Vergabe: 10.08.2021 – Stadt Karlsruhe – 71032 Sindelfingen – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 157-416665
Erfüllungsort:KARLSRUHE, STADTKREIS
PLZ Erfüllungsort:76006
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE122 - KARLSRUHE, STADTKREIS
Auftragsvergabe:44418
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Anzahl Angebote:5
Auftragswert:260481.38 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Stahlbeton | Tragwerksplanung | Schule | Verwaltungsgebäude | Gebäude + Innenräume | Einrichtung | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungNeubau | Umbau | Anbau | Modulbauweise |
Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Karlsruhe
Straße:
PLZ:
Nutscode:DE122 - KARLSRUHE, STADTKR.
Ort:Karlsruhe
Land:DE
Kontakt:Verfahrensbetreuung THOST Projektmanagement GmbH
Email:s.freiesleben@thost.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Mayer-Vorfelder und Dinkelacker GmbH & Co. KG
Straße:
PLZ:71032
Nutscode:DE112 - BÖBLINGEN
Ort:Sindelfingen
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Modernisierung und Erweiterung Werner-von-Siemens-Schule Karlsruhe

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Vergabe von Tragwerksplanungsleistungen (LPH 1-6) für den Erweiterungsneubau und die Modernisierung der Werner-von-Siemens-Schule in Karlsruhe.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Werner-von-Siemens-Schule
Kurt-Schuhmacher-Straße 1
76187 Karlsruhe
Los Nutscode
DE122

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Werner-von-Siemens-Schule ist eine 3-zügige Grund- und zweizügige Werkrealschule in der Karlsruher Nordweststadt. Derzeit ist die Schule auf 3 Standorte verteilt. Um den Schulalltag zu erleichtern wird die Schule auf einen Campus reduziert. Zu diesem Zweck soll der Hauptstandort der Schule in der Kurt-Schumacher-Straße 1 erweitert und neu organisiert werden.
Momentan befinden sich auf dem Hauptstandort der Schule diverse Baukörper, die ab 1960 errichtet und über die Jahre ergänzt wurden. Um ausreichend Fläche für die Schulerweiterung zu gewinnen, sollen Teile des alten Gebäudebestands abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Mithilfe einer städtebaulichen Untersuchung soll ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für das Schulgrundstück gefunden werden.
Die Neubaumaßnahme setzt sich sowohl aus Teilen des schulischen Regelbetriebs als auch aus der Erweiterung der Ganztageseinrichtung zusammen.
Die verbleibenden Bestandsbauten sollen im Anschluss an die Neubaumaßnahmen modernisiert und an das neue Gesamtkonzept der Schule angepasst werden. Insgesamt soll ein gut funktionierendes, optisch einheitliches Schulensemble entstehen, das Grund- und Werkrealschule, Neubau und Bestand zu einer Einheit verbindet.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-09-30

2.8 Kriterien
Formelle Prüfung:
— fristgerechter Eingang der Unterlagen,
— formgerechter Eingang der Unterlagen,
— Vollständigkeit und Plausibilität der Unterlagen,
— Prüfung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bewertet:
— < 0,3 Mio. EUR: 5 Punkte,
— ab 0,6 Mio. EUR: 10 Punkte.
Technische Leistungsfähigkeit:
Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben werden nur die 2 mit der besten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:
— Erbrachte Leistung der letzten 10 Jahre (Abschluss der Leistung nach 1.1.2011) im Bereich der Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI,
— Bei Referenz 1 und Referenz 2 muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzen handeln,
— Referenz 1: Neubau oder Erweiterung,
— Referenz 2: Umbau/Modernisierung.
Die Referenzen werden wie folgt bewertet:
Referenz 1: Neubau oder Erweiterung:
— Auftraggeber:
—— öffentlicher Auftraggeber: 20 Punkte,
— Honorarzone:
—— ab Honorarzone 3: 50 Punkte,
— Gebäudeart:
—— mehrgeschossiges Gebäude (min. 3 Geschosse): 50 Punkte,
— Bauweise:
—— Modulbauweise/elementierte Bauweise: 50 Punkte,
— Brutto-Grundfläche BGF:
—— ab 2 000 m2: 20 Punkte,
—— ab 5 000 m2: 50 Punkte,
— Kosten der Kostengruppe 300 + 400 (in Euro inkl. Mehrwertsteuer):
—— ab 7,0 Mio. EUR: 20 Punkte,
—— ab 12,0 Mio. EUR: 50 Punkte,
— Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen nach HOAI durch den Bewerber:
—— Leistungsphase 1: + 3 Punkte,
—— Leistungsphase 2: + 10 Punkte,
—— Leistungsphase 3: + 15 Punkte,
—— Leistungsphase 4: + 30 Punkte,
—— Leistungsphase 5: + 40 Punkte,
—— Leistungsphase 6: +2 Punkte (Summe max. 100 Punkte),
— Jahr Abschluss der Leistung:
—— ab 1.1.2014: 20 Punkte,
—— ab 1.1.2018: 50 Punkte.
Referenz 2: Umbau/Modernisierung:
— Auftraggeber:
—— öffentlicher Auftraggeber: 20 Punkte,
— Honorarzone:
—— ab Honorarzone 3: 50 Punkte,
— Gebäudeart:
—— mehrgeschossiges Gebäude (min. 2 Geschosse): 50 Punkte,
— Bauweise:
—— Stahlbetonskelettbau: 50 Punkte,
— Brutto-Grundfläche BGF:
—— ab 1 000 m2: 20 Punkte,
—— ab 3 000 m2: 50 Punkte,
— Kosten der Kostengruppe 300 + 400 (in Euro inkl. Mehrwertsteuer):
—— ab 2,5 Mio. EUR: 20 Punkte,
—— ab 4,5 Mio. EUR: 50 Punkte,
— Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen nach HOAI durch den Bewerber:
—— Leistungsphase 1: + 3 Punkte,
—— Leistungsphase 2: + 10 Punkte,
—— Leistungsphase 3: + 15 Punkte,
—— Leistungsphase 4: + 30 Punkte,
—— Leistungsphase 5: + 40 Punkte,
—— Leistungsphase 6: +2 Punkte (Summe max. 100 Punkte),
— Jahr Abschluss der Leistung:
—— ab 1.1.2014: 20 Punkte,
—— ab 1.1.2018: 50 Punkte.
Zur Belegbarkeit der bewerteten Kriterien, stellt der Bewerber die jeweilige Referenz auf 2 gesonderten DIN A4-Blättern im Hinblick auf die abgefragten Kriterien vor und fügt diese als Anhang dem Teilnahmeantrag bei.
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft.
Die Nachweise sind über den beigefügten „Teilnahmeantrag“ zu erbringen. Die drei bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
— Eigenerklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV in Verbindung mit §§ 123 und 124 GWB (Ausschlusskriterium),
— Nachweis für den im Teilnahmeantrag benannten Projektleiter für die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ (gem. § 75 Abs. 2 VgV) durch Eintragung in ein Berufsregister oder über den Nachweis eines Abschlusses, bspw. Diplom-/Bachelor-/Masterurkunde (Auschlusskriterium),
— Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Tragwerksplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektleiter. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. (Ausschluskriterium).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 3 000 000 EUR für Personenschäden, min. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden vorliegt bzw. Bestätigungsschreiben der Versicherung, dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (Ausschlusskriterium),
— Eigenerklärung zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre. Es wird der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bewertet (vgl. Ziff. II.2.9).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV): Es werden max. 2 Referenzen gewertet. Werden mehr als 2 Referenzen abgegeben werden nur die 2 mit der besten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:
— erbrachte Leistung der letzten 10 Jahre (Abschluss der Leistung nach 1.1.2011) im Bereich der Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI,
— bei Referenz 1 und Referenz 2 muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzen handeln,
— Referenz 1: Neubau oder Erweiterung,
— Referenz 2: Umbau/Modernisierung.
Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist Ziff. II.2.9) zu entnehmen:
— Auftraggeber,
— Honorarzone,
— Gebäudeart,
— Bauweise,
— Brutto-Grundfläche BGF,
— Kosten KG 300 + 400,
— Erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen nach HOAI,
— Abschluss der Leistung.
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft.
Die Nachweise sind über den beigefügten „Teilnahmeantrag“ zu erbringen. Die drei bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.