Abgabefrist: 14.09.2021 – MÜNCHENSTIFT GmbH – 80331 MÜNCHEN, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 159-420473
Erfüllungsort:MÜNCHEN, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:80331
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE212 - MÜNCHEN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:18.08.2021
Abgabefrist:14.09.2021
Submission:14.09.2021
Bindefrist:
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Projektmanagement | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | Neubau | Tiefgarage | Verwaltungsgebäude | Pflegeheim |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:MÜNCHENSTIFT GmbH
Straße:Kirchseeoner Straße 3
PLZ:81669
Nutscode :DE212 - MÜNCHEN, KREISFREIE STADT
Ort:München
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;info@muenchenstift.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9PR43E/documents

Vergabenummer:
2021/S 159-420473

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
MÜNCHENSTIFT: Neubau Pflegeheim Franz-Nißl-Straße Offenes Verfahren_Objektplanung Freianlagen

1.2 CPV Code Hauptteil
71222000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11 HOAI), Leistungsphasen 5 bis 9, einschließlich Einarbeitung in den aktuellen Projektstand und Übernahme der bisherigen Leistungsergebnisse als Besondere Leistung für den Neubau eines Seniorenwohn- und Pflegeheims auf dem Grundstück Franz-Nißl-Str. 1 – 7 in 80999 München – Allach.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Los Nutscode
DE212

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Münchenstift GmbH (im Folgenden auch: MST) plant auf dem Grundstück Franz-Nißl-Str. 1 – 7 in 80999 München – Allach die Errichtung eines Seniorenwohn- und Pflegeheims mit ca. 238 Wohn- und Pflegeplätzen und einer Tiefgarage. Das Baufeld umfasst mehrere Flurnummern mit einer Gesamtfläche von 9240 m².
Das Planungsgebiet wird im Norden von der Lewaldstraße und einem Durchstich zwischen der Lewaldstraße und der Franz-Nißl-Straße begrenzt. Im Osten grenzt die Franz-Nißl-Straße an das Wohngebiet an. Das Baugelände liegt im Umgriff des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit Grünordnung Nr. 1617C.
Das Bauvorhaben wurde als ein H-förmiges Gebäude, bestehend aus einem viergeschossigen Hauptbaukörper mit einem zurückgesetzten Terrassengeschoss im 5. Geschoss und einem vorgelagerten, zweigeschossigen Verwaltungs- und Gemeinschaftsbau konzipiert und hat insgesamt eine Geschossfläche von ca. 13.750 m². Die Einzelheiten ergeben sich aus dem Vorhaben- und Erschließungsplan. Der Neubau muss den Effizienzhaus-Standard EH 40 plus einhalten.
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11 HOAI).
Im Jahre 2018 hat der Auftraggeber die Planungsleistungen und Projektsteuerung betreffend den Neubau des Seniorenwohn- und Pflegeheims vergeben.
Bis zum Zeitpunkt der Absendung der Auftragsbekanntmachung im vorliegenden Vergabeverfahren wurden durch den hiermit beauftragten Freianlagenplaner die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 2 aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11 HOAI) erbracht. Die Leistungsphasen 3 und 4 sind bis zum Verfahrensende voraussichtlich fertiggestellt.
Ausschreibungsgegenständlich sind die Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 einschließlich der Einarbeitung in den aktuellen Projektstand und der Übernahme der bisherigen Leistungsergebnisse als Besondere Leistung.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.9 Angaben zu Optionen
Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Mit Vertragsschluss erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungen der LPH 5 einschließlich der Einarbeitung in den aktuellen Projektstand und Übernahme der bisherigen Leistungsergebnisse als Besondere Leistung.
Der Auftraggeber hat hierbei das einseitige Recht (Option), den Auftragnehmer entweder einmalig oder sukzessive (d. h. jeweils nach Fertigstellung der jeweils zuletzt übertragenen Leistungen) mit jeweils einer oder mehreren weiteren Leistungsphasen oder (Teil-) Leistungen daraus (z. B. einzelnen Grundleistungen oder Teilen von Grundleistungen) bezogen auf das vertragliche Leistungsbild oder Teilen daraus und/oder Abschnitte der Baumaßnahme zu beauftragen (stufenweise Beauftragung). Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Weiterbeauftragung besteht nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 1-3 GWB
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 4 GWB
3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bieters
a. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 3.000.000,00 EUR für Personenschäden und
b. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 500.000,00 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden),
c. wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssummen pro Kalenderjahr betragen muss,
bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen.
Im Falle von geringeren Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter Ziffer a. bis c. genannt, ist eine Bestätigung des in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden Anforderungen unter Ziffer a. bis c. angepasst werden wird.
Bei Bietergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung Freianlagen) des Bieters, jeweils der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre (2018-2020), jeweils in EUR netto.
Bei Bietergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für Leistungen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung Freianlagen) des Bieters.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Mindestanforderungen an Projektleiter:
Mindestanforderung ist zunächst die für die Vertragsdurchführung verbindliche namentliche Benennung des Projektleiters. Der benannte Projektleiter muss im Auftragsfall in der Auftragsdurchführung zwingend zum Einsatz kommen und die Aufgaben der Projektleitung übernehmen. Aufgaben der Projektleitung sind u.a. die Vertretung des Auftragnehmers in den Bauherrn-Jour Fixe, die Vertretung des Auftragnehmers in den Planer-Jour Fixe, das jederzeitige und vollständige Eingearbeitetsein in alle Themen und Leistungsbereiche und die verantwortliche und – auch kapazitativ – hauptsächliche Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen in eigener Person. Ein Wechsel des benannten Projektleiters ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
Der vom Bieter benannte Projektleiter muss die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs (Dipl.-Ing., Master oder Bachelor) erfüllen und über mindestens sechs (6) Jahre Berufserfahrung in der hier gegenständlichen Funktion verfügen. Als Berufserfahrung gilt die tatsächliche Tätigkeit als Projektleiter bei Leistungen der Objektplanung Freianlagen.
Die berufliche Qualifikation und die Berufserfahrung in der hier gegenständlichen Funktion von sechs (6) Jahren sind Mindestanforderungen an den Projektleiter, bei deren Nichterfüllung der Ausschluss des Angebots erfolgt.