Vergabe: 17.05.2021 – Bezirksamt Spandau von Berlin – 12167 Berlin – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 157-416662
Erfüllungsort:BERLIN
PLZ Erfüllungsort:10115
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE300 - BERLIN
Auftragsvergabe:44333
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Anzahl Angebote:3
Auftragswert: EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Tragwerksplanung | 6-Förderanlagen | Bauleitung | Wohneinheiten | Verwaltungsgebäude | Elemente | Sonnenschutz | Gebäude + Innenräume | Einrichtung | Aufzug | Sanitärkeramik | Brandschutz | Raumakustik | Brandschutz | Bauphysik | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 1-Grundlagenermittlung | Umbau | Anbau | Sanierung | im laufenden Betrieb | nachhaltig | barrierefrei | Fördermittel |
Auftraggeber
Auftraggeber:Bezirksamt Spandau von Berlin
Straße:Carl-Schurz-Str. 2/6
PLZ:13597
Nutscode:DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DE
Kontakt:
Email:vergabe@szsp.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Laschinski Rambow Zech Ingenieure GmbH
Straße:Martinstraße 1
PLZ:12167
Nutscode:DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung für die energetische und barrierefreie Sanierung des Bildungs- und Kulturzentrums Neustadt, VHS Eiswerder

1.2 CPV Code Hauptteil
71240000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Für die Sanierung der VHS Eiswerder soll ein geeignetes Ingenieurbüro mit den Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung der Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß § 51 HOAI beauftragt werden.
Das Gebäude soll eine Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes erhalten. Es soll ein attraktiver Bildungs- und Kulturstandort etabliert werden, der schon aus der Ferne einladend auf die Besucher wirkt und die Neugier weckt, die Einrichtung und ihre Angebote zu erkunden. Des Weiteren soll das Gebäude auch zur Begegnungsstätte entwickelt werden, es sollen kiezorientierte und offene Angebote offeriert werden.
Die Innenräume sollen ebenfalls einladender gestaltet werden.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
VHS Eiswerder
Eiswerderstraße 7
13585 Berlin
Los Nutscode
DE300

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Gebäude wurde im Jahr 1989 errichtet und besitzt eine Bruttogeschossfläche von ca. 860 m2. Im Gebäude befinden sich auf der westlichen und östlichen Seite jeweils 4 Unterrichtsräume auf jeder Etage. Im Mitteltrakt sind die kleineren Funktionsräume wie Büros, Küchen und Sanitäranlagen.
Die Dachsanierung wird vorrausichtlich im Jahr 2020 vorgezogen und ausgeführt. Dabei wird der Dachbelag bis zur Rohdecke zurückgebaut und der neue Aufbau neu nach heutigem energetischem Standard hergestellt. Bei der Planung wurde die erforderliche Fassadensanierung berücksichtigt. Am Dachrand/Traufe wird der neue Fassadenaufbau bis zum Fenstersturz angearbeitet, sodass hier die neue Fassade angepasst weitergeführt werden muss.
Das Gebäude soll eine Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes durch Erneuerung der Gestaltung, Werbung und Vordach, erhalten. Die Gestaltung der Fassade soll in Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem Kiez geschehen.
Die Innenräume sollen einladender gestaltet werden. Des Weiteren ist eine Verbesserung bzw. Erneuerung der Innenräume mit verbesserter Raumakustik und Beleuchtungsanlage geplant.
Der Außenbereich soll nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Bewohner vor Ort zum Verweilen einladen und auch für kleine Open-Air Veranstaltungen genutzt werden.
Durch die nachhaltige Modernisierung mit Verbesserung der Energiebilanz wird angestrebt, die Bewirtschaftungskosten für das Gebäude langfristig zu senken. Bestandteil sind eine energetische Fassadenmodernisierung mit Außenwanddämmung und Erneuerung aller Fenster und Sonnenschutzanlagen.
Es ist ein barrierefreier Außenzugang zum Haupteingang und eine Grunderneuerung der WC-Anlagen inkl. Einbau von rollstuhlgerechten WC-Anlagen geplant. Für eine barrierefreie Erreichbarkeit des 1.OG ist ein Anbau mit Aufzug nötig.
Zusätzlich soll ein zweiter baulicher Rettungsweg hergestellt werden.
Der Auftragnehmer muss auf Grundlage der vorliegenden Pläne, Berechnungen und Annahmen, eine statische Bestandsaufnahme erstellen.
Es muss eine Stellungnahme angefertigt werden, der die statischen Anforderungen darlegt. Es muss geprüft werden, ob die notwendige Maßnahme, die realisiert werden sollen, den Kriterien des Kriterienkatalogs entsprechen, bzw. ob eine Prüfung der Standsicherheit erforderlich ist. Es ist davon auszugehen, dass eine Prüfung notwendig ist.
Für Maßnahmen, die statische Eingriffe zur Folge haben, muss eine Genehmigungsplanung und eine prüffähige Statik erstellt und der Bauaufsicht und dem Prüfer vorgelegt werden. Diese sind zu berechnen und zu prüfen.
Das Erarbeiten eines Planungskonzepts einschließlich Untersuchungen der Lösungsmöglichkeiten sowie Untersuchungen der Wirtschaftlichkeit und die Angaben für das Tragwerk sind Aufgabe des Tragwerkplaners. Auch wesentliche konstruktive Festlegungen arbeitet der Auftragnehmer dem Gebäudeplaner zu. Die Konstruktionsentwicklung der Fassade beruht auf der gestalterischen Vorgabe des Architekten, der Grundlage des Nutzungskonzeptes sowie der Beiträge der übrigen Planung wie Statik, Haustechnik, Brandschutz, Bauphysik sowie des Kostenrahmens. Sinnvolle Varianten sind zu entwickeln und daraus resultierend soll ein optimales Konstruktionsprinzip für die gewählte Fassade konzipiert werden.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 2,6 EUR.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-02-12

2.8 Kriterien
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 100 Pkt vergeben:
1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (8 Pkt)
1.1 (8 Pkt) – Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (TWP bei Umbau und Sanierung) der letzten 3 Jahre (2017/2018/2019) in Höhe von mindestens 75 000 EUR (netto).
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (8 Pkt)
2.1 (8 Pkt) – In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Ingenieure der Tragwerksplanung nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Ingenieure der Tragwerksplanung nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Ingenieure der Tragwerksplanung sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (max. 24 Pkt)
Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.
Der Hauptbearbeiter verfügt über:
3.1 Der Hauptbearbeiter verfügt über:
3.1.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur nach Diplom oder gleichwertig,
3.1.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 1,5 Mio. EUR,
3.1.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 3 Jahren.
3.2 Der stellvertretende Bearbeiter verfügt über:
3.2.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur nach Diplom oder gleichwertig,
3.2.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 1,0 Mio. EUR,
3.2.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren,
3.3 (4 Pkt) – Der Hauptbearbeiter und der stellvertretende Bearbeiter verfügen insgesamt über Planungs- und Baustellenerfahrung (Bauleitung).
4. Angaben zu den Referenzprojekten (max. 60 Pkt)**
Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3) Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind.
4.1 (3 Pkt) – Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 betragen mindestens 1,5 Mio. EUR.
4.2 (3 Pkt) – Zusätzlich wurde die Leistungsphase 1 gem. § 51 HOAI erbracht.
4.3 (3 Pkt) – Es hat eine Bruttogeschossfläche von mindestens 860 qm.
4.4 (4 Pkt) – Es wurde im laufenden Betrieb umgesetzt.
4.5 (3 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht.
4.6 (4 Pkt) – Es wurde nach den technischen und formellen Anforderungen der ABau oder einem vergleichbaren Regelwerk für öffentliches Bauen geplant und umgesetzt.
4.7 (5 Pkt) – Es handelt sich um einen Bildungsbau oder ein Bauwerk mit vergleichbaren Anforderungen an Planung und Baudurchführung.
4.8 (5 Pkt) – Der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende Bearbeiter, der als vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war maßgeblich, d. h. als Hauptbearbeiter oder stellvertretende Bearbeiter am Referenzprojekt tätig.
[* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]
[** Entsprechende Bestätigungen des AG sind auf Nachforderung einzureichen.]

2.9 Angaben zu Optionen
Es sind weitere besondere und zusätzliche Leistungen optional zu übernehmen:
— Bestandsaufnahme.

2.10 Zusätzliche Angaben
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a . AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
(keine abschließende Auflistung)

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Bewerberbogen ist vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen. Die EEE muss dem Auftraggeber elektronisch übermittelt werden. Das nicht vollständige Ausfüllen des Teils III der EEE (Ausschlussgründe) führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Auf eine Nachforderung von fehlenden Angaben bezüglich der Ausschlusskriterien wird aus Gründen der Verfahrensbeschleunigung verzichtet.
Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A).
Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE sowie einen Bewerberbogen vorlegen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe ist pro Unternehmen eine separate EEE vollständig ausgefüllt (Teile II bis VI) sowie einen Bewerberbogen einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will (gem. EEE Teil II D), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Hauptauftragnehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen.
EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien/
Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE hinterlegt. Den Vergabeunterlagen wird ebenfalls ein Infoblatt zur EEE beigefügt. Wird dieses befolgt, kann die EEE fehlerfrei ausgefüllt werden.
Ein Fehlen der geforderten EEE führt zum Ausschluss, auf eine Nachforderung wird verzichtet.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Eigenerklärung im Bewerberbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer mit Eignungsleihe eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
[2] Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
[3] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9).
[4] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9).
Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit 2 Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerberbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.).
b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre zurückliegen d. h. die Übergabe an den Bauherrn darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-6 erfüllt worden sein.
f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. die Sanierung eines Nicht-Wohngebäudes handeln.
Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten Kriterien/Unterkriterien.
Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter, max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.
Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE und der Zusatzerklärung zur EEE gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
— Versicherungsnachweis/Erklärung des Versicherungsgebers;
— Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2 Referenzprojekten;
— Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des in der Zusatzerklärung zur EEE genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters.
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.
Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau mit die der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d. h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB /BVB abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml).
Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen elektronisch unterschrieben einzureichen:
— IV 4021 F Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung – Teil A (Wirt-2141);
— IV 407 F Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz (Wirt-240);
— IV 125 F Unteraufträge/Eignungsleihe (Wirt-235);
— IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236);
— IV 128 F Erklärung der Bewerber-/ Bietergemeinschaft (Wirt-238).
(Auflistung nicht abschließend.)