Abgabefrist: 20.12.2021 – Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1, Dienstsitz Donaueschingen – 72172 ROTTWEIL – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 227-597828
Erfüllungsort:ROTTWEIL
PLZ Erfüllungsort:72172
Objekt:Rottweil
Nutscode Erfüllungsort:DE135 - ROTTWEIL
Veröffentlichung:23.11.2021
Abgabefrist:20.12.2021
Submission:20.12.2021
Bindefrist:
Projektstart:15.04.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Vermessungsarbeiten | Qualitätssicherung | Dokumentation | Neubau | Rückbau | Fördermittel | Verwaltungsgebäude | Gewässer |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1, Dienstsitz Donaueschingen
Straße:Postfach 1941
PLZ:78156
Nutscode :DE13 - FREIBURG
Ort:Donaueschingen
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:wat Ingenieurgesellschaft mbH, Kleinoberfeld 5, 76135 Karlsruhe, Hr. Dietz
Email;h.dietz@wat.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E91374929

Vergabenummer:
2021/S 227-597828

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Gewässerökolog. Maßnahmen am Neckar, zeitparallel mit der LGS Rottweil. Planungsleistungen: Freianlagen, Ing.-BW, Techn. Ausrüstung, TWP, Hydraulik, Vermessung.

1.2 CPV Code Hauptteil
71240000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Das Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt in Rottweil am Neckar die Umsetzung gewässerökolog. Maßnahmen. Diese beinhalten Ing.- und Arch.-Leistungen (Objekt-, Fachplanungen); vgl. zugeh. Planungsleistungen unter Ziffer II.1.1. Die vorgesehene Ausführung erfolgt über eine Flusslänge von ca. 1,7 km in den Abschnitten: 1) (Teil-) Rückbau Wehranlage, Neubau Pegel. 2) Revitalisierung Neckar im LGS-Kerngebiet, Rückbau Bestandspegel. 3) Revitalisierung Neckar im Staubereich. Optional: Weitere ca. 400 m (Neckarinsel). Die Maßnahmen bzw. Planungsleistungen sind zeitparallel mit den durch die Stadt Rottweil über einen Landsch.-Arch.-Wettbewerb ausgelobten Maßnahmen zur Landesgartenschau (LGS 2028) abzuwickeln u. mit diesen abzustimmen.
Zur Vergabe der Planungsleistungen wird ein Verhandlungsverfahren mit TN-Wettbewerb durchgeführt; die Vergabe erfolgt stufenweise.
Auf erläut. Unterlagen, die von der Vergabeplattform gem. Ziff. I.3 kostenfrei heruntergeladen werden können, wird verwiesen.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 600000.00

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

2.3 Erfüllungsort
Rottweil
Los Nutscode
DE135

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.6 Geschätzter Wert
EUR>600000.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-04-30

Nach der Umsetzung: LP 9, Objektbetreuung bis zu den Verjährungsfristen.

2.8 Kriterien
II.2.9.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“ kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
II.2.9.2) Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl Bewerber, die gemäß Ziff. II.9.2.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung in […]:
– III.1.2.2 Spezif. Jahresumsatz in den letzten drei Jahren [10 Prozent];
– III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter und Führungskräfte [10 Prozent];
– III.1.3.2 Referenzen Unternehmen/Bewerber [18+18+10+10+5+5=66 Prozent)]
– III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität [9 Prozent];
– Gesamteindruck der Bewerbung [5 Prozent].
Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkten vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche.
Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet gem. § 75 (6) VgV das Los.
Der „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“ kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.

2.9 Angaben zu Optionen
II.2.11) Als optional gekennzeichneten Leistungen werden in Stufe II optional vergeben.
Die einzelnen optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes und der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
Zu II.2.4.2) Termine.
Für den Auftrag gelten:
a) Leistungsbeginn unmittelbar nach Abschluss des Verfahrens, Vertragsbeginn vsl. April 2022.
b) Abschluss der LP 8 so, dass die erforderlichen Anpflanzungen/Einsaaten vor Beginn der LGS (Mai 2028) vorgenommen werden können. Das bedingt, dass ein Großteil der Bauarbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen ist. Restarbeiten/vollständiger Abschluss LP 8 und Abnahme bis vsl. 30.04.2028.
d) LP 9 bis zum Ablauf der Gewährleistungsansprüche.
Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden (z.B. Verschiebung Leistungsbeginn ohne Verkürzung der Gesamtlaufzeit). Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
Ein vorläufiger Zeitplan liegt den Vergabeunterlagen im Entwurf bei.

2.10 Zusätzliche Angaben
Die o.g. Leistungen sind mit anderen Beteiligten abzustimmen.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über die Vergabeplattform einzureichen.

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.2.1) Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen (MDS) wie unten genannt. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen. Im Fall einer BG wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall ist der Nachweis auf Anforderung im Original vorzulegen.
Geforderte MDS für Personenschäden: 2,0 Mio. EUR.
Geforderte MDS für sonstige Schäden: 2,0 Mio. EUR.
III.1.2.2) Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren, bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.
III.1.2.3) Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden. Im Fall einer BG ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
III.1.3.1) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (PL [Projektleiter], SPL [stellvertretender Projektleiter], ggf. Fachprojektleiter, fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z.B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu beachten.
III.1.3.2) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers (Unternehmen) nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen.
Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Bewerber“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen).
Unterschieden wird zwischen obligatorisch vorzulegenden Mindestreferenzen und weiteren, fakultativen Referenzen. Mindestreferenzen sind in besonderem Maße geeignet, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Sie werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im „Formular Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Weitere Referenzen dienen der Vervollständigung zum Nachweis der Bewerber-Qualifikation.
Konkretisierende Anforderungen an die Referenzen (Anzahl, Umfang, Alter) sind unter der Rubrik Mindeststandards aufgeführt.
III.1.3.3) Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters und ggf. des Fach-Projektleiters Pegel nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen, werden ERST MIT DER ABGABE DES ANGEBOTES gefordert und gewertet.
III.1.3.4) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (i.d.R. durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.2.1) Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW).
III.2.2.2) Ein Vertragsmuster mit allgemeinen und besonderen Vertragsbedingungen wird mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
III.2.2.3) Die Bestimmungen von Genehmigungs- sowie Förderungs- und Bewilligungsbescheiden sind vom Auftraggeber / Zuwendungsempfänger und von den Ausführenden zu beachten.