Vergabe: 09.09.2021 – Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung – 52062 Aachen – Technische Planungsleistungen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 181-471112
Erfüllungsort:KÖLN, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:50667
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DEA23 - KÖLN, KREISFREIE STADT
Auftragsvergabe:09.09.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71356400 Technische Planungsleistungen
Anzahl Angebote:1
Auftragswert:419577.07 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Stahlbeton | Tragwerksplanung | Bauleitung | Verwaltungsgebäude | Gebäude + Innenräume | Generalplanung | Bauüberwachung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | besondere Leistungen | Ausbau | Stahlbeton | Stahlskelett |
Auftraggeber
Auftraggeber:Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Straße:Willy-Brandt-Platz 2
PLZ:50679
Nutscode:DEA23 - KOELN, KRFR.ST.
Ort:Köln
Land:DE
Kontakt:
Email:leman.katar@stadt-koeln.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Doser Kempen Krause Ingenieure GmbH
Straße:
PLZ:52062
Nutscode:DEA2D - STÄDTEREGION AACHEN
Ort:Aachen
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Militärringstraße (L34), neuer Anschluss der Stolberger Straße in Köln-Müngersdorf, Generalplanerleistungen

1.2 CPV Code Hauptteil
71356400

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Köln plant den Anschluss der Stolberger Straße an die übergeordnete Militärringstraße (L34) im Stadtteil Müngersdorf. Die Objektplanung der Verkehrsanlagen wurde bis zur Genehmigungsplanung bereits erstellt. Zur Schaffung des Baurechtes läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Mit dem Beschluss wird im 2. Quartal 2021 gerechnet. Vergeben werden soll die Weiterplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphase 5-9), die Planung einer erforderlichen Stützwand und die zugehörigen örtlichen Bauüberwachungen.
Es sollen die folgenden Leistungen an einen neuen Generalplaner beauftragt werden:
— Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gem. HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 3, § 45 ff.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 4, § 41 ff.
— Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6.
Gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt1, § 49 ff.
Darüber hinaus werden definierte Besondere Leistungen innerhalb der einzelnen Objekte beauftragt.
Nähere Informationen enthält die auf dem Vergabemarktplatz abrufbare Maßnahmenbeschreibung.
Eine detaillierte Beschreibung der erforderlichen Leistungen wird mit der Honoraranfrage in der zweiten Stufe des Verfahrens bekannt gegeben.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Militärringstraße (L34), neuer Anschluss der Stolberger Straße in Köln-Müngersdorf, Generalplanerleistungen Köln.
Los Nutscode
DEA23

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Köln plant den Anschluss der Stolberger Straße an die übergeordnete Militärringstraße (L34) im Stadtteil Müngersdorf. Die Objektplanung der Verkehrsanlagen wurde bis zur Genehmigungsplanung bereits erstellt. Zur Schaffung des Baurechtes läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Mit dem Beschluss wird im 2. Quartal 2021 gerechnet. Vergeben werden soll die Weiterplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphase 5-9), die Planung einer erforderlichen Stützwand und die zugehörigen örtlichen Bauüberwachungen.
Es sollen die folgenden Leistungen an einen neuen Generalplaner beauftragt werden:
— Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gem. HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 3, § 45 ff.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 4, § 41 ff.
— Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6.
Gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt1, § 49 ff.
Darüber hinaus werden definierte Besondere Leistungen innerhalb der einzelnen Objekte beauftragt.
Nähere Informationen enthält die auf dem Vergabemarktplatz abrufbare Maßnahmenbeschreibung.
Eine detaillierte Beschreibung der erforderlichen Leistungen wird mit der Honoraranfrage in der zweiten Stufe des Verfahrens bekannt gegeben.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Bei dem Vertrag handelt es sich um einen Stufenvertrag. Sollte die 2. Beauftragungsstufe durch den AG beauftragt werden, so verlängert sich der Auftrag um weitere 7 Monate.

Der Zeitplanung liegt folgende Annahme zugrunde: Planfeststellungsbeschluss 2.Quartal 2021, Erstellung Planungsleistung (LP1-5) 9 Monate, Erstellung LV und Ausschreibung: 12 Monate, Baubeginn 1. Quartal 2023, Bauzeit 18 Monate.
Sofern sich der Planfeststellungsbeschluss verzögert, verlängert sich auch die Laufzeit des Vertrages.

2.8 Kriterien
Die Anzahl der Bewerber wird auf minimal 3 und maximal 6 Bewerber festgelegt. Die Auswahl erfolgt anhand der bekanntgemachten Bewertungsmatrix zum Bewerbungsbogen. Kriterien für die Auswahl sind die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen und die bekanntgemachte Punktebewertung (vergleiche Muster Auswertung). Ausgewählt werden die Bewerber mit der höchsten Punktebewertung. Eine gewichtete Mindestpunktzahl von 50 (von maximal 100) ist erforderlich. Bei Punktgleichheit entscheidet gemäß VgV § 75, Absatz 6 das Los.

2.9 Angaben zu Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant:
Stufe 1 (obligatorisch):
LP 5-6, HOAI §§ 45 ff (Verkehrsanlagen), LP 1-6 HOAI §§ 41 ff (Ingenieurbauwerke), LP 1-6 HOAI §§ 49 ff (Tragwerksplanung).
Stufe 2 (optional):
LP 7-9, HOAI §§ 45 ff (Verkehrsanlagen), LP 7-9 HOAI §§ 41 ff (Ingenieurbauwerke) und örtliche Bauüberwachung.

2.10 Zusätzliche Angaben
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Sollten Bewerbergemeinschaften gebildet werden, hat jeder Partner der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen vorzulegen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen und/oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe, § 47 VgV), müssen auch diese Drittunternehmen die Erklärungen vorlegen.
1. Auf der Grundlage des GWB § 122 in Verbindung mit VgV § 44 sind die Befähigung und die Erlaubnis zur Berufsausübung durch die Vorlage von Berufszulassungen oder anderen Bescheinigungen nachzuweisen. Gemäß VgV § 75 Absatz 2 wird für die Erbringung der Leistungen zugelassen, wer nach geltendem Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur oder „Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt ist, als Ingenieur tätig zu werden.
2. Auf Grundlage GWB § 123 in Verbindung mit VgV § 48 ist durch den Bewerber das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen von Personen, die für die Leitung des Unternehmens verantwortlich handeln, zu erklären (Erklärung anhand des Bewerbungsbogens).
3. Auf Grundlage GWB § 124 in Verbindung mit VgV § 48 ist durch den Bewerber das Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen zu erklären (Erklärung anhand des Bewerbungsbogens).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. In dem Fall hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen einzureichen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe, § 47 VgV), muss der Bewerber zusätzlich eine Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens beifügen (ein Muster liegt den Unterlagen bei). In diesem Fall verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers sowie des Drittunternehmens für die Auftragsausführung (vgl. § 47 Absatz 3 VgV).
1. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 2 in Verbindung mit VgV § 45 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 4 Nummer 4 ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch Angabe des Gesamtumsatzes und des Umsatzes, welcher mit dem Tätigkeitsbereich des Auftrages vergleichbar ist, nachzuweisen.
2. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 2 in Verbindung mit VgV § 45 Absatz 1 Nummer 3 und Absatz 4 Nummer 4 ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch die Vorlage einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen nachzuweisen. Der Auftraggeber akzeptiert alternativ eine Erklärung, dass die Berufshaftpflichtversicherung und die Versicherung für Umweltschäden gemäß Umweltschadengesetz in der geforderten Höhe im Auftragsfall unverzüglich abgeschlossen und nachgereicht werden.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. In dem Fall hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen einzureichen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe, § 47 VgV), muss der Bewerber zusätzlich muss der Bewerber zusätzlich eine Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens beifügen (ein Muster liegt den Unterlagen bei).
1. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 2 sind durch den Bewerber die Personen zu benennen, die die Leistung tatsächlich erbringen (Angabe der technischen Fachkräfte zur Leistungserbringung: Projektleiter des Generalplaners, Planungsingenieur Objektplanung Verkehrsanlagen, Ausbauingenieur/Örtliche Bauüberwachung Objektplanung Verkehrsanlagen, Planungsingenieur Objektplanung Ingenieurbauwerke, Ausbauingenieur/Örtliche Bauüberwachung Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verantwortlicher Projektingenieur Tragwerksplanung).
2. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 1 sind die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers anhand von bis zu 4 Referenzprojekten nachzuweisen, deren wesentliche Leistungen und deren Umfang der Objektplanungen, der Fachplanung und der örtlichen Bauüberwachung mit den angefragten Leistungen vergleichbar sind, die Vergleichbarkeit ergibt sich aus den nachfolgend beschriebenen Anforderungen. Referenzprojekte, die die nachfolgend beschriebenen Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden bei der Bewertung der Eignung nicht berücksichtigt, allerdings führt dies nicht automatisch zum Ausschluss des Bewerbers. Der Ausschluss erfolgt nur, wenn mit den Referenzen insgesamt eine gewichtete Gesamtpunktzahl von mindestens 50 nicht erreicht wird. Die Referenzprojekte müssen in den letzten 5 Jahren ausgeführt worden sein. 2 Projekte müssen aus dem Bereich der Objektplanung Verkehrsanlagen, Straßenbau und begleitenden Fachplanungsleistungen mit je folgenden Muss-Kriterien stammen: Realisierung unter beengten örtlichen Verhältnissen und bei Aufrechterhaltung des fließenden Individualverkehrs, Erbringung von Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen und begleitender Fachplanungen entsprechend Leistungsphasen 5 und 6 HOAI und Leistungsphasen 7, 8 und 9 HOAI. Ergänzend zu den Planungsleistungen wurden durch den Bewerber beim Referenzprojekt 1 Leistungen der örtlichen Bauüberwachung für das Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen (Straßenbau) erbracht. Der für die angefragte Leistung vorgesehene Ausbauingenieur/örtliche Bauüberwachung Objektplanung Verkehrsanlagen war am Referenzprojekt beteiligt. 3 Projekte müssen aus dem Bereich der Objektplanung Ingenieurbauwerke Stützwand und begleitenden Fachplanungsleistungen mit je folgenden Muss-Kriterien stammen: Ingenieurbau und Tragwerksplanung waren Bearbeitungsgegenstand der Baumaßnahme. Realisierung unter beengten örtlichen Verhältnissen und bei Aufrechterhaltung des fließenden Individualverkehrs. Die Gewerke Bau von Stützwänden, Spezialtiefbau/Erdbau und Beton-/Stahlbetonbau waren Hauptgewerke und Schwerpunkt der Maßnahme. Erbringung von Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke und begleitender Fachplanungen entsprechend den Leistungsphasen 5 und 6 HOAI und den Leistungsphasen 7, 8 und 9 HOAI. Ergänzend zu den Planungsleistungen wurden durch den Bewerber beim Referenzprojekt 3 Leistungen der örtlichen Bauüberwachung für die Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht. Zu jedem Referenzprojekt ist eine Kurzdarstellung (max. 2 DIN A4 Seiten) beizulegen.
3. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 8 ist die Anzahl der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten des Bewerbers und die Anzahl seiner Führungskräfte zu benennen.
4. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 9 ist durch den Bewerber die Technische Leistungsfähigkeit durch Benennung der Ausstattung und der technischen Ausstattung darzustellen (maximal aus einer DIN A4 Seiten bestehende Darstellung).
5. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 2 wird der Bewerber aufgefordert, bezogen auf die angefragten Leistungen darzustellen, welche Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität ergriffen werden (maximal aus 2 DIN A4 Seiten bestehende Darstellung).
6. Die geplante Projektstruktur ist in Form eines einseitigen Projektdiagramms beizufügen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.