Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 084-227956
Erfüllungsort:
PLZ Erfüllungsort:0
Objekt:Karlstraße 2-6 53115 Bonn
Nutscode Erfüllungsort:DEA22 - BONN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:29.04.2022
Abgabefrist:26.05.2022
Submission:26.05.2022
Bindefrist:30.09.2022
Projektstart:02.11.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsLieferauftrag
CPV Kategorie:45315100 Elektrotechnikinstallation

Schlagwörter:

4-Starkstromanlagen | 8-Automation | Elemente | Stahlkonstruktion | Doppelboden Server | Fernwärme | Leittechnik | Schaltanlage | ServerEinrichtung | Qualitätssicherung | Neubau | Umbau | Rückbau |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Energie- und Wasserversorgung Bonn Rhein/Sieg GmbH
Straße:Welschnonnenstraße 4
PLZ:53111
Nutscode :DEA22 - BONN, KREISFREIE STADT
Ort:Bonn
Land:
Kontakt:PRODUCTION_TRANSPORT_DISTRIBUTION_GAS_HEAT
Email;kai.schwerdtfeger@stadtwerke-bonn.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E99966162

Vergabenummer:
2022/S 084-227956

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Leittechnik für das Projekt Modernisierung der GuD-Anlage im HKW Bonn Nord der SWB EnW GmbH (Lose 13.A und 13.B)

1.2 CPV Code Hauptteil
31700000

1.3 Art des Auftrags
SUPPLIES

1.4 Kurze Beschreibung
Die Energie – und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH (SWB EnW) betreibt am Standort Bonn, Karlstraße 2-6 das Heizkraftwerk Bonn Nord, das im Zeitraum 2009-2013 von einer reinen Gasturbinenanlage zu einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) umgebaut wurde. Ergänzt durch das HKW „Süd“ und das HW Bonn-Hardtberg versorgt die GuD-Anlage „Nord“ die Stadt Bonn mit Strom und Fernwärme aus der Kraft- Wärme-Kopplung.
Die SWB EnW nimmt derzeit verschiedene Maßnahmen zur Modernisierung und Effizienzsteigerung an dem GuD- Kraftwerk Bonn Nord vor.
Im Zuge der geplanten Modernisierung wird jetzt die Leittechnik in den Losen 13.A und 13.B ausgeschrieben. Die Gasturbinenanlage mit Generator ist vergeben. Gegenstand der jetzigen Ausschreibung sind die leittechnischen Planungen, Lieferungen, Montagen, Rückbau und Inbetriebnahmen für die Kesselanlagen, Fernwirkeinrichtungen, Schaltanlagen, BlackBoxen, Stichtrassenbau und Kabelmontage.

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Leittechnik Teil A (Los 13.A) für das Projekt Modernisierung GuD-Anlage im HKW Bonn Nord der SWB EnW GmbH

Losnr.: 1
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
31730000

2.3 Erfüllungsort
Karlstraße 2-6 53115 Bonn
Los Nutscode
DEA22

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Automatisierung des GuD-Kraftwerkes wird so gestaltet, dass das zentrale Leitsystem die komplette Steuerung und Regelung mit Bedienung und Beobachtung von einer zentralen Stelle gestattet. Die elektrotechnischen Ausrüstungen sind in den nachfolgenden Gebäuden und Anlagenteilen zu installieren bzw. zu erweitern.
Maschinenhaus neue Gasturbine bestehend aus:
— UG, – 4.00 m, Raum für Generatorleistungsschalter / MS-Schaltanlage, Doppelboden 800 mm (UGR004),
— UG, – 4,00 m Batterieraum (UGR001),
— EG, +/- 0,00 m Leittechnikraum Doppelboden 800 mm (EGR006),
— EG,+/- 0,00 m Raum Maschinentransformator (EGR001),
— EG,+/- 0,00 m Raum Eigenbedarfstransformator 1 und 2 (EGR004 und EGR005),
— EG, +/- 0,00 m Maschinenhalle Bereich Gasturbine (EGR003),
— 1. OG, + 7,50 m Niederspannungsschaltanlagenräume mit Doppelboden 800 mm (02R001 und 02R002).
Maschinenhaus Dampfturbine Bestand bestehend aus:
— +10,80 m, Raum Mittelspannungsschaltanlage,
— +10,80 m, Raum Niederspannungsschaltanlagen Eigenbedarf,
— +/- 0,00 m, Raum Kabelverbindung,
— +5,70 m, Raum Hochspannungsschaltanlage,
UA-Endenich der WestNetz bestehend aus:
— 110-kV-UA-Endenich Feld 103,
Außenanlage/ Freigelände.
Im Teilnahmewettbewerb teilweise als Entwurf zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Entwurfsfassungen, die zu rein informatorischen Zwecken übersandt werden und unter Änderungsvorbehalt stehen. Zweck der Übermittlung ist allein, den Bewerbern bereits zu Beginn des Teilnahmewettbewerbs einen vertieften Eindruck über den Gegenstand des Verfahrens zu übermitteln.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-03-31

Die Vergabeunterlagen enthalten weitere Regelungen über eine Verlängerung des Vertrags, insbesondere in Fällen von nicht vorhersehbaren Verlängerungen von Planungs- und Bauzeiten. Weitere Einzelheiten zu den Vertragsterminen ergeben sich aus dem Zeitplan, der nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs mit den Vergabeunterlagen ausgehändigt wird.
Anzahl Kandidaten: 3

2.8 Kriterien
Maßgeblich für die Bewertung der Eignung sind die Leistungsfähigkeit (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und die Fachkunde (technische und berufliche Leistungsfähigkeit). Die vorstehenden Kriterien werden anhand der gemäß Abschnitt III.1) dieser Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen bewertet.
Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde stehen im Verhältnis 20 % (Leistungsfähigkeit) zu 80 % (Fachkunde). Für die Bewertung der Leistungsfähigkeit werden die unter Ziffer III.1.2) zum Formblatt TW 8 genannten Angaben und Nachweise herangezogen. Insgesamt können hier maximal 200 Punkte erzielt werden.
Zur Beurteilung der Fachkunde werden die unter Ziffer III.1.3) in den Formblättern TW 9 (Eigenerklärung Mitarbeiter) und TW 5 (Referenzen) genannten Angaben und Nachweise berücksichtigt. Hier können insgesamt maximal 800 Punkte erreicht werden.
Die einzelnen Angaben und Nachweise haben bei insgesamt 1 000 möglichen Punkten folgende Wertigkeit:
— Gesamtumsatz und spezifischer Umsatz gemäß Formblatt TW 8: 200 Punkte,
— Anzahl der Mitarbeiter gemäß Formblatt TW 9: 200 Punkte,
— Referenzen gemäß Formblatt TW 5: 600 Punkte.
Die Bewertung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander auf der Grundlage der nachfolgenden Skala/Notenstufen. Die maximal erreichbaren Punktzahlen pro Angabe/Nachweis werden mit dem jeweils erreichten Gewichtungsfaktor multipliziert. Anschließend werden die so ermittelten Punktzahlen addiert.
— 100 % = sehr gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld weit über dem Durchschnitt,
— 80 % = gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld deutlich über dem Durchschnitt,
— 60 % = vollbefriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im Oberen Durchschnitt,
— 40 % = befriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im unteren Durchschnitt,
— 20 % = ausreichend: Bewerber lässt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld nur Unterdurchschnittliches erwarten.
Im Bereich zwischen 0 % und 100 % können zur Berücksichtigung einer Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (10 %, 30 %, 50 %, 70 %, 90 %), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der darunterliegenden geraden Prozentzahl zugeordnet werden. Eine Bewertung eines Eignungskriteriums (Leistungsfähigkeit bzw. Fachkunde) mit 0 % würde einer völligen Nichterfüllung des jeweiligen Eignungskriteriums entsprechen, was den Ausschluss des Teilnahmeantrages zur Folge hat. Hierbei handelt es sich um Eignungs-, nicht um Zuschlagskriterien. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.

2.9 Angaben zu Optionen
1. Option Emissionsmesstechnik gemäß Beschreibung in den Vergabeunterlagen. Diese Option ist mit dem Angebot zwingend anzubieten.
2. Option Wartenumbau gemäß Beschreibung in den Vergabeunterlagen.
3. Die Vergabeunterlagen enthalten darüber hinaus weitere Bedarfspositionen („Typicals“).
Weitere Einzelheiten zu den Optionen enthalten die Vergabeunterlagen.

2.10 Zusätzliche Angaben
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung gemäß dem entsprechenden Formblatt TW 3 der Bewerbungsunterlagen abzugeben und die dort genannten Anforderungen zu beachten. Die Änderung der Zusammensetzung von Bewerbergemeinschaften während des Verfahrens ist möglich. Die Voraussetzungen hierfür werden den Bietern rechtzeitig in den Vergabeunterlagen bekannt gemacht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können unter der in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen ist verbindlich. Die nachfolgend in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 aufgezählten Bewerbungsunterlagen müssen auch bei einer Bewerbung auf beide Lose nur einmal eingereicht werden. Auf Formblatt TW 1 ist anzugeben, auf welche Lose die Bewerbung erfolgt. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an die Aktualität gestellt werden,
bezieht sich der Zeitpunkt grundsätzlich auf den Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5). Mit ihrem Teilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:
1. Formblatt TW 1: Erklärungen des Bewerbers,
2. Formblatt TW 2: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB),
3. Formblatt TW 3: Bietergemeinschaftserklärung (falls zutreffend),
4. Formblatt TW 4: Antiterrorerklärung,
5. Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate, Stichtag: Bewerbungsfrist für den Teilnahmeantrag (vgl. auch Formblatt TW6).
Im Fall von Bewerbergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, von SWB EnW für geeignet erachteter Belege nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich SWB EnW für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit ihrem Teilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:
1. Formblatt TW 6: Wirtschaftliche Nachweise und Eigenerklärungen mit folgenden Angaben:
— Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 5 Mio. EUR oder Erklärung, dass eine solche Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird,
— Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Bauleistungs- und Montageversicherung sowie eine Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung und Transportversicherung abgeschlossen wird.
2. Formblatt TW 8: Eigenerklärung zum Umsatz (Gesamtumsatz des Unternehmens und spezifischer Umsatz mit vergleichbaren Leistungen im Leistungsbereich Leittechnik). SWB EnW behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den Bewerber einzuholen. Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, von SWB EnW für geeignet erachteter Belege nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich SWB EnW für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1. Formblatt TW 5: Mindestens 3 Referenzprojekte über die Ausführung von mit der zu vergebenden Leistung vergleichbaren Leistungen in den Bereichen Kraftwerke/ GuD-Anlagen/ Müllverbrennungsanlagen für den Neubau oder dem Umbau. Vergleichbar sind Leistungen, die die Lieferung und Installation von Leittechnik zum Gegenstand hatten.
Bitte reichen Sie möglichst nicht mehr als 5 Referenzen ein und sortieren Sie diese nach ihrer Einschlägigkeit.
Im Fall von Bewerbergemeinschaften können entsprechende Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt abgegeben werden. SWB EnW kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen.
2. Formblatt TW 9: Eigenerklärung Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anzahl der Mitarbeiter im Gesamt-Unternehmen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren // Anzahl der Mitarbeiter im Leistungsbereich Leittechnik in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren // Anzahl der Mitarbeiter im Leistungsbereich Leittechnik in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, aufgegliedert nach Berufsgruppen) 3. Formblatt TW 7: Technische Eigenerklärungen mit folgenden Angaben:
— Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen wie Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, ISO, IEC, EN, DIN, TRD, TRB, VDE-, VDI-Richtlinien, einschlägigen Regelwerken gemäß aktuellem Stand der Technik, Vorschriften der Berufsgenossenschaft und Auftraggeber eigenen Spezifikationen,
— Verwendung von handelsüblichen CAD-Formaten,
— Anwendung des Systems der SI-Einheiten,
— Vorlage von Zertifizierungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (z. B. OHSAS 18001, SCC oder vergleichbar),
— Verwendung des systemgerechten Kraftwerks-Kennzeichnungs-Systems (KKS),
— Erklärung, dass nur Anlagen geliefert werden, die über eine Erklärung der EU-Konformität verfügen (CE- Kennzeichnung),
— Vorlage einer Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9000 ff oder vergleichbar.
4. Formblatt TW 10: Eigenerklärung zur Qualifikation.

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