Abgabefrist: 01.04.2022 – Große Kreisstadt Weißwasser Referat Bau und Stadtplanung – 02708 GÖRLITZ – Dienstleistungen von Architekturbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 041-106773
Erfüllungsort:GÖRLITZ
PLZ Erfüllungsort:02708
Objekt:Weißwasser, DE
Nutscode Erfüllungsort:DED2D - GÖRLITZ
Veröffentlichung:28.02.2022
Abgabefrist:01.04.2022
Submission:01.04.2022
Bindefrist:30.09.2022
Projektstart:01.07.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Keller | Einrichtung | Dokumentation | Beratung | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | besondere Leistungen | Umbau | Sanierung | Fördermittel | Schule | Institut | Verwaltungsgebäude | Mensa/Gaststätte |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Große Kreisstadt Weißwasser Referat Bau und Stadtplanung
Straße:Marktplatz
PLZ:02943
Nutscode :DED2D - GÖRLITZ
Ort:Weißwasser
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;ref.bau@Weisswasser.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/2533387/zustellweg-auswaehlen

Vergabenummer:
2022/S 041-106773

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Nachnutzung der ehemaligen Ingenieurschule für Glastechnik Weißwasser/O.L. – Freianlagenplanung

1.2 CPV Code Hauptteil
71222000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Weißwasser/O.L. als kernbetroffene Stadt und Region des Braunkohleausstiegs hat sich 2015 mit ihrer Vision „Weißwasser/O.L. 2035“ zum Ziel gesetzt, den wirtschaftlichen Strukturwandel vor allem auch in Kooperation zwischen Bildung und Wirtschaft („Lausitzer Bildungswege“) zu stärken. Als Objekt mit dem höchsten Potenzial, dieses Ziel umzusetzen wurde die ehemalige Glasfachschule mit ihrer langen Tradition und ehemals überregionalen Bedeutung als Studien- und Ausbildungsstandort für dieses Ziel identifiziert.
Das Projektziel ist die Ansiedlung einer Bildungseinrichtung für die neue Arbeitswelt, die sich im Zusammenhang mit dem Strukturwandel in der Lausitz etablieren wird. Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte werden ergänzt durch wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung in einer Außenstelle einer regional verankerten Universität. Das entspricht den im Leitbild für das Lausitzer Revier verankerten Handlungs- und Projektfeldern „Innovation, Forschung und Entwicklung“, „Bildung und Fachkräfte“ sowie der Ansiedlung von Einrichtungen und Instituten für Forschung und Entwicklung. Die genauen Abstimmungen mit den in Frage kommenden Partnern erfolgen derzeit.
Mit der bereits in den 1930er Jahren gegründeten, bis 1990 überregional bedeutsamen und schlussendlich stillgelegten Fachschule für Glastechnik, deren Campus stadtbildend ist, verfügt die Stadt über ein Objekt, welches zum Symbol der verschiedenen Strukturwandel-Epochen geworden ist. Mit der Sanierung dieses Objektes und zukünftiger Nachnutzung als Ausbildungs- und Forschungsstandort kann die Stadt zur Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze und der Wegbereitung innovativer Ansätze mit Potenzial für zukünftige Unternehmensansiedlungen beitragen. Als zentrales Objekt in der kernbetroffenen Region hat das Vorhaben zudem eine bedeutende Symbolkraft für einen gelingenden Strukturwandel und ist auch aus städtebaulicher Sicht als bedeutsam einzustufen.
Der Standort soll nach der Sanierung hochmoderne Plätze für ca. 120 Studierende bereithalten. Bei dem denkmalgeschützten Objekt handelt es sich um zwei miteinander verbundene Gebäude im Eigentum der
Stadt Weißwasser/O.L. mit jeweils 3 Geschossen sowie Unterkellerung mit ca. 5.860 m² Nutzfläche und insgesamt ca. 2 ha. Gesamtgelände. Das Gelände ist weitestgehend erschlossen durch Medien, die aber aufgrund der langen Nichtnutzung einer Prüfung und ggf. Sanierung bedürfen.
Die bauliche Aufgabe besteht in der Sanierung und dem Umbau der denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Ingenieurschule für Glastechnik in eine moderne Hochschulbildungseinrichtung. Bei den bestehenden Gebäuden handelt es sich um die um 1890 errichtete Fabrikantenvilla (ca. 1.200 m² BGF) sowie um die miteinander verbundenen Gebäude für Schule und Hörsaal (ca. 6.600 m² BGF) aus den 1950er Jahren.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 14285000.00

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000

2.3 Erfüllungsort
Weißwasser, DE
Los Nutscode
DED2D

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen
für die Planung des Bauvorhabens:
„Nachnutzung der ehemaligen Ingenieurschule für Glastechnik Weißwasser/O.L.“
zu vergeben:
1.) Objektplanung für Freianlagen nach §§ 38 ff. und Anlage 11 HOAI, sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gem. § 39 HOAI 2021 unter Berücksichtigung des EuGH-Urteils vom 04.07.2019. Zusätzlich sollen folgende
2.) Besondere Leistungen beauftragt werden:
a) Anfertigen von besonderen Präsentationshilfen, die für die Klärung der Entwurfsprozesse nicht notwendig sind, zum Beispiel: Perspektivische Darstellungen, Farb- und Materialcollagen
b) Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die abgestimmte Planung, soweit diese Prüfung Leistungen aus dem Leistungsbild Freianlagen gem. Anlage 11.1 HOAI betreffen.
c) Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Gewährung von Fördermitteln:
– Mitwirken bei der Erstellung von Fördermittelanträgen, Abstimmung mit Fördermittelgebern
– Erstellen und Überwachen von differenzierten Kostenplänen und Mittelabflussplänen
– Mitwirkung bei der Erstellung des Verwendungsnachweises
Es soll zunächst eine stufenweise Beauftragung stattfinden.
Zunächst werden die jeweiligen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 sowie die zugeordneten Beraterleistungen und besonderen Leistungen als 1- Leistungsstufe beauftragt.
Sämtliche weitere Leistungen ruft der Auftraggeber in Stufe beim AN ab, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen besteht jedoch nicht.
Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Förderung des Bauvorhabens. Aus Gründen der Förderung kann die Möglichkeit bestehen, dass das Bauvorhaben in Bauabschnitte gegliedert werden muss und sich daraus eine Verlängerung der Laufzeit des Vertrages ergibt.

2.6 Geschätzter Wert
EUR>101500.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2025-06-30

Aus Gründen der Förderung kann die Möglichkeit bestehen, dass das Bauvorhaben in Bauabschnitte gegliedert werden muss und sich daraus eine Verlängerung der Laufzeit des Vertrages ergibt.

2.9 Angaben zu Optionen
Es soll zunächst eine stufenweise Beauftragung stattfinden. Zunächst werden die jeweiligen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 sowie die zugeordneten Beraterleistungen und besonderen Leistungen als 1- Leistungsstufe beauftragt.
Sämtliche weitere Leistungen ruft der Auftraggeber in Stufen beim AN
ab, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen besteht jedoch nicht.
Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Förderung des Bauvorhabens. Aus Gründen der Förderung kann die Möglichkeit bestehen, dass das Bauvorhaben in Bauabschnitte gegliedert werden muss und sich daraus eine Verlängerung der Laufzeit des Vertrages ergibt.

2.10 Zusätzliche Angaben
Nur bei Registrierung auf der Vergabeplattform www.evergabe.de durch den Bewerber kann eine automatische
Benachrichtigung über mögliche Änderungen der Vergabe erfolgen. Wenn die Unterlagen ohne Registrierung heruntergeladen werden, ist es erforderlich, dass der Bewerber sich regelmäßig eigenständig über ggf. Änderungen zur Vergabe informiert.
Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag und das Formular zur Eigenerklärung sind fristgerecht elektronisch einzureichen. Per Post, E-Mail, Fax oder über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform eingereichte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben.
Unter dem unter I.3) angegebenen Link stehen folgende Anlagen zur Verfügung:
– Bewerbungsformular Einzelbieter
– Bewerbungsformular Bietergemeinschaft
– Formblatt Verpflichtungserklärung
– Bewertungsmatrix Auswahlverfahren
– Bewertungsmatrix Verhandlungsverfahren
– Allgemeine Vertragsbedingungen
– Architektenvertrag Leistungsbild Freianlagen (Entwurf)
– Anweisungen zur Übergabedokumentation
– Erläuterung des Verfahrens, Erläuterung der Planungsleistung – Exposé der Stadt Weißwasser mit Informationen zu
Standort, Gebäude, Rahmenbedingungen

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Formblatt Bewerbungsunterlagen erhältlich unter dem in I.3) Kommunikation angegebenen Link.
Geforderte Angaben in Teil II des Formulars:
A) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:
1.) Art der Teilnahme: Angabe Einzelbieter oder Bietergemeinschaft
Bietergemeinschaften sind zugelassen als gesamtschuldnerisch
haftende Arbeitsgemeinschaften (ARGE) mit bevollmächtigtem Vertreter. Die Bietergemeinschaft hat eine Erklärung abzugeben, aus der die gesamtschuldnerische Haftung, auch über die Auflösung der ARGE hinaus, hervorgeht sowie eine Vollmacht mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters.
2.) Angaben zur Identität der Bewerber:
Firmenbezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten, Kontaktpersonen, Niederlassungen, Rechtsform des Bewerbers
3.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
4.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
5.) Berufsqualifikation des Bieters bzw. der Führungskraft des Unternehmens durch Abschluss eines Studiums der Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder ähnliches sowie Eintragung in einer Architektenkammer in der Fachrichtung Landschaftsarchitekt oder vergleichbar.
Berufsqualifikation des vorgesehenen Projektleiters durch Studienabschluss in der Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder ähnliches als Dipl.-Ing., M.A. oder gleichwertiger Abschluss einer Universität oder Fachhochschule.
6.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz
7.) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (gemäß § 73 Abs.3 VgV)
Bei Bietergemeinschaften sind die Angaben zu Nr. 2 bis Nr. 7 für alle Mitglieder einzeln darzulegen.
Es werden nur Angebote gewertet, welche die vorgenannten Mindestbedingungen erfüllen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Berufshaftpflichtversicherung gemäß VGV § 45 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Abs. 4 Nr. 2: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Deckungssummen zu erbringen:
mind. 2.000.000 EUR für Personenschäden und
mind. 500.000 EUR für sonstige Schäden.
Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen.
Alternativ kann der Nachweis durch Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall oder eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Zusage einer objektbezogenen Versicherung erfolgen.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Tag der Abgabe des Teilnahmeantrages nach Ziff. IV.3.4). Für Bietergemeinschaften/ARGE gilt: Dieser Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaften/ARGE zuführen.
2.) Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß VgV § 45 Abs. 4 Nr. 4. Für Bietergemeinschaften/ARGE gilt: Dieser Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaften/ARGE zu führen.
3.) Erklärung zum Umsatz, bezogen auf die angefragte Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß VgV § 45 Abs. 4 Nr. 4.
4.) Erklärung, ob es beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammenzuarbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche (§ 46 Abs.10 VgV). Bei Eignungsleihe gemäß § 47 VgV sind der Name des anderen Unternehmens sowie Art und Umfang der überlassenen Eignung zu benennen sowie die Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt siehe Anlage I.1 Bewerbungsbogen Einzelbieter bzw. I.2 Bewerbungsbogen Bietergemeinschaft) einzureichen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Rechtsform von Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bietergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Sollte sich im Verlauf des Verfahrens eine bestehende ARGE in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbieter das Verfahren in Bietergemeinschaft fortsetzen, ist dieses nur mit ausdrücklicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
Die gesamte Projektabwicklung einschl. des schriftlichen, digitalen und mündlichen Teils muss auf Deutsch erfolgen.