Abgabefrist: 13.08.2021 – Stadt Karlsruhe – 70173 BADEN-WÜRTTEMBERG – Dienstleistungen von Architekturbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 136-361528
Erfüllungsort:BADEN-WÜRTTEMBERG
PLZ Erfüllungsort:70173
Objekt:Eichelgartensporthalle Rosenweg 1 76199 Karlsruhe
Nutscode Erfüllungsort:DE1 - BADEN-WÜRTTEMBERG
Veröffentlichung:16.07.2021
Abgabefrist:13.08.2021
Submission:13.08.2021
Bindefrist:
Projektstart:01.12.2021
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Lüftungsanlage | Abdichtungsarbeiten | Machbarkeitsstudie | Brandschutz | 2-VorplanungNeubau | Umbau | Anbau | Sanierung | im laufenden Betrieb | Schule | Verwaltungsgebäude | Sporthalle | Sportstätte | Hallen |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Karlsruhe
Straße:Zähringerstraße 61
PLZ:76133
Nutscode :DE122 - KARLSRUHE, STADTKREIS
Ort:Karlsruhe
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Verfahrensbetreuung THOST Projektmanagement GmbH
Email;s.freiesleben@thost.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E55476346

Vergabenummer:
2021/S 136-361528

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Modernisierung der Eichelgartensporthalle Karlsruhe

1.2 CPV Code Hauptteil
71200000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Vergabe von Objektplanungsleistungen (LPH 2-9) für die Modernisierung der Eichelgartensporthalle in Karlsruhe.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Eichelgartensporthalle
Rosenweg 1
76199 Karlsruhe
Los Nutscode
DE1

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Dreifeld-Sporthalle der Eichelgartenschule in Rüppurr aus den späten siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts weist nach über vierzigjähriger Nutzung eine Reihe von baulichen Mängeln auf (Dachabdichtung, Sportboden, Beleuchtung, Wärmedämmung usw.). Im Rahmen einer technischen Prüfung wurde festgestellt, dass es Probleme beim Brandschutz im Bereich der Lüftungsanlage gibt, die sich ohne umfangreiche Eingriffe nicht beheben lassen. Es müssen umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Die Sporthalle wird als Versammlungsstätte eingestuft, in Abstimmung mit der Branddirektion wird die Halle als ein Brandabschnitt betrachtet.
Die Sporthalle wird tagsüber durch den Schulsport der umliegenden Schulen genutzt und nachmittags bzw. abends und am Wochenende durch den Vereinssport. Diese Nutzung mit Publikum führt dazu, dass die Sporthalle als Versammlungsstätte eingestuft wird. Entsprechende Gespräche mit der Branddirektion haben im Zuge der Machbarkeitsstudie stattgefunden.
Während der Modernisierung wird die Halle für den laufenden Betrieb gesperrt.
Im Rahmen von Voruntersuchungen wurden verschiedene Szenarien für eine Modernisierung untersucht und in einer Machbarkeitsstudie dokumentiert. Es muss eine Modernisierung aller Oberflächen und Verkleidungen, Abdichtung und Dämmungen erfolgen.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2026-08-01

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
— Eigenerklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123 und 124 GWB (Ausschlusskriterium),
— Nachweis für den im Teilnahmeantrag benannten Projektleiter für die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ (gem. § 75 Abs. 1 VgV) durch Eintragung in ein Berufsregister oder über den Nachweis eines Abschlusses, bspw. Diplom- / Bachelor- / Masterurkunde (Ausschlusskriterium),
— Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Objektplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektleiter. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z. B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz / persönlicher Referenzliste o.Ä. (Ausschlusskriterium).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 2 000 000 EUR für Personenschäden, min. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (Ausschlusskriterium),
— Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bewertet (vgl. Ziff. II.2.9).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV): Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben werden nur die 2 mit der besten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:
— Erbrachte Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistung nach 1.1.2014) im Bereich der Objektplanung nach §34 HOAI Teil 3 Abschnitt 1,
— bei Referenz 1 und Referenz 2 muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzen handeln,
— abgeschlossene Leistungsphase 8,
— Neubau oder Erweiterung und / oder bauliche und technische Modernisierung / Sanierung eines Gebäudes mittlerer Komplexität oder höher (Betriebsgebäude, Sportstätten, Verwaltung, etc.) mind. Honorarzone III. Lagerhallen oder Gebäude mit geringer Komplexität werden nicht gewertet,
— Referenz 1: Modernisierung und Umbau eines Gebäudes mit einer Investitionssumme KG 300 + 400 ab 3 500 000 EUR netto,
— Referenz 2: Neubau oder Modernisierung einer Sporthalle mit einem Investitionsvolumen KG 300 + 400 ab 2 500 000 EUR netto.
Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist Ziff. II.2.9) zu entnehmen:
— Auftraggeber,
— Gebäudeart,
— Bauweise,
— Auszeichnung für Bauvorhaben,
— Baukosten KG 300 + 400,
— Erbrachte Grundleistungen der Leistungsbereiche nach HOAI,
— Abschluss Leistungsphase 8.
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des / der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft.
Die Nachweise sind über den beigefügten „Teilnahmeantrag“ zu erbringen. Die 3 bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.