Abgabefrist: 17.08.2021 – Stadt Grevesmühlen – Deutschland – Stadtplanung

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 136-361541
Erfüllungsort:Deutschland
PLZ Erfüllungsort:0
Objekt:A 20 / L 02, Autobahnabfahrt Upahl / Grevesmühlen
Nutscode Erfüllungsort:DE - DEUTSCHLAND
Veröffentlichung:16.07.2021
Abgabefrist:17.08.2021
Submission:17.08.2021
Bindefrist:
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71410000 Stadtplanung

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Generalplanung | Bebauungsplan | Landschaftsplan | Umwelt | Archäologische Untersuchungen | Bodendenkmäler | Verwaltungsgebäude | Justiz |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Grevesmühlen
Straße:Rathausplatz 1
PLZ:23936
Nutscode :DE80 - MECKLENBURG-VORPOMMERN
Ort:Grevesmühlen
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Vergabestelle der Stadt Grevesmühlen
Email;vergabe@grevesmuehlen.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E93756734

Vergabenummer:
2021/S 136-361541

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Generalplanungsleistung Großgewerbestandort Upahl/Grevesmühlen

1.2 CPV Code Hauptteil
71410000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Das Planungsziel ist die Aufstellung 2er Bebauungspläne und die Anpassung der jeweiligen Flächennutzungspläne der Stadt Grevesmühlen sowie der Gemeinde Upahl für den interkommunalen Gewerbestandort an der A 20. Ferner ist der Landschaftsplan der Stadt Grevesmühlen anzupassen. Die ungefähre Fläche beträgt 42 ha.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 450000.00

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
A 20 / L 02, Autobahnabfahrt Upahl / Grevesmühlen
Los Nutscode
DE

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Planungsziel ist die Aufstellung zweier Bebauungspläne und die Anpassung der jeweiligen Flächennutzungspläne der Stadt Grevesmühlen sowie der Gemeinde Uphal für den interkommunalen Gewerbestandort an der A 20. Ferner ist der Landschaftsplan der Stadt Grevesmühlen anzupassen. Die ungefähre Fläche beträgt 42 ha.
Die Änderung der Flächennutzungspläne erfolgt als Deckblatt, d. h. in der Planzeichnung und Begründung wird nur der Änderungsbereich und der evtl. damit verbundene externe Ausgleichsbereich betrachtet. Die Änderung der Flächennutzungspläne erfolgt im Parallelverfahren.
Im vorliegenden Fall ist aufgrund der Größe des Vorhabens nach Nr. 18.7 der Anlage 1 zur Umweltverträglichkeitsgesetz (UVPG) eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen. Da ein Bebauungsplanverfahren im Sinne des § 2 Abs. 6 Nr. 3 UVPG durchgeführt wird, erfolgt die UVP gem. § 50 UVPG im Rahmen der Umweltprüfung (UP) im Bauleitplanverfahren. Die hier durchzuführende UP ist umfangreicher auszuführen als in einem normalen Bauleitplanverfahren. Es sind weitreichendere Untersuchungen durchzuführen, sodass hierfür auch mehrere Fachgutachten erforderlich sind.
Folgende Fachgutachten werden benötigt:
— Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
— FFH-Vorprüfung,
— SPA-Vorprüfung,
— Schallgutachten,
— Verkehrsgutachten,
— Boden- und Hydrogeologisches Gutachten,
— Archäologisches Vorgutachten.
Die UVP wird als Fachgutachten Bestandteil des Umweltberichtes, welcher aus der Umweltprüfung resultiert.

2.6 Geschätzter Wert
EUR>450000.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
a) Unternehmensreferenzen für vergleichbare Projekte:
Unternehmensreferenzen für vergleichbare Projekte können für die vergangenen 3 Kalenderjahre benannt werden. Es sind mindestens eine vergleichbare Referenz im EU-Raum für Bauleitplanungen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre in einer Größenordnung von 40 Hektar für ein Gewerbe- oder Industriegebiet sowie 3 Referenzen in einer Größenordnung über 10 Hektar für Gewerbe- und Industriegebiete zu benennen.
b) Projektteam:
— Projektleiter: erforderliche Qualifikation ist ein Berufsabschluss als Dipl.-Ing. oder M.Sc. (FH, Uni) der Fachrichtungen Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Architektur und artverwandter Ausbildungsrichtungen; Persönliche Referenzen, wobei die persönlichen Referenzen zeitlich unbefristet benannt werden können und sind nicht auf vergleichbare Objekte beschränkt.; Berufsjahre im Bereich Bauleitplanung mind. 5 Jahre,
— qualifizierte Mitarbeiter im Team (ohne Projektleiter): Anzahl der Mitarbeiter im Projektteam mind. 5; Durchschnittl. 5 Berufsjahre im Bereich Bauleitplanung mit einem Berufsabschluss Fachrichtungen Stadt- und regionalplanung, Raumplanung, Architektur, Landschaftsplanung und artverwandter Ausbildungsrichtungen sowie ausgebildete technische Mitarbeiter.
c) Umsatz: Gesamtumsatz für Planungsleistungen im EU-Raum, innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
d) Kenntnis in landesrechtlichen Vorschriften zur Bauleitplanung und Natur- und Umweltschutz.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Zugelassen sind alle in Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässigen natürlichen Personen, die gemäß Rechtsvorschriften des Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Master / Dipl.-Ing. (FH, Uni) der Fachrichtungen Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Architektur und artverwandter Ausbildungsrichtungen oder gleichwertig berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise vorgenannter Fachrichtungen verfügt; juristische Personen sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf die zu vergebenden Planungsleistungen ausgerichtet ist und einer der Gesellschafter oder ein bevollmächtigter Vertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor Auftragserteilung vor, von dem für den Zuschlag in Betracht kommenden Bieter die Vorlage eines Auszuges aus dem Bundeszentralregisters / Gewerbezentralregisters zu verlangen. Sämtliche geforderten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Sofern Originaldokumente in einer anderen Sprache verfasst sind, ist mit dem Dokument eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen.
Geforderte Erklärungen und Nachweise dürfen nicht älter als 6 Monate sein.
Fordert der Auftraggeber nicht fristgemäß vorgelegte Unterlagen nach, sind diese innerhalb von 5 Kalendertagen vorzulegen. Nicht fristgemäße Beibringung von nachgeforderten Unterlagen führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
— Angaben zur Eintragung in das Handels- oder Berufsregister mit Angabe der Registriernummer o Angaben zum Unternehmen hinsichtlich Geschäftstätigkeit, Mitarbeiter gegliedert nach Berufsgruppen, Gesellschafter, ggf. Konzernzugehörigkeit und weitere gesellschaftsrechtliche Verflechtungen, Darlegung des Interesses am Auftrag.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist zum Teilnehmerwettbewerb sind mit dem Teilnahmeantrag die nachfolgend bezeichneten Nachweise vorzulegen:
a) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen,
b) Nachweis einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung.
Der Nachweis hat durch Vorlage der Versicherungspolice des Versicherungsunternehmens, beziehungsweise durch Vorlage einer verbindlichen Absichtserklärung des Versicherungsunternehmens, dass bei einer Auftragserteilung eine derartige Versicherung mit dem Bieter abgeschlossen wird. Wird mit dem Teilnahmeantrag zunächst nur eine o. g. Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt, so hat die Versicherungspolice spätestens vor Zuschlagserteilung dem AG vorzuliegen. Die Erklärung von Versicherungsvermittlern / Versicherungsmaklern werden nicht akzeptiert und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
c) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung beizubringen, aus der sich die Vertretungsbefugnis und die Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung ergeben. Die geforderten Nachweise oder Erklärungen sind jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen,
d) Eigenerklärung des Bieters über die pflichtgemäße Zahlung von Steuern und Sozialabgaben sowie die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Beabsichtigt der Bieter als Planer Leistungen von Nachunternehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Teilnehmerantrag Art und Umfang der durch Nachunternehmer auszuführenden Leistungen eindeutig bezeichnen sowie den Namen des Nachunternehmers benennen und alle geforderten Nachweise und Erklärungen dieses Abschnittes auch für den Nachunternehmer, bezogen auf seinen Leistungsteil, einreichen.
Zudem ist eine unterzeichnete Erklärung der Nachunternehmers beizufügen, in dem dieser seine Bereitschaft zur Übernahme der angegebenen Leistung erklärt. Sämtliche geforderten Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Sofern Originaldokumente in einer anderen Sprache verfasst sind, ist mit dem Dokument eine beglaubigte Übersetzung vorzulegen. Geforderte Erklärungen und Nachweise dürfen nicht älter als 6 Monate sein. Fordert der Auftraggeber nicht fristgemäß vorgelegte Unterlagen nach, sind diese innerhalb von 5 Kalendertagen vorzulegen. Nicht fristgemäße Beibringung von nachgeforderten Unterlagen führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Siehe Unterlagen Teilnahmewettbewerb.