Abgabefrist: 11.07.2022 – Gemeinde Burgberg i. Allgäu – 87448 OBERALLGÄU – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 113-318551
Erfüllungsort:OBERALLGÄU
PLZ Erfüllungsort:87448
Objekt:Burgberg im Allgäu
Nutscode Erfüllungsort:DE27E - OBERALLGÄU
Veröffentlichung:14.06.2022
Abgabefrist:11.07.2022
Submission:11.07.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.10.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71220000 Architekturentwurf

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Baustelleneinrichtung | Container | Massiv | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | besondere Leistungen | 1-Grundlagenermittlung | 2-VorplanungNeubau | Anbau | Sanierung | Rückbau | Verwaltungsgebäude | Kita |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Gemeinde Burgberg i. Allgäu
Straße:Grüntenstr. 2
PLZ:87545
Nutscode :DE27E - OBERALLGÄU
Ort:Burgberg i. Allgäu
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Verfahrensbetreuung: Meixner+Partner GmbH, Gögginger Str.93, 86199 Augsburg
Email;VgV@meixner-partner.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=245769

Vergabenummer:
2022/S 113-318551

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neubau / Sanierung und Erweiterung Kita St. Ulrich, Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. § 33 ff HOAI 2021

1.2 CPV Code Hauptteil
71200000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Gemeinde Burgberg im Allgäu möchte den Neubau einer Kita realisieren, um dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen im Ort gerecht zu werden. Seit 2019 sind als Interimslösung mehrere Krippengruppen in Wohncontainern untergebracht. Am Ende einer umfassenden Standortsuche wurde seitens des Gemeinderats der Beschluss über einen Standort gefasst, auf dem zwei Bauvarianten möglich sind.
Von den untersuchten Standorten A-E fiel der Entschluss zugunsten des Standortes B, dem hinter der Kita St. Ulrich gelegenen Hartplatz. Hier lassen sich die Bauvarianten V2 und V3 realisieren.
Der Hauptbau der bestehenden Kita St. Ulrich in wurde 1987 in Massivbauweise errichtet, ein Holzerweiterungsbau folgte 1997. Zur Erschließung der geplanten, neu zu bebauenden Fläche bedarf es des Abbruchs des Erweiterungsbaus von 1997.
Die Variante 2 sieht die Entstehung eines Erweiterungsbaus in zwei Bauabschnitten und eine Sanierung des Bestandsgebäudes aus dem Jahr 1987 vor. Der entstehende Bau soll drei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen Platz bieten.
Die Variante 3 sieht hingegen einen gesamten Kindergartenneubau mit drei Krippengruppen und fünf Kindergartengruppen vor. Das Bestandsgebäude soll in diesem Fall einer anderweitigen Nutzung zugesprochen werden.
Nach Auftragserteilung ist zunächst in Stufe 0 vom Auftragnehmer eine Variantenbetrachtung mit vergleichender Kostenermittlung zu erarbeiten.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000

2.3 Erfüllungsort
Burgberg im Allgäu
Los Nutscode
DE27E

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 1 bis 9 zzgl. Stufe 0 (Zielfindungsphase), bei stufenweiser Beauftragung.
Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden, insbesondere:
– in LPH 2: Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung (3.Gliederungsebene),
– in LPH 3-5: Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung (3.Gliederungsebene) inkl. Aufteilung nach einzelnen Gewerken,
– in LPH 9: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Das Büro, welches an den Standort- und Bauvariantenuntersuchungen für die Gemeinde Burgberg beteiligt war, gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt.
Zeitschiene:
Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Mitte September 2022 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Anfang Oktober vorgesehen. Die Fertigstellung soll zum 31.12.2025 erfolgen.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2026-03-30
Verlängerungen
Das genannte Ende bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8. Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrags kann insbesondere dann eintreten, wenn eine zeitnahe Freigabe durch den Zuschussgeber nicht erreicht werden kann.

2.8 Kriterien
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
— technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix.
Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächstplatzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.

2.9 Angaben zu Optionen
Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung:
Stufe 0: Variantenbetrachtung mit einer in Varianten vergleichenden Kostengegenüberstellung gem. Anlage 10 zu § 34 HOAI 2021.
Im Rahmen der Variantenbetrachtung sind auf dem Baugrundstück verschiedene Varianten zu erarbeiten und hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten.
Stufe 1: LPH 1-2, gem. § 34 f HOAI 2021
Stufe 2: LPH 3-4, gem. § 34 f HOAI 2021
Stufe 3: LPH 5-7, gem. § 34 f HOAI 2021
Stufe 4: LPH 8-9, gem. § 34 f HOAI 2021
Zunächst wird nur die Stufe 0 beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen oder etwaiger besonderer Leistungen besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Teilnahmeanträge und Angebote, sowie auch Rückfragen, dürfen ausschließlich über die elektronische Vergabeplattform eingereicht werden.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB;
b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG;
c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen;
d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt;
e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben;
f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben;
g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 300 000 EUR brutto im Leistungsbild Objektplanung Gebäude;
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Bewerber müssen das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Formblatt 127 (Erklärung zu Bezug Russland) ausfüllen und dem Teilnahmeantrag beilegen (als Anlage 10).