Abgabefrist: 30.08.2021 – Stadt Dinkelsbühl – 90599 ANSBACH, LANDKREIS – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 147-391618
Erfüllungsort:ANSBACH, LANDKREIS
PLZ Erfüllungsort:90599
Objekt:Stadtgebiet 91550 Dinkelsbühl
Nutscode Erfüllungsort:DE256 - ANSBACH, LANDKREIS
Veröffentlichung:02.08.2021
Abgabefrist:30.08.2021
Submission:30.08.2021
Bindefrist:
Projektstart:06.12.2021
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Stützmauer | Wartung | Finanzierung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | besondere Leistungen | 2-VorplanungSanierung | Fördermittel | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Dinkelsbühl
Straße:Segringer Straße 30
PLZ:91550
Nutscode :DE256 - ANSBACH, LANDKREIS
Ort:Dinkelsbühl
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Stadtbauamt - Stadtbaumeisterin Gerhild Vonhold
Email;gerhild.vonhold@dinkelsbuehl.de
Telefon:

Website Auftraggeber

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Projektleiter
Projektleiter:HITZLER INGENIEURE
Straße:Ehrenbreitsteiner Straße 28
PLZ:80993
Nutscode:
Ort:München
Kontakt:
Email:HITZLER INGENIEUREvergabemanagement@hitzler-ingenieure.de
Telefon:+49 892555950

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av12B3ED

Vergabenummer:
2021/S 147-391618

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Instandhaltung bzw. Instandsetzung Stadtbefestigung/-mauer Dinkelsbühl – Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 2-9 gemäß §§ 41 ff. HOAI

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Dinkelsbühl plant die Instandhaltung bzw. Instandsetzung der Stadtbefestigung/-mauer Dinkelsbühl.
Die heutige Stadtbefestigung gehört wesentlich dem späten 14. und 15. Jahrhundert an, nur einzelne Teile gehen auf die Frühgotik zurück.
Die Stadtmauer ist in ihrem Verlauf vollständig erhalten bis ca. Höhe des Wehrgangs; dieser ist nur noch an einigen Stellen erhalten.
Die geplante Maßnahme ist in 3 Bau- bzw. Finanzierungsabschnitte aufgeteilt, die wiederum in insgesamt 7 Sanierungsbereiche unterteilt sind.
Die Gesamtfertigstellung der 3 Bau- bzw. Finanzierungsabschnitte ist für 2028 geplant.
Die Gesamtkosten werden aktuell auf ca. 12,07 Mio. € brutto (KG 200-700, DIN 276) geschätzt. Für die Kostengruppe 300 beläuft sich die Schätzung auf ca. 10,1 Mio. € brutto.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 10142857.00

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Stadtgebiet
91550 Dinkelsbühl
Los Nutscode
DE256

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Dinkelsbühl plant die Instandhaltung bzw. Instandsetzung der Stadtbefestigung/-mauer Dinkelsbühl.
Die heutige Stadtbefestigung gehört wesentlich dem späten 14. und 15. Jahrhundert an, nur einzelne Teile gehen auf die Frühgotik zurück.
Die Stadtmauer ist in ihrem Verlauf vollständig erhalten bis ca. Höhe des Wehrgangs; dieser ist nur noch an einigen Stellen erhalten.
Die geplante Maßnahme ist in 3 Bau- bzw. Finanzierungsabschnitte aufgeteilt, die wiederum in insgesamt 7 Sanierungsbereiche unterteilt sind.
Konkret sieht die aktuelle Planung folgende Maßnahmenaufteilung vor:
1. Bau- und Finanzierungsabschnitt = Sanierungsbereich 1a = Zwingermauer (1a),
2. Bau- und Finanzierungsabschnitt = Sanierungsbereich 1b und 2 = Zwingermauer (1b) und Stadtmauer Segringer Tor – Nördlinger Tor (2),
3. Bau- und Finanzierungsabschnitt = Sanierungsbereich 3 bis 7 = Stadtmauer Nördlinger Tor – Rothenburger Tor (3), Stadtmauer Rothenburger Tor – Segringer Tor (4), Stadtmauer Stützmauer Rothenburger Weiher bis Schwarzläner Garten (5), Bäuerlinsturm (6) und Segringer Torturm (7).
Der Baubeginn für den Sanierungsbereich 1a wird für 2022 angestrebt. Die Gesamtfertigstellung aller 3 Bau- bzw. Finanzierungsabschnitte ist für 2028 geplant.
Die Gesamtkosten werden aktuell auf ca. 12,07 Mio. € brutto (KG 200-700, DIN 276) geschätzt. Für die Kostengruppe 300 beläuft sich die Schätzung auf ca. 10,1 Mio. € brutto.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß §§ 41 ff. HOAI.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Zunächst wird in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphase 2 (Vorplanung) gemäß § 43 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3–9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.6 Geschätzter Wert
EUR>793146.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-12-31

2.9 Angaben zu Optionen
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 3+4 gemäß § 43 HOAI,
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphase 5–7 gemäß § 43 HOAI,
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8+9 gemäß § 43 HOAI,
— ggf. besondere Leistungen gem. Anlage 12 HOAI.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.

2.10 Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zuftreffend);
2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht;
3.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV).
4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
5a.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB.
5b.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB.
5c.) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c Abs. 1 AufenthG und § 21 SchwArbG.
6.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
7.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 3.000.000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren (2018–2020) erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 300+400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.