Abgabefrist: 23.05.2022 – Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH – 01945 OBERSPREEWALD-LAUSITZ – Chemische Mineralien

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 080-215536
Erfüllungsort:OBERSPREEWALD-LAUSITZ
PLZ Erfüllungsort:01945
Objekt:Land Brandenburg, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Stadt Schwarzheide
Nutscode Erfüllungsort:DE40B - OBERSPREEWALD-LAUSITZ
Veröffentlichung:25.04.2022
Abgabefrist:23.05.2022
Submission:23.05.2022
Bindefrist:22.06.2022
Projektstart:01.10.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:14320000 Chemische Mineralien

Schlagwörter:

Technische Ausrüstung | Elemente | Vermessungsarbeiten | Dokumentation | Justiz |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH
Straße:Knappenstraße 1, Einkauf Lausitz
PLZ:0
Nutscode :DE40B - OBERSPREEWALD-LAUSITZ
Ort:Senftenberg
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;Falk.Michel@lmbv.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.lmbv.de

Vergabenummer:
2022/S 080-215536

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Konditionierung Restloch 28

1.2 CPV Code Hauptteil
90733000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Das Ziel der Konditionierung des Restloches 28 ist die Aufwertung stark bergbaulich geprägter Grundwasserabflüsse, um dieses Wasser schadlos in das sich anschließende Vorflutsystem ableiten zu können. Derzeit erfolgen alle 3 bis 4 Wochen mit einer Dauer von ca. 3 Tagen die Nachsorgebehandlungen/Konditionierungen des Wasserkörpers des RL 28. Die Konditionierung des RL 28 soll mittels einer mobilen Austragseinheit zur bedarfsgesteuerten Feindosierung erfolgen. Es sollen die Konditionierungsmittel Kalkhydrat und Kalksteinmehl zum Einsatz kommen. Die Realisierung der Maßnahme (Errichtung der mobilen Austragseinheit sowie monatliche Konditionierungsmaßnahmen) ist vom 01.10.2022 bis zum 31.12.2025 mit der Option für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen. Die Errichtung der gesamten Anlage muss innerhalb der ersten Monatshälfte 10/2022 erfolgen, damit im gleichen Monat noch die erste Neutralisationsmaßnahme durchgeführt werden kann.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
14320000

2.3 Erfüllungsort
Land Brandenburg, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Stadt Schwarzheide
Los Nutscode
DE40B

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.5 Zuschlagskriterien
Preis

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-12-31
Wenn der Auftraggeber auch die Leistungsphase 9 zu § 55 HOAI abruft, verlängert sich der Vertrag um die Dauer der Nacherfüllungsfristen, also um ca. 48 Monate.

siehe Punkt II.2.11) Angaben zu Optionen

2.9 Angaben zu Optionen
Konditionierung des Restloch 28 in den Jahren 2026 und 2027
Neutralisationsmittel (Kalksteinmehl und Kalkhydrat) liefern (ca. 1.000 t Kalksteinmehl und ca. 300 t Kalkhydrat pro Jahresscheibe); Nachsorgeneutralisation durchführen; Baustelle einrichten, vorhalten und beräumen, Bereitstellen, Vorhalten und Betreiben einer mobilen Austragseinheit einschließlich aller zugehöriger funktionaler Einheiten und Verbindungselemente, Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, Fernüberwachung und Dokumentation, ingenieurtechnische Begleitung Vermessungsleistungen.

2.10 Zusätzliche Angaben
Vergabenummer: 2202400104

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach §44VgVnachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1):
– Eintragung in das Berufs- und Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung.
– Eigenerklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) bestehen
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.
Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen:
– (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr) .
– (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages der letzten 3 Geschäftsjahre (Angaben pro Jahr)
– Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines Bieters haben ebenfalls für den durch sie zu erbringenden Leistungsbereich den Gesamtumsatz und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren anzugeben.
– Allgemeine Angabe des Wirtschaftsteilnehmers zur KMU: JA / NEIN (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß der Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission)
Als vorläufigen Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemein zugänglichen Listen des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. oder der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) akzeptiert.
– Der Nachweis, dass der Bieter nicht wegen Unzuverlässigkeit i.S. § 123 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist, wird bei Erfordernis der Auszug aus dem Bundeszentralregister oder einer gleichwertigen Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.
— (§ 45 Absatz 1 Nr. 3 VgV und § 45 Absatz 4 Nr. 2 VgV) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (siehe „Möglicherweise geforderte Mindeststandards);

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach §46VgV nachweisen, werden verlangt und sind vom Bieter mit dem Angebot einzureichen (631-EU-Punkt 3.1):
– (§ 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträgein Form einer Liste der in den letzten höchstens 5 Jahren, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung,erbrachten wesentlichen Liefer- und Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- beziehungsweise Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers,
– (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl desUnternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist,
– (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber mit Baustelleneröffnung folgende Nachweise zu übergeben:
– Schwimmstabilitäts- und Kenternachweis sowie Berechnung für Eisdruck/Nachweis Winterbetrieb für die Austragseinheit,
– Produktdatenblätter der Kalkprodukte
– Nachweis über winterfeste Auslegung und Säurebständigkeit der gesamten Anlage
– Angaben zu Geräten und zur technischen Ausrüstung für die Ausführung des Auftrages (Geräteverzeichnis LMBV_GV)
– Eine vom Betreiber/Auftragnehmer erstellte Betriebsanweisung nach § 7 ABBergV für den gefahrlosen Umgang der einzusetzenden Betriebsstoffe ist zu übergeben.
– Die geforderten Nachweise sind durch einen anerkannten Sachverständigen prüfen zu lassen.
Fremdsprachigen Dokumentationen ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen.
Die Nachweise und Prüfberichte sind dem AG mit Baustelleneröffnung zu übergeben.

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