Abgabefrist: 12.07.2022 – Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH – 01945 OBERSPREEWALD-LAUSITZ – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 114-321776
Erfüllungsort:OBERSPREEWALD-LAUSITZ
PLZ Erfüllungsort:01945
Objekt:Bergmannstraße im Ortsteil Lauchhammer - Ost der Stadt Lauchhammer im Bundesland Brandenburg
Nutscode Erfüllungsort:DE40B - OBERSPREEWALD-LAUSITZ
Veröffentlichung:15.06.2022
Abgabefrist:12.07.2022
Submission:12.07.2022
Bindefrist:23.08.2022
Projektstart:21.11.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Tragwerksplanung | Putz | Einrichtung | Abbrucharbeiten | Dachdeckungsarbeiten | Massiv | Sanierung | Rückbau | Wohneinheiten | Verwaltungsgebäude | Justiz |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH
Straße:Knappenstraße 1, Einkauf Lausitz
PLZ:0
Nutscode :DE40B - OBERSPREEWALD-LAUSITZ
Ort:Senftenberg
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;Falk.Michel@lmbv.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.lmbv.de

Vergabenummer:
2022/S 114-321776

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Ingenieurtechnische Leistungen Kontaminationsuntersuchung, Abbruchplanung und Erstellung Leistungsverzeichnis „Verwaltungsgebäude und Bodenkontamination Bergmannstraße in Lauchhammer-Ost“

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die LMBV führt gemäß der 2. Abänderung „Restabbrüche und Bodensanierung“ zum ABP „Objekt bergbauliche Anlagen Bergmannstraße in Lauchhammer-Ost“ erforderlichen Restabbrüche und die Bodensanierung auf dem unter Bergaufsicht stehenden Gelände der LMBV mbH durch.
Durch den Planer ist eine wirtschaftliche, nach dem Stand der Technik umsetzbare und genehmigungsfähige Abbruchplanung und Sicherungs- bzw. Sanierungslösung zu erarbeiten und umzusetzen.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Bergmannstraße im Ortsteil Lauchhammer – Ost der Stadt Lauchhammer im Bundesland Brandenburg
Los Nutscode
DE40B

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Entsprechend der 1. Abänderung zum Abschlussbetriebsplan ABP „Objekt bergbauliche Anlagen Bergmannstraße Lauchhammer-Ost“ sind die auf dem Gelände befindlichen Gebäude vollständig, einschl. Fundamente, abzubrechen, um die vorgesehene Nachnutzung des gesamten Areals innerhalb der ABP-Grenzen als Kleinsiedlungsgebiet nach § 2 BauNVO zu gewährleisten.
In den Vorjahre sind diverse Abbrucharbeiten erfolgt. Lediglich das Objekt 1 (Verwaltungsgebäude) der ehemaligen BVL Transport ist noch vorhanden und zum Abriss vorgesehen.
In unmittelbarere Nähe zum Verwaltungsgebäude lag die ehemalige Tankstelle. Das betrefemnde Areal wurde durch Abbruch der Tankstelleneinrichtung sowie durch Bodenaushub saniert. Dennoch ist der Restschaden in Teilen unterhalb des Verwaltungsgebäudes liegend im Boden verblieben. Durch diese Bodenkontamination wurde die Bauwerkssubstanz des Verwaltungsgebäudes kontaminiert. Zusätzlich gibt es weitere nutzungsbedingte Kontaminationen durch anhaftende schadstoffhaltige Baustoffe wie Dachpappen, Schwarzanstriche und Kleber. Auch wenn von der kontaminierten Bausubstanz kein akutes Gefährdungspotential ausgeht, stellt diese Bausubstanz einen gefährlichen Abfall dar.
Besonderheit bei den Abbrucharbeiten stellt die Bebauung auf dem Nachbargrundstück dar. Hier sind die angrenzende Garage und Wirtschaftsgebäude mit dem Mauerwerk des Verwaltungsgebäudes verzahnt. Hier ist ggf. nur ein händischer Abbruch möglich. Die Wand der Garage des Fremdeigentümers muss im Anschluss an die Sanierungsarbeiten wiederheregestellt werden (Maurere-, Putz, und Dachdeckerarbeiten). Für diesen Teilaspekt werden Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI erforderlich.
Besonderheiten bei der Bodensanierung ergeben sich aus dem Umstand, dass die Bodenkontamination bereits den Geltungsbreich des ABP und damit die Grundstücksgrenze überschritten hat. Die Kontamintaion liegt in 1 m Tiefe unter der Einfahrt des Nachbargrundstückes und teilweise unterhalb des Wohnhauses. Die letzten Untersuchungen zur horizontalen und vertikalen Ausbreitung der kontaminierten Bodensubstanz liegen meherer Jahre Zurück (2007 und 2009). Hierbei wurde ein kontaminiertes Volumen von ca. 148 m3 ermittelt. Eine erneute unfassende Eingrenzung des Schadens wird im Rahmen der Planungsleitung erforderlich.
Hinweis: Eine Grundwasserkontamination konnte bis dato nicht festgestellt werden.
Ziel der Maßnahmen ist es, das Verwaltungsgebäude zurückzubauen und die kontaminierte Bausubstanz zu entsorgen, die Garagenwand auf dem Grundstück des Privateigentümers wiederhezustellen und die Schadstoffe aus dem Boden zu entfernen.
Durch den Planer ist eine wirtschaftliche, nach dem Stand der Technik umsetzbare und genehmigungsfähige Abbruchplanung und Sicherungs- bzw. Sanierungslösung zu erarbeiten und umzusetzen.

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-12-31

Vorab nicht absehbare Verzögerungen im Rahmen der Erfüllung der Planungsleistung; Anpassungen am Umfang der Sanierungsmaßnahme können sich während der Planungsphase aufgrund neuer Erkenntnisse aus Erkundungsmaßnahmen ergeben. Diese Änderungen sowie Änderungen anderer Zwangspunkte bzw. Randbedingungen sind während der Planung vollumfänglich zu berücksichtigen.

2.9 Angaben zu Optionen
Teilweise sind Optionen aufgrund inhaltlicher Abgrenzungen erforderlich, da Leistungen ggf. nur dann anfallen werden, wenn die entsprechenden Vorarbeiten verwertbare Ergebnisse erbracht haben. Diese werden mit „OPTION“ betitelt.

2.10 Zusätzliche Angaben
Vergabenummer: 2202900106

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 VgV nachweisen, werden mit dem Angebot verlangt (631-EU-Pkt. 3.1):
– Erklärung des Bieters zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung
– Eigenerklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123 und 124 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) bestehen
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finazielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen:
– (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr)
– (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages den letzten 3 Geschäftsjahre (Angaben pro Jahr)
Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines Bieters haben ebenfalls für den durch sie zu erbringenden Leistungsbereich den Gesamtumsatz und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren anzugeben,
– (§ 45 Absatz 1 Nr. 3 VgV und § 45 Absatz 4 Nr. 2 VgV) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (siehe Möglicherweise geforderte Mindeststandards)
– Allgemeine Angaben des Wirtschaftteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineresUnternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)
– Es ist der Nachweis zu erbringen, dass der Bieter nicht wegen Unzuverlässigkeit i.S. § 123 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist. Bei Erfordernis wird der Auszug aus dem Bundeszentralregister oder einer gleichwertigen Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach VgV §46 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen:
– geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 5 Jahren (gerechnet ab dem Tag dieser Bekanntmachung) erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (siehe Möglicherweise geforderte Mindeststandards)
– (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.