudie | Wartung | besondere Leistungen | Neubau | Umbau | Sanierung | Schule | Verwaltungsgebäude | Mensa/Gaststätte | Sporthalle |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Gemeinde Altenholz
Straße:Allensteiner Weg 2-4
PLZ:24161
Nutscode :DEF0B - RENDSBURG-ECKERNFÖRDE
Ort:Altenholz
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Email;E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121002331

Vergabenummer:
2022/S 087-236636

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Gemeinde Altenholz, Schulbausanierung, Schulzentrum Stift in Altenholz

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Leistungen des Projektmanagements nach AHO § 2 gem. Schriftenreihe Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“, Stand März 2020, Handlungsbereiche A, B, C, D und E, Projektstufen 1 bis 5, Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 1015613.88

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
24161 Altenholz
Los Nutscode
DEF0B

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Gemeinde Altenholz beabsichtigt, ihr Schulzentrum Stift umzubauen / zu erweitern. Die Gemeinde Altenholz liegt in Schleswig-Holstein und gehört zum Kreis Rendsburg-Eckernförde. Altenholz hat rd. 10.000 Einwohner. Die Gemeinde Altenholz ist im Wesentlichen in drei Ortsteile untergliedert: Klausdorf, Stift und Knoop. Das Schulzentrum befindet sich im Ortsteil Stift. Das Schulzentrum wurden zwischen 1960 und 1976 errichtet. Zum Teil haben Fassadensanierungen (WDVS / Wärmedämmung mit Fassadenplatten) neben den üblichen Instandhaltungsmaßnahmen stattgefunden. In einer bereits im Vorfeld erarbeiteten Machbarkeitsstudie der IB.SH und des Büros Arcadis (relevante Auszüge sind als Informationsunterlagen beigefügt) wurden zusammengefasst folgende Ergebnisse erarbeitet
– Die vorh. Container-Klassen sollen durch einen Neubau ersetzt werden
– Die Schule soll eine Mensa erhalten (Neubau)
– Zusätzliche Schulräume sind durch einen Neubau zu schaffen
– Die im Bestand verbleibenden Gebäude, inkl. der zwei Sporthallen, sollen saniert werden
Es sollen rd. 2.000 m² neue Bruttogeschossfläche entstehen. Der Bestand umfasst rd. 23.000 m² Bruttogeschossfläche. In einer groben vorvertraglichen Kostenschätzung (Stand 09 / 2021) wurden die Baukosten (300er und 400er KG) auf netto rd. 28 Mio. € geschätzt. Die Kostenansätze teilen sich wie folgt auf:
Neubauten: 300 KG 6,5 Mio. €
400 KG 2,5 Mio. €
Gesamt 9,0 Mio. €
Sanierung 300 KG 14,0 Mio. €
400 KG 5,0 Mio. €
Gesamt 19,0 Mio. €
Die gesamten Kosten der KG 200-700 werden auf rd. 36 Mio. € (netto) geschätzt. Diese Gesamtkosten sind dabei als Obergrenzen zu verstehen, an denen sich die Leistungen in allen Projektstufen auszurichten haben.
Zu diesem Zweck werden Büros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Projektmanagement nach AHO § 2 gemäß AHO Schriftenreihe Nummer 9, Stand März 2020 abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen umgesetzt haben.
Es sollen die Handlungsbereiche A, B, C, D und E, Projektstufen 1 bis 5 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121002331 eingestellt.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-07-31

2.8 Kriterien
Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen – vgl. III.1.1) bis III.1.3 lt. Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Auswahlmatrix.

2.9 Angaben zu Optionen
Stufenbeauftragung

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Vorbemerkungen für die Abschnitte III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
– Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.
– Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen – sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind – gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen.
– Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des Bewerbers.
– Die allgemeinen Verfahrenshinweise in Abschnitt VI.3) (Zusätzliche Angaben) sind zu beachten.
Vorzulegen sind:
1) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft II-2). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
2) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).
3) Erklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 gem. Formblatt „Eigenerklärung zu Aufträgen und Konzessionen oberhalb der EU-Schwellenwerte“

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorzulegen sind:
1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung über das zu vergebenden Leistungsbild mindestens in Höhe von 1.500.000 EUR für Personen sowie 1.000.000 EUR für Sachschäden / Vermögensschäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderten Mindestdeckungssummen erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen.
2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1.) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.08.1974 (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
2.) Eigenerklärung über die Bereitschaft, auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtung zur Zahlung des Vergabemindestlohns gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH für den Bewerber sowie für etwaige Unterauftragnehmer vorzulegen, sofern der Bieter oder Unterauftragnehmer nicht im EU-Ausland tätig ist und die Leistung ausschließlich dort erbringt (Formblatt Erklärung zu § 4 VGSH)

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