Abgabefrist: 31.05.2022 – SWM Services GmbH – 80331 MÜNCHEN, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 084-228192
Erfüllungsort:MÜNCHEN, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:80331
Objekt:Neubau eines Geothermieheizwerkes am Michaelibad (München)
Nutscode Erfüllungsort:DE212 - MÜNCHEN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:29.04.2022
Abgabefrist:31.05.2022
Submission:31.05.2022
Bindefrist:
Projektstart:04.10.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | Fernwärme | Leittechnik | Photovoltaik | Qualitätssicherung | besondere Leistungen | 1-Grundlagenermittlung | Neubau | Umbau | Anbau | Sanierung | Institut | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:SWM Services GmbH
Straße:Emmy-Noether-Straße 2
PLZ:80287
Nutscode :DE212 - MÜNCHEN, KREISFREIE STADT
Ort:München
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:PRODUCTION_TRANSPORT_DISTRIBUTION_GAS_HEATEL-BI-HB, Katrin Marr
Email;Marr.Katrin@swm.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.swm.de/einkauf/bekanntmachungen

Vergabenummer:
2022/S 084-228192

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neubau eines Geothermieheizwerkes am Michaelibad (München), Tragwerksplanung Baugrube und Gebäude

1.2 CPV Code Hauptteil
71327000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Tragwerksplanung Baugrube und Gebäude

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Neubau eines Geothermieheizwerkes am Michaelibad (München)
Los Nutscode
DE212

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Leistungen der Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes für ein Geothermie-Heizwerk, im folgenden Wärmestationsgebäude genannt, sowie des dazugehörigen Baugrubenverbaus. Standort: Michaelibad, Heinrich-Wieland-Straße 24, 81735 München. Das Wärmestationsgebäude beinhaltet die gesamte Anlagentechnik des Heizwerks. Dies umfasst u.a. die Anlagentechnik zur Erzeugung von Fernwärme basierend auf 8 tiefengeothermischen Bohrungen und die Anlagentechnik eines Großwärmepumpensystems.
Eine durchgeführte Konzeptstudie kam zu folgenden vorläufigen Gebäudedimensionen: Länge ca. 50,5 m, Breite ca. 37,0 m, Gesamthöhe 27,4 m, Baugrubentiefe 16,4 m. Ein Großteil des Gebäudekörpers wird sich voraussichtlich Unterflur in Bereichen von drückendem Grundwasser befinden.
Die Größe, Form und Aufteilung des Gebäudes ergeben sich aus den Ergebnissen der Fachplanung (insbesondere Anlagentechnik), sowie aus den zu berücksichtigenden baurechtlichen Vorgaben, beispielsweise hinsichtlich Architektur sowie Immissionswerte und folgen dem „form follows function“-Ansatz.
Das Gebäude berücksichtigt den Platzbedarf für die umfangreiche Anlagentechnik sowie die dazugehörige Elektro- und Leittechnik, sodass mit vielen Durchdringungen und einer Vielzahl von technischen Komponenten, auch im Außenbereich, wie z.B. einer Photovoltaikanlage, sowie deren entsprechenden Lasten zu rechnen ist.
Bereiche im und am Gebäude bedürfen einer Ex-Schutz-fähigen Ausbildung, sodass zur besseren Handhabung dieses Explosionsschutzes teilweise verfahrenstechnischen Komponenten in nach außen offenen Räumen und/oder Dachbereich platziert werden.
Für die Gebäudeerrichtung sowie für BE-/Lager-/Aufstellflächen stehen nur sehr begrenzt Flächen zur Verfügung.
Die Tragwerksplanung arbeitet eng mit dem Objektplaner Gebäude sowie dem Objektplaner Baugrubenverbau sowie weiteren Fachplanern zusammen. Es fallen u.a. in Leistungsphase 8 Besondere Leistungen an.
Kosten Baukonstruktion (Gebäude): 16.200.000 €
Kosten Baukonstruktion (Baugrube): 3.800.000 €
Kosten TGA Gebäude (vertraglich pauschaliert): 3.000.000 €
Kosten TGA Baugrube (vertraglich pauschaliert): 50.000 €
Die Kosten für die Anlagen-/Maschinen-/Verfahrenstechnik ist nicht anrechenbar. Die Kosten für die Technischen Anlagen (des Gebäudes und der Baugrube) werden aufgrund ihrer überdurchschnittlichen Hochwertigkeit durch den Auftraggeber vertraglich pauschal fixiert. Aus einer Reduzierung/Erhöhung der Kosten für TA findet somit keine Honorarreduzierung/-mehrung statt. Es bleibt dem Bewerber/Bieter offen dies bei seinen Zu-/Abschlägen des späteren Honorarangebots zu berücksichtigen.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2029-12-31

2.8 Kriterien
Wegen der vorgesehenen Beschränkung der Zahl der Bewerber besteht selbst dann kein Anspruch für eine Einladung zur Angebotsabgabe, wenn die Prüfung und Bewertung der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise im Bezug zu den in Ziffer III.1 angegebenen Teilnahmebedingungen ergeben sollte, dass ein Bewerber grundsätzlich geeignet ist und eine ausreichende Fachkunde und Leistungsfähigkeit aufweist. Es werden nur diejenigen Bewerber ausgewählt, welche am besten geeignet sind und am ehesten die notwendige Sicherheit für eine vertragsgerechte Leistungserbringung erwarten lassen. Die Auswahl der am besten geeigneten Bewerber erfolgt dann über eine vergleichende Bewertung der Teilnahmeanträge nach den folgenden Kriterien:
Kriterium Referenzen – Gew: 90 %
Es können maximal 5 geeignete Referenzen näher beschrieben werden. Jede der beschriebenen Referenzen
wird im Rahmen der Bewertung des Kriteriums mit folgender Wichtung berücksichtigt.
Referenz 1 – Wich.: 30 %
Referenz 2 – Wich.: 25 %
Referenz 3 – Wich.: 20 %
Referenz 4 – Wich.: 15 %
Referenz 5 – Wich.: 10 %
Kriterium gültige Zertifizierung nach EN ISO 9001 oder Qualitätsstandard Planer am Bau – Gew.: 10 %

2.9 Angaben zu Optionen
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Leistungen in folgenden Planungsstufen: Planungsstufe I: Lph 1 bis 2; Planungsstufe II: Lph 3 bis 4 (optional); Planungsstufe III: Lph 5 bis 6 (optional); Planungsstufe IV: Lph 7 bis 8 (optional)

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
(1) Erklärung des Unternehmens, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen;
(2) Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen hinsichtlich des Grundsatzes der Trennung von Planung und Bauausführung;
(3) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung, mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Einladung zur Angebotsabgabe eine Bietergemeinschaft bilden und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften werden sowie Benennung des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt;
(4) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung gemäß Ziffer III.2.1
(5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden sowie für Sonstige Schäden; die jeweiligen Deckungssummen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen; ersatzweise kann eine Bestätigung der Versicherung vorgelegt werden, dass die Deckungssumme im Auftragsfall auf die angegebenen Summen angepasst werden können;

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(1) Kriterium Umsatz: Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz in dem vergleichbaren Tätigkeitsbereich des Auftrags jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die aufgestellte Forderung stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar;

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
(1) Kriterium Personelle Ausstattung: Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren ersichtlich ist. Die aufgestellte Forderung stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar;
(2) Kriterium Referenzen: Angabe von Referenzen über vergleichbare Leistungen die in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren ausgeführt und fertiggestellt (= in Betrieb genommen) wurden. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit wird auf die Kurzbeschreibung des Auftrags nach Ziffer II.2 sowie die Vergabeunterlagen verwiesen. Die Referenzangaben beziehen sich auf folgende Aspekte:
Art des Referenzobjekts mit Angaben zur Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/Sanierung/Erweiterung), zur vertraglichen Bindung, zum Ausführungsort, zu dessen Funktion und Nutzung inkl. wesentlicher Kennwerte, zu wesentlichen Planungskennwerten (BRI, BGF), zu wesentlichen Leistungskennwerten der Tragwerks- und Verbauplanung inkl. etwaiger Wasserhaltung und Aussteifungs-/Rückverankerungsmaßnahmen, zu geologischen und hydrogeologische Baugrundbedingungen, zu Baukosten (netto) nach Kostengruppen KG 300 bis 400; zur Anzahl der Schnittstellen zu anderen Planern (u.a. Anlagenplaner)
Besondere Anforderungen und Rahmenbedingungen bei der Leistungserbringung aus dem Kraftwerks-/Energieerzeugungs-/Labor-/Industrie-/Chemieanlagenbau; Bauausführung unter beengten räumlichen Verhältnissen; Bauausführung im drückenden Grundwasser
Umfang der erbrachten Leistungen mit Angaben zu bearbeiteten Leistungsbereichen jeweils mit Honorarzone; zu abgerechneter Honorarsumme (netto); zu erbrachten Leistungsphasen mit Angabe der angewendeten Verfahrensvorschrift bei der Bauausschreibung;
Leistungszeitraum mit Angaben zur Dauer der Planungsphase (Lph 1 bis 4 und 5 bis 7), Dauer der Bauausführung (Lph 8), Datum der Gebäudeabnahme, Angaben zu etwaigen Planungs- und Ausführungsverzögerungen

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Unternehmen können sich im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützen (Eignungsleihe). Nimmt ein Unternehmen für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, so haften diese Unternehmen im Fall der Auftragsvergabe gemeinsam für die Auftragsausführung. Die Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur möglich, wenn diese anderen Unternehmen zugleich die (Teil)-Leistungen als Unterauftrag ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

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