Abgabefrist: 18.12.2021 – Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe – 32105 LIPPE – Fertigbauelemente und -teile

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 228-599132
Erfüllungsort:LIPPE
PLZ Erfüllungsort:32105
Objekt:in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Nutscode Erfüllungsort:DEA45 - LIPPE
Veröffentlichung:24.11.2021
Abgabefrist:18.12.2021
Submission:18.12.2021
Bindefrist:16.02.2022
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsArbeiten
CPV Kategorie:45223220 Rohbauarbeiten

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Holzbau | Stahlbeton | Holz-Fassade | Stehfalz | Elemente | Raffstore | Sonnenschutz | Treppe | Tiefbauarbeiten | Schallschutz | Ausbau | im laufenden Betrieb | nachhaltig | Schule | Institut | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Straße:Campusallee 12
PLZ:32657
Nutscode :DEA45 - LIPPE
Ort:Lemgo
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;info@th-owl.de
Telefon:

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Projektleiter
Projektleiter:BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Straße:Adenauerplatz 1
PLZ:33602
Nutscode:
Ort:Bielefeld
Kontakt:
Email:BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbBbielefeld@brandi.net
Telefon:+49 521965350

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F6102175-4F52-4C15-BC17-2B69D6A79302

Vergabenummer:
2021/S 228-599132

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
KID – KreativInstitut OWL – Erweiterter Holzbau in Elementbauweise, Fenster- und Fassadenarbeiten

1.2 CPV Code Hauptteil
45223220

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Die TH OWL beabsichtigt, gemeinsam mit der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold, auf dem Kreativ Campus der TH OWL in Detmold die Errichtung des KreativInstitut.OWL. Das KreativInstitut OWL ist ein zentraler Baustein des Kreativ Campus Detmold in der Region Ostwestfalen-Lippe. Das Gebäude mit einer nachhaltigen Architektur und zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkten schafft neue Qualitäten in den interdisziplinären Feldern VR Film Production, Interactive Media, Film- und Musikinformatik sowie Digital Humanities. Auf rund 1.044 qm werden dazu Labore sowie Räume für kollaboratives Arbeiten, Startups und den Dialog im digitalen Medienalltag entstehen.
Das Projekt KID- KreativInstitut OWL am Kreativ Campus in Detmold wird mit Mitteln der Fördermaßnahme REGIONALE 2022, ERFRE.NRW, finanziert.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
45422100

2.3 Erfüllungsort
in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Los Nutscode
DEA45

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Benötigt wird ein dreigeschossiger Holz-Beton-Verbund-Bau zwischen zwei bauseits erstellten Stahlbeton-Treppenkernen inkl. Dämmarbeiten, Holzfassade und Fenstern.
Die Primärkonstruktion wird auf einer bauseitigen Stahlbeton-Sohlplatte bestehend aus einer Stützenreihe in der Mitte aus Stahlprofilen und zwei Stützenreihen im Bereich der Fassaden aus Holz errichtet. Die zwei Geschossdecken und das Dach bestehen aus Holz-Beton-Verbund-Decken (HVB) mit einer Stärke von 24 cm Stapelholz und 14 cm Aufbeton.
Die Fassade soll aus einer Holz Grund-/Rahmenkonstruktion, welche im Gefach gedämmt und beplankt ist, erstellt werden. Außenseitig befindet sich eine hinterlüftete Holz-Falzbrettschalung (VHF) mit umlaufenden Brandschotts aus Aluminiumblech. Diese Fassadenkonstruktion wird sowohl an den bauseitig errichteten Stahlbetonkernen, als auch am zu errichtenden Holzbau erstellt werden.
Innerhalb der Fassade sollen Fensterbänder und Einzelfenster aus Holz-Aluminium-Fensterelementen (öffenbar und nicht öffenbar) teilweise mit erhöhten Schallschutzanforderungen eingebaut werden. Ebenso sind in die Fassade integrierte Raffstore-Elemente als Sonnenschutz vorgesehen.
Einzelne Absetzungen in der Fassade im Bereich des Sockels, der Fensterfaschen und eines Vordaches werden mit Faserzementelementen verkleidet. Außerdem wird die umlaufende Attika ebenso aus einer Holzrahmenkonstruktion bestehen und mit einem Stehfalzblech verkleidet.
Herzustellen sind:
• die gesamte Holzkonstruktion mit Betonverbund und Anschlüssen an die Stahlbetonkerne
• die Fassade im Bereich des Holzbaus und der Stahlbetonkerne
• die Attika
• Fenster mit Sonnenschutz
• Faserzementelemente im Bereich des Sockels, des Vordachs und der Fensterfaschen
• sowie alle Anschlüsse und Dämmarbeiten der Fassade und Fenster

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.10 Zusätzliche Angaben

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Bieter haben Angaben zur Verpflichtung zur Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle, bei der Industrie- und Handelskammer zu machen. Bei bestehenden Eintragungspflichten sind Angaben zur erfolgten Eintragung zu machen.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, genügt die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Bieter, deren Angebot in die engere Wahl kommt, müssen zur Bestätigung der Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen vorlegen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bieter haben Angaben zur etwaigen Beantragung oder (Nicht-)Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder vergleichbaren gesetzlich geregelten Verfahren, zum Nichtvorliegen einer Liquidation sowie zur etwaigen Bestätigung eines Insolvenzplans zu machen.
 
Bieter müssen Angaben zum Umsatz in den letzen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Bauleistungen und anderen, mit der zu vergebenden Leistung vergleichbaren Leistungen machen.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1.
Bieter müssen durch Eigenerklärung bestätigen, dass ihnen die für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Bieter, deren Angebot in die engere Wahl kommt, müssen auf gesonderte Aufforderung die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigen Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal angeben.
2.
Bieter müssen in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren Leistungen ausgeführt haben, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Referenzen- siehe dazu nachfolgend unter Mindeststandards).
3.
Bieter müssen berechtigt sein, das RAL-Gütezeichen Holzhausbau zu führen (siehe dazu nachfolgend unter Mindeststandards)

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: