Abgabefrist: 23.05.2022 – Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen – 50667 KÖLN, KREISFREIE STADT – Rohbauarbeiten

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 081-217022
Erfüllungsort:KÖLN, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:50667
Objekt:Neubau MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, EB 01.2 Stahlbauarbeiten Obenmarspforten 1 50667 Köln Neubau MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Obenmarspforten 1, 50667 Köln, Innenstadt
Nutscode Erfüllungsort:DEA23 - KÖLN, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:26.04.2022
Abgabefrist:23.05.2022
Submission:23.05.2022
Bindefrist:
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsArbeiten
CPV Kategorie:45343100 Brandschutzarbeiten

Schlagwörter:

Baustelleneinrichtung | Tragwerksplanung | Stahlbau | Holz-Fassade | Naturstein | Sandwich | Stahlkonstruktion | Natursteinboden | Einrichtung | Baustelleneinrichtung | Malerarbeiten | Tiefbauarbeiten | Entsorgung | Brandschutz | Archäologische Untersuchungen | Prüfstatik | Verkehrssicherung | Neubau | Rückbau | Bodendenkmäler | Theater/Museum

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Köln - 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Straße:Willy-Brandt-Platz 2
PLZ:50679
Nutscode :DEA23 - KÖLN, KREISFREIE STADT
Ort:Köln
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:302/21 - Submissionsdienst
Email;siegrid.salker@stadt-koeln.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYC8A/documents

Vergabenummer:
2022/S 081-217022

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neubau MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, EB 01.2 Stahlbauarbeiten

1.2 CPV Code Hauptteil
45223210

1.3 Art des Auftrags
Arbeiten

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Köln hat gegenüber dem bisherigen Stahlbauunternehmer zum Ende des Jahres 2021 die Kündigung aussprechen müssen. Die bisher fehlenden Leistungen müssen neu ausgeschrieben werden: Werk- und Montageplanung, Fertigung Stahlbau, Korrosions- und Brandschutzbeschichtung, Lieferung und Montage, Betondecken, Sandwichpaneele. Außerdem wird die Mängelbeseitigung an den bereits montierten Bauteilen mit ausgeschrieben.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
45223220

2.3 Erfüllungsort
Neubau MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, EB 01.2 Stahlbauarbeiten Obenmarspforten 1 50667 Köln Neubau MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln,
Obenmarspforten 1, 50667 Köln, Innenstadt
Los Nutscode
DEA23

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die zu planende und herzustellende Stahlbaukonstruktion vervollständigt eine vor 3 Jahren begonnene Stahlkonstruktion, die nicht fertiggestellt wurde. Der Stahlbau der gesamten Konstruktion setzt sich aus vier Bauabschnitten zusammen, wobei Bauabschnitt 4 wieder in die Bauabschnitte 4.1 und 4.2 aufgeteilt ist. Die bereits erstellte vorhandene Stahlkonstruktion umfasst die tragende Stahlkonstruktion, einschließlich der Betondecken über E01 (Erdgeschoss) und E02 (1.Obergeschoss), der Bauabschnitte 1 und 2. Zugleich sind die tragenden Rautenwände im Erdgeschoss der Bauabschnitte 3 und 4.2 und Stahlträger des Bauabschnitts 3 teilweise errichtet.
In den Bauabschnitten 4.1 und 4.2 sind die, teilweise ergänzenden, Rautenwände und die Stahlkonstruktion in E01, E02 und E02 herzustellen, zu liefern und zu montieren. Ebenso sind diese Maßnahmen im Bauabschnitt 3 ab E02 umzusetzen.
Der Anschluss an die bestehende Stahlkonstruktion ist zu erstellen und bei der Kalkulation zu berücksichtigen.
Fehlende Bauteile wie Dachrandbleche, die vorgehängte Sandwichpaneelfassade und die Stahlkonstruktion für die bauseits auszuführende Natursteinfassade sind auch an der bestehenden Konstruktion zu ergänzen. Die Ergänzungen umfassen das Herstellen, Liefern und Montieren der fehlenden Bauteile.
Über die Bestandskonstruktion und über die neu zu errichtende Stahlkonstruktion liegen teilweise Werkstatt und Bauteilplanungen vor, die Bestandteil der Anlagen sind und vom Auftragnehmer verwendet werden können. Ein großer Teil der vorliegenden Werkstattplanung ist von der Prüfstatik und dem Architekten geprüft und freigegeben.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Der Auftraggeber behält sich eine Verlängerung vor.
Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlicher Standzeit.

Die Laufzeit kann sich aus bisher unvorhersehbaren Gründen gegebenenfalls verlängern.

2.10 Zusätzliche Angaben
Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.

3. Teilnahmebedingungen

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Zu Stufe 1 – Mindestanforderungen (A)
A3 – Nachweis gemäß VOB/A § 6a EU Nummer 2
Erklärung, dass für den Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens Euro 1 Million und für Vermögens- und Sachschäden von je mindestens Euro 500.000, jährlich zweifach maximiert besteht oder alternativ eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers vorliegt, dass eine bereits bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall entsprechend erhöht oder eine Projektversicherung in der geforderten Höhe abgeschlossen wird.
Nachweis durch Vorlegen
– des aktuellen Nachweises des Bestehens der Betriebshaftpflichtversicherung
– Alternativ: verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers
Zu Stufe 1 – Eignungskriterien (B)
B2 – Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre
Der Bieter muss den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2019-2021; wenn 2021 noch nicht abgeschlossen, dann für 2018-2020) angeben. Hierbei ist nur der Umsatz zu berücksichtigen, der Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Es muss pro Jahr ein Mindestumsatz von 10 Millionen Euro netto erreicht werden.
Es muss hierzu eine Bestätigung des Steuerberaters vorgelegt werden.
Darüber hinaus bestehen folgende Auflagen:
Nimmt der Bieter oder die Bietergemeinschaft im Wege der Eignungsleihe die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist die gemeinsame Haftung des Bieters beziehungsweise der Bietergemeinschaft und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verbindlich zu erklären (§ 6d EU Absatz 2 VOB/A).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Siehe
– Besondere Vertragsbedingungen (03-VOB-BVB (03_2018))
– Zusätzliche Vertragsbedingungen (04_VOB-ZVB mit Anlagen (10_2019))
– Zusätzliche Vertragsbedingungen Tariftreue- und Vergabegesetzt NRW (05-ZVB-TVgG (04_2018) ab 25.000 Euro)
– Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Stadt Köln zur Verhinderung illegaler Beschäftigung und Sanktionen bei Verstößen gegen diese Verpflichtungen für die Vergabe von Bauleistungen (06-ZVB-ViB-VOB mit Anlage (01_2019))
Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
– Fortsetzung von III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit –
Aufgrund der innerstädtischen, repräsentativen Lage des Jüdischen Museums ist im Hinblick auf Maßnahmen zur Baulogistik, Baustelleneinrichtung und Sicherheit der Baustelle auf nachfolgend aufgeführte Punkte einzugehen. Hierbei stehen insbesondere die Außenwirkung der Baustelle, deren Zugänglichkeit und Sicherung, die Berücksichtigung öffentlicher Verkehrsräume, Anlieferungszeiträume und Logistik von Kranen und LKW im Vordergrund:
3.3.1 Darstellung eines einheitlichen, aufeinander abgestimmten und koordinierten Bauablaufs anhand eines aussagekräftigen Montagekonzeptes;
3.3.2 Baustelleneinrichtung -/abwicklung; Logistik von Kranen und LKW; begrenzte Lagerflächen;
3.3.3 Öffentliche Verkehrsräume; Verkehrssicherung zur Anlieferung;
3.3.4 Umgang mit Lärmemissionen, Schutz der Anwohner, Berücksichtigung der Arbeitszeiten (7 bis 19 Uhr), Berücksichtigung der Anlieferzeiten (Schwertransporte nur vor 6 Uhr);
3.3.5 Umgang mit Staub- und Schmutzemissionen; Schutz der Anwohner; evtl. Einhausungen für Baustellenschweißarbeiten/ -beschichtung;
3.3.6 Außendarstellung Baustelle, Materiallagerung, Müllentsorgung;

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