Abgabefrist: 20.01.2022 – Stadt Pfarrkirchen – 84140 ROTTAL-INN – Stadtplanung

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 243-640922
Erfüllungsort:ROTTAL-INN
PLZ Erfüllungsort:84140
Objekt:84347 Pfarrkirchen
Nutscode Erfüllungsort:DE22A - ROTTAL-INN
Veröffentlichung:15.12.2021
Abgabefrist:20.01.2022
Submission:20.01.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.04.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71410000 Stadtplanung

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | 1-Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen | ServerMachbarkeitsstudie | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | Sanierung | nachhaltig | Fördermittel | Verwaltungsgebäude | Gewässer | Kirche |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Pfarrkirchen
Straße:Stadtplatz 2
PLZ:84347
Nutscode :DE22A - ROTTAL-INN
Ort:Pfarrkirchen
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Herr Stefan Lang
Email;stefan.lang@pfarrkirchen.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=232776

Vergabenummer:
2021/S 243-640922

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Neugestaltung der Gartlbergstraße in Pfarrkirchen

1.2 CPV Code Hauptteil
71410000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Auftrag umfasst die Planungsleistungen nach § 39 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 11 – Freianlagen zusammen mit Planungsleistungen nach § 47 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 13 – Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 3-9 für die Neugestaltung der Gartlbergstraße in Pfarrkirchen.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
84347 Pfarrkirchen
Los Nutscode
DE22A

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Pfarrkirchen beabsichtigt die Neugestaltung der Gartlbergstraße in Pfarrkirchen. Die schwierige topographische Situation zweier parallel verlaufender Straßen mit Höhenversatz soll zugunsten einer Hauptfahrstraße und eines mittels Grünstreifen abgesetzten Gehweges aufgelöst werden. Insbesondere die Anbindung der anliegenden Grundstückszufahrten und abzweigenden Querstraßen stellt hohe Anforderungen an die zu erarbeitende planerische Lösung.
In der Gartlbergstraße verlaufen ein großer Schmutzwasserkanal und die Haupttrinkwasserversorgungsleitung für die Stadt zur bzw. von der Wasserreserve. Im Zuge der technischen Erneuerung dieser Leitungen, soll auch die Situation der Straße in diesem Bereich neu geordnet und gestaltet werden.
Die Gesamtmaßnahme ist bereits mit der Regierung von Niederbayern im Hinblick auf eine Städtebauförderung abgestimmt. Aus den beigefügten Unterlagen ist erkennbar, dass die vorgesehene Maßnahme in drei Bauabschnitten realisiert werden soll. Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurden bereits intensive Abstimmungsgespräche mit Anwohnern, der unteren Naturschutzbehörde sowie auch anderen Trägern öffentlicher Belange geführt.
Ziel der Maßnahme ist die Steigerung der funktionellen und gestalterischen Qualität bei möglichst großer
Barrierearmut, Aufenthaltsqualität und Sicherheit für den Fußgänger. Die Anfahrbarkeit für Rettungsfahrzeuge soll hergestellt werden. Soweit möglich, sollen auch alle Möglichkeiten genutzt werden, einen nachhaltigen Alleecharakter mit gesamtheitlicher Straßenraumgestaltung zu erreichen.
Nähere Erläuterungen zum Maßnahmenumfang sind den beigefügten Unterlagen zu entnehmen.
Die in den Unterlagen dargestellten Bauabschnitte 4-5 sind nicht vom Umfang dieses Verfahrens erfasst.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2029-12-31
Anzahl Kandidaten: 3

2.8 Kriterien
Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische, berufliche Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen) in Textform.
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, maximal 2 Punkte. Technische Leistungsfähigkeit Bürokapazität, Personalstärke, durchschnittliche Anzahl der festangestellten Beschäftigten in den letzten 3 Jahren mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung, maximal 4 Punkte.
Referenzen
Referenzen für Aufträge nach HOAI § 39 ff in Verbindung mit Anlage 11 und / oder HOAI § 47 ff in Verbindung mit Anlage 13 bei denen die Leistungsphase 8 im Zeitraum von 01/2015 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung abgeschlossen wurde. Es können maximal 5 Referenzen eingereicht werden, es müssen jedoch mindestens 2 wertbare Referenzen abgegeben werden, um im weiteren Verfahren Berücksichtigung zu finden. In die Bewertung werden jedoch nur die drei Referenzen mit der höchsten Punktzahl einbezogen (siehe Formblatt Eignungskriterien Teilnahmewettbewerb). Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Beim Kriterium Referenzen können maximal 30 Punkte erreicht werden.
Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: maximale Punktzahl/Gewichtung/erreichte Punktzahl. Sofern mehrere Bewerber die Kriterien in gleichem Maße erfüllen, entscheidet gemäß § 75 (6) VgV das Los.

2.9 Angaben zu Optionen
Stufe 1 – LPH 3-4
Stufe 2 – LPH 5-7
Stufe 3 – LPH 8-9
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Stufe 1. Es ist beabsichtigt, weitere Stufen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der Stufen 2-3 besteht jedoch nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der unter https://www.staatsanzeiger-eservices.de/ heruntergeladen werden kann. Zur Angabe der Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt in Textform mit Angabe des Namens der natürlichen Person einzureichen.
Geforderte Nachweise sind:
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem entsprechenden Register (z. B. Handelsregister) nicht älter als 12 Monate bezogen auf das Datum der Absendung der Bekanntmachung oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie). Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gegen ihn vorliegen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Die vollständigen, abschließenden Anforderungen bzw. Bedingungen ergeben sich ausschließlich aus den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers für mit der hier ausgelobten Leistung vergleichbare Leistungen in Euro/netto im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre max. 2 Punkte bei >/= 400.000 EUR netto. Bei Arbeitsgemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der ARGE einzeln anzugeben. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage eines Versicherungsscheins nicht älter als 6 Monate bezogen auf den Tag der Absendung der Bekanntmachung oder eine Bestätigung des Versicherungsunternehmens über die geforderte Deckung für das ausgelobte Projekt im Auftragsfall. Bei Arbeitsgemeinschaften muss eine Versicherung für alle ARGE-Mitglieder gemeinsam nachgewiesen werden. Die Bestätigung muss also gerade auf die Bietergemeinschaft lauten. Alternativ kann jedes ARGE-Mitglied alleine eine Versicherung in der geforderten Höhe nachweisen, jedoch muss jeder Versicherungsbestätigung entnommen werden können, dass die Tätigkeit der ARGE gesamtschuldnerisch mitversichert ist. Des Weiteren muss ein Nachweis erbracht werden, dass die geforderten Deckungssummen mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen. Die geforderten Mindestdeckungssummen belaufen sich für Personenschäden auf >/= 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden auf >/= 1,5 Mio. EUR. Sollten die Nachweise nicht entsprechend vorgelegt werden, erfolgt ein Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden entsprechende Formblätter mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Durchschnitt der in den letzten 3 Jahren festangestellten Beschäftigten mit Bezug auf die für die Leistung relevante Abteilung max. 4 Punkte bei >/= 10 festangestellten Mitarbeitern.
Referenzen (die Angaben sind im Formblatt B zu machen, das Formblatt B ist hierzu entsprechend zu vervielfältigen und mit 1 bis 5 zu nummerieren), Referenzportfolio, Kontaktdaten des Auftraggebers, Auskunftsstelle, Auftragsart/beauftragt nach HOAI § 39 ff in Verbindung mit Anlage 11 (max. 1 Punkt) und / oder Auftragsart/beauftragt nach HOAI § 47 ff in Verbindung mit Anlage 13 (max. 1 Punkt), Abschluss der Leistungsphase 8 zwingend im Zeitraum von 01/2015 bis zum Tag der Absendung der Bekanntmachung, erbrachte Leistungsphasen gemäß HOAI § 39 ff in Verbindung mit Anlage 11 (max. 2 Punkte bei LPH 3-8) und / oder erbrachte Leistungsphasen gemäß HOAI § 47 ff in Verbindung mit Anlage 13 (max. 2 Punkte bei LPH 3-8).Gegenstand des Auftrags bei innerörtliche Straßen, Gehwege und Plätze mit Pflanzbereichen max. 2 Punkte. Projektgegenstand nach HOAI § 40 ff in Verbindung mit Anlage 11 für Freianlagen mit Planungsanforderungen von mind. Honorarzone III oder höher (max. 1 Punkt) und / oder Projektgegenstand nach HOAI § 48 ff in Verbindung mit Anlage 13 für Verkehrsanlagen mit Planungsanforderungen von mind. Honorarzone III oder höher (max. 1 Punkt). Auch bei Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft können in Summe nur maximal 5 Referenzprojekte (Formblätter B maximal 5x) eingereicht werden. Die drei besten (höchste erreichte Punktzahl) Referenzen werden gewertet.