Abgabefrist: 29.04.2022 – Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft – 10115 BERLIN – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 056-147906
Erfüllungsort:BERLIN
PLZ Erfüllungsort:10115
Objekt:Berlin
Nutscode Erfüllungsort:DE300 - BERLIN
Veröffentlichung:21.03.2022
Abgabefrist:29.04.2022
Submission:29.04.2022
Bindefrist:30.11.2022
Projektstart:01.11.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Generalplanung | Technische Ausrüstung | ServerEinrichtung | Entsorgung | Bauüberwachung | BIM-Leistungen | Bauleitung | Wartung | Dokumentation | Neubau | Rückbau | Verwaltungsgebäude | Betriebshof | Bahnanlagen |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft
Straße:Holzmarktstraße 15-17
PLZ:10179
Nutscode :DE300 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:URBAN_RAILWAY_TRAMWAY_TROLLEYBUS_BUS_SERVICES
Email;Einkauf.SE3@bvg.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17eba8279e5-442ff6c2c029d953

Vergabenummer:
2022/S 056-147906

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neubau Straßenbahnbetriebshof Adlershof, Generalplanungsleistung nach HOAI + AHO

1.2 CPV Code Hauptteil
71240000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Neubau Straßenbahnbetriebshof Adlershof, Generalplanungsleistung nach HOAI + AHO
Vorhabenbeschreibung:
Die Berliner Verkehrsbetriebe – Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) (im Folgenden BVG) sind das größte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands. Die BVG betreibt die U-Bahn-, Straßenbahn, Bus- und Fährlinien in Berlin und im angrenzenden Umland auf einer Fläche von fast 1.000 Quadratkilometern.
Die Straßenbahn ist ein wichtiger Bestandteil des Berliner öffentlichen Personennahverkehrs-Netzes (ÖPNV-Netzes). Aktuell bilden 22 Linien am Tag und neun Linien bei Nacht eine Linienlänge von rund 300 Kilometern mit 803 Richtungshaltestellen ab. Der Straßenbahnverkehr macht rund 18,5 Prozent des Berliner ÖPNVs aus. Die BVG unterhält sechs Betriebshöfe und einen Gleisbauhof, welche jeweils vorrangig an den äußeren Enden des Streckennetzes liegen. 2019 beförderte die Berliner Straßenbahn rund 204 Mio. Fahrgäste mit steigender Tendenz.
Die BVG beabsichtigt, einen neuen Straßenbahnbetriebshof (im Folgenden Betriebshof) zu bauen, auch um das zusätzliche Leistungsvolumen im Bereich des Berliner öffentlichen Personennahverkehrsnetzes erbringen zu können. Für den Neubau des Betriebshofs wurde ein Standort in Adlershof gewählt. Der neue Betriebshof erhält ausreichende Aufstellkapazitäten und moderne Werkstätten sowie Wartungseinrichtungen.
Objekte und Funktionseinheiten:
• Außenanlage
• Abstellanlage
• Werkstatthalle, Einsatzleitung, Nebenbetriebszone, Pförtnerhaus.
• Parkplätze, Carport

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Berlin
Los Nutscode
DE300

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2031-12-30
Anzahl Kandidaten: 5

2.8 Kriterien
PRÜFUNG UND WERTUNG DER TEILNAHMEANTRÄGE
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der SektVO und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird folgendes System zugrunde gelegt:
1.) Formale Prüfung:
Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der AG den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Teilnahmeanträge, die auch nach eventueller Nachforderung die formellen Anforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Der AG behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nach-weisen anzufordern.
2.) Prüfung der Eignung:
Die Teilnahmeanträge, die form- und fristgerecht eingegangen sind, werden auf die Erfüllung der bekannt gegebenen Eignungs- und Mindestanforderungen geprüft.
Der AG prüft mithin die Einhaltung der Mindestanforderungen an die Eignung, die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sowie das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bewerber/Bewerbergemeinschaften sowie ggf. Drittunternehmen, deren Kapazitäten der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft in Anspruch nimmt.
Ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft, der/die nach dem Ergebnis dieser Prüfung als nicht geeignet angesehen wird oder der/die die Mindestanforderungen an die Eignung nicht erfüllt, ist nicht weiter teilnahmeberechtigt und wird ausgeschlossen.
3.) Wertung der Eignung gemäß Wertungskriterien:
Sollten danach mehr als fünf Bewerber geeignet sein, wird der AG die Teilnahmeanträge der geeigneten Bewerber anhand der den Teilnahmeunterlagen beigefügten Eignungsmatrix (Formblatt 2) dargestellten Kriterien werten.

2.9 Angaben zu Optionen
Mit der Erteilung des Zuschlags ist die Beauftragung der 1. Beauftragungsstufe vorgesehen.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die Beauftragungsstufen 2-6 als freie Option nach den Bestimmungen des Generalplanervertrags abzurufen.
Ein Anspruch für den Auftragnehmer auf den Abruf der optionalen Beauftragungsstufen 2-6 besteht nicht.
2. Beauftragungsstufe:
Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung)
3. Beauftragungsstufe:
Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung)
4. Beauftragungsstufe:
Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) und Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe)
5. Beauftragungsstufe:
Leistungsphase 8 (Bauüberwachung)
6. Beauftragungsstufe:
Leistungsphase 9 (Objektbetreuung und Dokumentation).

2.10 Zusätzliche Angaben
keine

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für Unterauftragnehmer seine Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nachzuweisen.
Der Nachweis der Eignung muss durch das Formblatt 1- Eigenerklärung zur Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft – erfolgen.
Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Eigenerklärung:
(1) Erklärung gemäß § 124 Abs. 1 GWB
(2) Erklärung gemäß § 123 Abs. 1 GWB
(3) Erklärung zum SchwarzArbG und AEntG, MiLoG und AufenthG
(4) Erklärung zum KRG
(5) Erklärung zur Höhe der Haftpflichtversicherung (Personen-, Sach-, Vermögens- und Umweltschäden)
(6) Nachweis der Befähigung der Berufsausübung
Zu 6.) Jedes Unternehmen, das als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Drittunternehmen an der Bewerbung teilnimmt, hat einen Handelsregisterauszug oder vergleichbaren Nachweis (z.B. Vereinsregister, Partnerschaftsregister), der zum Datum des Abgabetermins für den Teilnahmeantrag nicht älter als drei Monate ist, vorzulegen.
Für Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Drittunternehmen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
1. Erklärung zu Umsätzen
Der Nachweis der Eignung muss durch das Formblatt 1- Eigenerklärung zur Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft – erfolgen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben und Formalitäten, zur Fachkunde und Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
1. Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter (siehe Formblatt 1)
2. Unternehmensreferenzen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft über in Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen (siehe Formblatt 2)
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat die technische Leistungsfähigkeit durch die Darstellung von Referenzprojekten zu belegen, die unter Verwendung des Formblatts 2 einzureichen sind.
Die Mindestanforderungen hinsichtlich Art und Umfang der geforderten Referenzen sowie die Bewertungskriterien sind dem Formblatt 2 zu entnehmen.
Es ist möglich, dasselbe Referenzprojekt für mehrere Bereiche der geforderten technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorzulegen. Die Vorgaben des Formblatts 2 für die Mehrfacheinreichung sind hierbei zu beachten.
Mindest-Referenz 1
Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Gebäudes
Mindest-Referenz 2
Objektplanungsleistungen für die Errichtung eines Gebäudes
Mindest-Referenz 3
Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung für die Errichtung eines Gebäudes
Mindest-Referenz 4+5
Objektplanungsleistungen Verkehrsanlagen Schiene inkl. Weichenanlagen
Mindest-Referenz 6
Objektplanungsleistungen Ingenierbauwerke – Bauwerke der Wasserversorgung und/oder Abwasserentsorgung oder Versorgungsbauwerke (Medien-/Kabelkanäle)
Mindest-Referenz 7
Objekt- und/oder Fachplanungsleistungen für die Errichtung einer Fahrleitungsanlage
Mindest-Referenz 8
Dimensionierungsberechnung für Bahnstromanlagen
Mindest-Referenz 9
Planungsleistungen unter Berücksichtigung von Niedrigenergie oder Temperierung oder alternative Energien
Zusatz-Referenz 10+11
Planungsleistungen unter Berücksichtigung von Niedrigenergie oder Temperierung oder alternative Energien
Zusatz-Referenz 12
Planungsleistungen unter Berücksichtigung von verschiedenen BIM-Anwendungsfällen