Abgabefrist: 19.10.2021 – Magistrat der Stadt Haiger – 35576 LAHN-DILL-KREIS – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 181-470487
Erfüllungsort:LAHN-DILL-KREIS
PLZ Erfüllungsort:35576
Objekt:Haiger, DE
Nutscode Erfüllungsort:DE722 - LAHN-DILL-KREIS
Veröffentlichung:17.09.2021
Abgabefrist:19.10.2021
Submission:19.10.2021
Bindefrist:25.02.2022
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bauüberwachung | Vermessungsarbeiten | Bauleitung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | Neubau | Ausbau | im laufenden Betrieb | ökologisch | Verwaltungsgebäude | Gewässer |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Magistrat der Stadt Haiger
Straße:Marktplatz 7
PLZ:35708
Nutscode :DE722 - LAHN-DILL-KREIS
Ort:Haiger
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:FB III / Bauverwaltung
Email;andre.muenker@haiger.de
Telefon:

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Projektleiter
Projektleiter:ACP Projektmanagement GmbH
Straße:Burger Landstraße 23a
PLZ:35745
Nutscode:
Ort:Herborn
Kontakt:
Email:ACP Projektmanagement GmbHdominic.hartmann@acpmanagement.de
Telefon:+49 277257430

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/2461502/zustellweg-auswaehlen

Vergabenummer:
2021/S 181-470487

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Objektplanung für Ingenieurbauwerke zum Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens an dem Gewässer Hengstbach, Lahn-Dill-Kreis, Stadt Haiger, Gemarkung Sechshelden

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach Teil 3, Abschnitt 3, HOAI 2021 für den Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens an dem Gewässer Hengstbach, Lahn-Dill-Kreis, Stadt Haiger, Gemarkung Sechshelden

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 315157.44

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Haiger, DE
Los Nutscode
DE722

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Nördlich der Gemarkung Sechshelden, Stadt Haiger, Lahn-Dill-Kreis ist die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens mit integriertem Durchlassbauwerk am von Nord nach Süd verlaufenden Hengstbach geplant.
Für das Hochwasserrückhaltebecken am Hengstbach soll ein 152 m langer Damm errichtet werden, der über die gesamte Länge überströmbar konzipiert werden soll. Bei einem Stauziel (Vollstau) von 261,6 müNHN und einer Gewässersohle von 254,3 müNHN ergibt sich eine Dammhöhe von ca. 7,3 m im Bereich des Betriebsauslasses. Für die luftseitige Böschung des Dammes ist eine Neigung von 1:5 vorgesehen, deren Oberfläche mit einem ausreichend stabilen Oberbau zur Verringerung von Erosionserscheinungen befestigt werden soll. Die wasserseitige Böschung des Dammes ist mit einer Neigung von 1:3 vorgesehen.
Die Dammachse, die den in diesem Bereich von West nach Ost fließenden Hengstbach kreuzt, soll etwa in Nordost-Südwest-Richtung angeordnet werden. Im Aufstandsbereich des geplanten Dammes sind überwiegend landwirtschaftlich genutzte Grünflächen vorhanden.
Zur Erhaltung der ökologischen Durchgängigkeit ist ein Durchlausbauwerk mit einer lichten Breite von 6 m und einer Länge von 57 m vorgesehen. Das Durchlausbauwerk wird als offenes Trogbauwerk mit Flügelwänden und einer Stauwand, in der Betriebs- und Notauslass angeordnet sind, ausgebildet.
Am 16.06.2021 ist die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens zur Errichtung des Hochwasserrückhaltebeckens beim Regierungspräsidium Gießen beantragt worden. Der Zulassungsantrag mit dem Plan für das Vorhaben hat in der Zeit vom 14.09.2020 bis 14.10.2020 zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegen. Die einschlägigen Informationen gemäß § 7, Abs. 2 VgV werden als Auszug aus den Unterlagen zur Planfeststellung mit diesem Verfahren zur Verfügung gestellt.
Die gegenständlichen Planungsleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke werden als Stufenauftrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphase 5 bis 7 (bis zum Abschluss der Mitwirkung bei der Vergabe) für die Gesamtmaßnahme zu beauftragen.
Die Übertragung weiterer Leistungsstufen ist vorgesehen. Nach Bestätigung der Zuschlagsentscheidung für die Unternehmen zur baulichen Umsetzung ist die Fortführung des Vorhabens beabsichtigt. Die Fortführung unterliegt den Bestimmungen der Abrufoption des Ingenieurvertrags und seinen Anhängen.
Weiterer Bestandteil der gegenständlichen Planungsleistungen sind die statische Bemessung zum Hochwasserrückhaltebecken, die örtliche Bauüberwachung, die planungsbegleitende und bauausführungsbegleitende Ingenieur-Vermessung und die geotechnische Begleitung bei der baulichen Umsetzung der Maßnahme.

2.6 Geschätzter Wert
EUR>315157.44

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
Gemittelter Jahresumsatz der letzten drei Jahre (2018 bis 2020) § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV, ~13 %,
Referenzliste der in den letzten drei Jahren erbrachten Dienstleistungen des Bewerbers insgesamt § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, 60 %,
Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~13 %,
Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren mit Angabe der Führungskräfte § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~9 %,
Erklärung zur Schadensfreiheit ~5 %.
Im Hinblick auf die Unterkriterien zu diesen Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung verweist der Auftraggeber auf den Bewertungsbogen, der zum Download bereitgestellt ist.

2.9 Angaben zu Optionen
Es wird beabsichtigt die Vergabe der gegenständlichen Objektplanungsleistungen stufenweise zu beauftragen:
Stufe 1 – HOAI-Leistungsphasen 5-7 für die Gesamtmaßnahme inkl. der Besonderen Leistungen gemäß Aufgabenbeschreibung
Stufe 2 – HOAI-Leistungsphasen 8-9 für die Gesamtmaßnahme inkl. der Besonderen Leistungen gemäß Aufgabenbeschreibung
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI Leistungsphase 5-7). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung des Bewerbungsformulars (siehe hierzu auch VI.3) einzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Die Nachweise und die jeweiligen zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der Hinweise zur Bearbeitung des Bewerbungsbogens einzureichen. Eingereichte Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Folgende Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:
a) Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (vom Erbringer des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke).
b) Erklärung zu § 73 Abs. 3 VgV (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen) – Anlage 1
c) Erklärung zu § 6 Abs. 2 VgV (Wirtschaftliche Verknüpfungen) – Anlage 2a
d) Erklärung zu § 43 Abs. 3 VgV (Bevollmächtigung eines Vertreters der Bietergemeinschaft sowie der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfalle) – Anlage 2b
e) Erklärung zu § 123 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 des § 123 Abs. 1 GWB vorliegen) – Anlage 3
f) Erklärung, zu § 124 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 des § 124 Abs. 1 GWB vorliegen) – Anlage 4
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Ausgenommen sind hierbei die Nachweise der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 VgV einer EU-Versicherungsgesellschaft – Anlage 5.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.2 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
b) Erklärung des Bewerbers gemäß § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV über den Gesamtumsatz (Honorare für Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke) brutto in Euro in den letzten 3 Geschäftsjahren (2018, 2019 und 2020).
c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV über die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter für Objektplanungsleistungen im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2018, 2019 und 2020) – Anlage 7.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberufler ermöglichen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Die Erklärung der Bietergemeinschaft (falls Bewerbung als Bietergemeinschaft erfolgt) als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter ist vorzulegen. (siehe hierzu auch III.2.1).