Abgabefrist: 17.01.2022 – Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe – 60306 HESSEN – Dienstleistungen von Architekturbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 243-640988
Erfüllungsort:HESSEN
PLZ Erfüllungsort:60306
Objekt:Schlossplatz 1-3 65183 Wiesbaden
Nutscode Erfüllungsort:DE7 - HESSEN
Veröffentlichung:15.12.2021
Abgabefrist:17.01.2022
Submission:17.01.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.04.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Denkmalschutz | Keller | Holz-Fassade | Bauüberwachung | Brandschutz | Bauleitung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | 2-VorplanungNeubau | Umbau | Sanierung | im laufenden Betrieb | Verwaltungsgebäude | Schloss/Burg | Theater/Museum

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Straße:Dieselstraße 1-7
PLZ:61231
Nutscode :DE7 - HESSEN
Ort:Bad Nauheim
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Fachbereich Freiberufliche Leistungen
Email;info.fbt@lbih.hessen.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17a3deb2a85-d220b0029de75db

Vergabenummer:
2021/S 243-640988

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Hessischer Landtag, Sanierung Stadtschloss, 2. BA, Objektplanung Gebäude mit RestauratorIn

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Bei dem zu vergebenden Planungsauftrag handelt es sich um Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 33ff i. V. mit Anlage 10, HOAI 2021.
Das ehemals herzogliche Schloss in Wiesbaden wird als Dienstgebäude des Hessischen Landtags genutzt.
Das denkmalgeschützte Gebäude, erbaut im Jahr 1841, wird in einem ersten Bauabschnitt bereits von Hausschwamm saniert und brandschutzmäßig ertüchtigt. Das Dachgeschoss wurde inkl. Konstruktion überwiegend erneuert. Im jetzt durchzuführenden 2. Bauabschnitt umfassen die überwiegenden Maßnahmen die Sanierung der Innenraumschale im Keller-, Erd- und 1. Obergeschoss sowie der Außenfassaden.
[…Fortsetzung siehe Anlage Auftragsbekanntmachung-Anlage zu II.1.4.pdf]

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 2750804.93

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000

2.3 Erfüllungsort
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Los Nutscode
DE7

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2027-12-31

2.8 Kriterien
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen.
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen.
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix Stufe 1:
Durchschnittlicher Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre: 6,25 %
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (netto) der letzten drei Jahre: 6,25%;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit
jeweils 25 %): 75 %;
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.

2.9 Angaben zu Optionen
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 2-3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 – 7, 8 – 9 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl. S.338 (HE 736);
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme:
Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten zwölf Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
– Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau)
– Art der Nutzung (Verwaltungsbau, Museum, repräsentativer öffentlicher Bau)
– Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro)
– Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG)
– Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Baukosten KG 300 – KG 600)
– Angabe der BGF
– Projektzeit
– beauftragte Leistungsphasen
– Leistungsstand der Referenz
– Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers
– Aussage und Nachweis über Denkmalschutz
– Aussage über Bauweise (etwa Durchführung im laufenden Betrieb)
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. vier DIN A4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der Bewerbung ist eine
Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung ist vorzulegen (ZÜP-LBIH-Einverständniserklärung).