Abgabefrist: 27.08.2021 – Klinikum St. Georg gGmbH – 04103 LEIPZIG, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 147-391456
Erfüllungsort:LEIPZIG, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:04103
Objekt:Klinikum St. Georg gGmbH Delitzscher Straße 141 04129 Leipzig
Nutscode Erfüllungsort:DED51 - LEIPZIG, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:02.08.2021
Abgabefrist:27.08.2021
Submission:27.08.2021
Bindefrist:19.11.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Technische Ausrüstung | 4-Starkstromanlagen | 1-Grundlagenermittlung | Neubau | Umbau | Institut | Verwaltungsgebäude | Feuerwache/Rettungswache | Krankenhaus |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Klinikum St. Georg gGmbH
Straße:Delitzscher Straße 141
PLZ:04129
Nutscode :DED51 - LEIPZIG, KREISFREIE STADT
Ort:Leipzig
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Ausschreibungsstelle
Email;ausschreibungsstelle@sanktgeorg.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y04RM03/documents

Vergabenummer:
2021/S 147-391456

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neubau Zentralbau II – Elektrotechnik AG 4 und 5, LP 5 – 9

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Das Klinikum St. Georg errichtet zur Verbesserung der medizinischen Versorgung einen weiteren Zentralbau. In diesem werden diagnostische, therapeutische und pflegerische Kompetenzen gebündelt. Der Funktionsumfang wird durch logistischen Aufgaben vervollständigt. Wesentliche Funktionsstellen sind: Funktionsdiagnostik, Arztdienst, Notaufnahme, ITS mit 50 Betten, IMC mit 50 Betten, Herzkatheter, Kinderstation mit 80 Betten, Allgemeinpflege mit 230 Betten, Speisenversorgung, Lager und Hubschrauberlandeplatz. Die geplante Nutzfläche beträgt ca. 17.000 m². Das Baufeld befindet sich im rückwärtigen, westlichen Teil des Klinikums am Rand eines Landschaftsschutzgebietes. Die Entwurfsplanung soll im Mai 2021 vorliegen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2022, die Fertigstellung für 2027 vorgesehen.

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000

2.3 Erfüllungsort
Klinikum St. Georg gGmbH Delitzscher Straße 141 04129 Leipzig
Los Nutscode
DED51

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Ausschreibung der nachfolgend im Einzelnen benannten Ingenieurleistungen für das Vorhaben – Neubau Zentralbau II – als Neubau mit ca. 39.000 m² BGF und einem Kostenrahmen von 157 Mio. EUR brutto über die KG 200 – 700 am Standort Delitzscher Straße im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung in den nachstehenden Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 HOAI:
4. Starkstromanlagen
5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
Mit diesem Verfahren wird ein Ingenieurbüro gesucht, das das Vorhaben, beginnend mit der LP 5, zu Ende führt.
Die Beauftragung erfolgt optional stufenweise. Im Projekt umfasst der mögliche Gesamtumfang LP 5 bis 9, wobei die LP 9 auf Stundenbasis erbracht werden soll. Dabei ist es möglich, dass Leistungen aus LP 3 wiederholt oder fortgeschrieben werden müssen. Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Leistungsbeginn: direkt nach Zuschlagserteilung
Abschluss der Bauausführung/Fertigstellung Feuerwehrhaus ist bis April 2024 geplant.
Eine zügige Umsetzung aller beauftragten Leistungsphasen wird vorausgesetzt.
Durch etwaige Verschiebungen des Fertigstellungstermins kann sich allerdings die Vertragslaufzeit verlängern.

– entsprechend stufenweiser Beauftragung der Leistungsphasen
Anzahl Kandidaten: 5

2.8 Kriterien
Es ist beabsichtigt, das Verfahren mit fünf Bietern auf der zweiten Stufe zu führen. Sind nach formaler Prüfung – auch in Hinblick auf die Mindestanforderungen an die Eignung – mehr als fünf geeignete Bewerber vorhanden, wird die Begrenzung der Anzahl der Bewerber gem. § 51 VgV anhand der Referenzangaben und im Übrigen anhand eines Punkterankings gemäß den Vergabeunterlagen beigefügter Wertungsmatrix vorgenommen.

2.9 Angaben zu Optionen
Die Beauftragung erfolgt optional stufenweise.
Im Projekt umfasst der mögliche Gesamtumfang LP 5 bis 9, wobei die LP 9 auf Stundenbasis erbracht werden soll. Dabei ist es möglich, dass Leistungen aus LP 3 wiederholt oder fortgeschrieben werden müssen. Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
5.2.a) Nachweis des Berufsstandes Ingenieur für den vorgesehenen Projektleiter, Ingenieur oder Techniker für den vorgesehenen Bauleiter gem. § 75 Abs. 2 VgV. Der Nachweis ist durch Beifügung einer Abschrift der Eintragung, einer Bestätigung oder eines Ausdrucks des Mitgliederverzeichnisses einer Ingenieurkammer zu erbringen.
Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft genügt dieser Nachweis für die Bewerbergemeinschaft.
Alle vorgenannten Personen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen.
5.2.b) Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt gem. § 6 Abs. 3 VgV besteht. Das Formblatt Interessenkonflikt ist zu verwenden. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft genügt dieser Nachweis für die Bewerbergemeinschaft.
5.2.c) Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (Vorlage des Auszugs als Scan; nicht älter als drei Monate) gem. § 44 Abs. 1 VgV.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
5.1 Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der § 123 und § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) bzw. im Falle des Vorliegens von Ausschlussgründen Eigenerklärung, ob und welche Maßnahmen des Bewerbers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB getroffen wurden; ferner Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzarbG vorliegen. Das Formblatt Fehlen von Ausschlussgründen ist zu verwenden. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied die Erklärung abgeben.
5.3.a) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren im Bereich Technische Ausrüstung, sofern der Bieter bereits seit dieser Zeit besteht; andernfalls Erklärung über den Umsatz des Bieters bezüglich der entsprechenden Dienstleistungen seit dessen Bestehen.
5.3.b) Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungshöhe von je 5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden durch Vorlage des Versicherungsscheins in Kopie.
Sollte momentan eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine formlose Eigenerklärung des Bieters beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssumme wie gefordert, erhöht wird. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen und die Gemeinschaft bei geringerer Deckungssumme die Erklärung zur Erhöhung im Auftragsfall beifügen.
5.3.c) Personal: Durchschnittliche Anzahl der fest angestellten Personen im Bereich Elektrotechnik mit der Qualifikation Ingenieur oder Techniker inkl. Inhaber in den letzten drei Jahren.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
5.4. Referenz für erbrachte Grundleistungen der LP 1 bis 9:
Jeder Bewerber muss geeignete Referenzen im Sinne von § 46 Absatz 3 Nummer 1 VgV aus den letzten höchstens fünf Jahren nachweisen; Stichtag ist der Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der EU. Hierfür sind Referenzobjekte zu benennen, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungsleistung vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzen für Aufträge über Fachplanungen nach § 53 HOAI, Anlagengruppen 4 und 5 (mind. LPH 1 bis 8; das Vorhaben muss sich in Nutzung befinden) beim Bau oder Umbau hoch installierter Bereiche wie ITS oder OP in einem somatischen Krankenhaus oder in vergleichbaren Bereichen im Labor- oder Industriebau angesehen. Das bereitgestellte Formblatt Referenzen ist zu nutzen und es sind sämtliche im Formblatt aufgeführten Angaben zu erbringen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Bewerber- und Bewerbergemeinschaften werden wie Einzelbewerber und -bieter behandelt. Bewerber- und Bewerbergemeinschaften müssen keine bestimmte Rechtsform haben, um einen Antrag auf Teilnahme zu stellen oder ein Angebot abzugeben. In den Angaben zum Teilnahmewettbewerb (Abschnitt 5.) ist festgelegt, wie Gruppen von Unternehmen die Eignungskriterien zu erfüllen haben. Bewerbergemeinschaften haben im Teilnahmeantrag die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu benennen. Das Formblatt Bewerbergemeinschaft ist zu verwenden.