Abgabefrist: 10.01.2022 – Gemeinwesenverein Heerstrasse Nord e.V. – 10115 BERLIN – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 243-641106
Erfüllungsort:BERLIN
PLZ Erfüllungsort:10115
Objekt:Berlin, DE
Nutscode Erfüllungsort:DE3 - BERLIN
Veröffentlichung:15.12.2021
Abgabefrist:10.01.2022
Submission:10.01.2022
Bindefrist:22.06.2022
Projektstart:20.01.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Landschaftsplan | Machbarkeitsstudie | 1-Grundlagenermittlung | Neubau | Anbau | Sanierung | nachhaltig | Fördermittel | Verwaltungsgebäude | Kita |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Gemeinwesenverein Heerstrasse Nord e.V.
Straße:Obstallee 22 E
PLZ:13593
Nutscode :DE3 - BERLIN
Ort:Berlin
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;holz@gwv-heerstrasse.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/2497806/zustellweg-auswaehlen

Vergabenummer:
2021/S 243-641106

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Objektplanung_Lph. 1-9_KiTa_Semmelländer_Weg_13593_Berlin

1.2 CPV Code Hauptteil
71221000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
In Berlin Spandau, Bezirksregion Staaken /Heerstraße Nord ist der Neubau einer KiTa auf einem rund 2.742 qm großen Grundstück geplant. Mit dem Neubau soll ein offener und inklusiver Ort im Stadtteil entstehen. Die Baumaßnahme umfasst den Neubau einer KiTa mit ca. 75 Betreuungsplätzen und integriertem, für die Stadtteilarbeit geöffneten zentralem „Marktplatz“. Dieser zentrale Bereich soll multifunktional nutzbar ausgebildet werden.
Eine Machbarkeitsstudie geht von 800 qm Nutzfläche BGF des Neubaus und entsprechenden Gesamtkosten in Höhe von 2.000.000 € aus. Es wird ein Antrag auf Förderung durch das Bund-Länder-Programm „Kitaplatzerweiterung“ gestellt. Die Anwohner*innen des Stadtteiles sind unter anderem über die assoziierten Familienzentren im Planungsprozess zu beteiligen.
Weiterhin sind im Außenbereich pädagogische Spielflächen sowie die notwendigen Stellplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder vorzusehen und der Freiraum entsprechend zu gestalten.
Diese Planungsleistungen sind nicht Teil dieser Ausschreibung, aber eine enge Zusammenarbeit mit dem Garten- und Landschaftsplaner*innen für den städtebaulichen Entwurf wird ausdrücklich gewünscht. Eine entsprechende Ausschreibung erfolgt zeitnah.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Berlin, DE
Los Nutscode
DE3

2.4 Beschreibung der Beschaffung

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-10-30

Eine projektbezogene Verlängerung ist möglich, wenn das Projekt nicht bis Oktober 2024 fertiggestellt werden kann.

2.8 Kriterien
Geprüft werden nur vollständige, elektronisch übersandte Unterlagen.
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Teilnehmerantrag ist vollständig auszufüllen.
Die Eigenerklärung zur Eignung Teilnahmewettbewerb/ Einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (https://eee.evergabe-online.de) oder das Formular IV 124 EU F aus der ABAU des Berliner Senates (s. Vergabeunterlagen oder https://senstadtfms.stadt-berlin.de/eabau/) ist von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen auszufüllen.
Das nicht vollständige Ausfüllen der Unterlagen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. Auf eine Nachforderung von fehlenden Angaben bezüglich der Ausschlusskriterien wird aus Gründen der Verfahrensbeschleunigung verzichtet.
Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht allein ausführen kann, d.h. eine Bewerber*innen- / Bieter*innengemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, sind die angeforderten Erklärungen und Nachweise mehrfach auszufüllen.
Bewerber*innen-/Bieter*innengemeinschaften:
Bewerber*innengemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigte*n Vertreter*in für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen.
Nachunternehmer*innen:
Bei Nachunternehmer*innen mit Eignungsleihe ist pro Unternehmen eine separate Erklärung abzugeben sowie ein Teilnehmer*innenantrag einzureichen.
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will, muss für die Unterauftragsnehmer kein separates Formular beigefügt werden.
Erfüllen mehrere Bewerber*innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiven Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerber*innen durch Los getroffen.
Die entsprechenden Nachweise der Eignung sind nicht mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Erst vor den Auftragsverhandlungen werden die Unterlagen vom Auftraggeber angefordert. (s.a. III.1.3.).
Mit dem Teilnahmeantrag müssen die unter Punkt III.1.3. geforderten Referenzen in die Liste der geeigneten Referenzen (s. Bewerberunterlagen) einzutragen und als Präsentationsfolien oder als pdf-Dokument vorliegen.

2.9 Angaben zu Optionen
Beschreibung der Optionen:
Die Architektenleistungen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen eins bis vier der HOAI. Je nach Fördermittelfreigabe erfolgen im Anschluss in der Stufe zwei die Beauftragung der Leistungsphasen vier bis neun der HOAI.(s.a. II.2.4)
Voraussetzung für die Beauftragung der Stufe 2 ist der Abschluss einer Vereinbarung über die Baukostenobergrenze als Beschaffenheit. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer über die Stufe 1 hinausgehender Leistungsstufen besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Vertragsbasis werden die ABAU und die LHO Berlin sein.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angabe der im Zusammenhang mit der Leistungserbringung einzusetzenden Fachkräfte und die eindeutige Benennung des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters sowie der übrigen Fachplaner.
Die Erklärung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gemäß § 75 VgV.
Die Person des Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
Der jeweiligen Fachplaner erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet sind.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der/die Bewerber*in muss in seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
1. Nachweis oder Bestätigungsschreiben einer Berufshaftpflicht, dass diese im Auftragsfall bereit ist, eine Versicherung über mindestens 1,5 Mio € für Personenschäden und 1,0 Mio € für sonstige Schäden, abzuschließen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV. Erwartet wird ein durchschnittlicher jährlicher Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren von mindestens 200.000 € (netto).
3. Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV. Erwartet wird ein jährlicher Gesamtumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten drei Geschäftsjahren von durchschnittlich 95.000 € (netto).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bewerber muss in seinem Teilnahmeantrag zu Punkt 1. folgende Anforderungen nachweisen: Zwei vergleichbare Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9. Eine Referenz sollte im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers erbracht worden sein.
Die Bewertung eines Referenzobjektes erfolgt nur, wenn
a. die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sind
b. die Referenz vom sich bewerbenden Büro (oder dem Rechtsnachfolger) selbst erbracht wurde
c. die Leistung vollständig fertiggestellt ist. Als fertiggestellt gilt, wenn bei der Sanierung/Modernisierung/Neubau die beauftragten Gewerke abgeschlossen, in Betrieb und abgenommen sind.
Die Referenzen sind mit der Bewerbung einzureichen.
Alle aufgeführten Referenzobjekte müssen in den letzten 10 Jahren baulich fertiggestellt sein.
Es soll mit dem Angebot jeweils ein entsprechendes Referenzschreiben des/der Auftraggeber*in, aus dem die geforderten Angaben hervorgehen, vorgelegt werden. Das Referenzschreiben soll außerdem die Einhaltung der Termin-, Qualitäts- und Kostenziele bestätigen.
Sofern kein Referenzschreiben vorgelegt werden kann, ist der/die jeweilige Ansprechpartner*in mit Telefonnummer des betreffenden Objektes zu benennen.
Darüber hinaus sind die Berufserfahrung des/der Projektleiter*in und des/der stellvertretenden Projektleiter*in jeweils in Jahren und vergleichbaren Positionen anzugeben. Projektleitung und Stellvertretung haben an der Realisierung eines vergleichbaren Referenzobjektes mit Baukosten von mind. 1.200.000 € in den Kostengruppen 300 und 400 und einer konsequent nachhaltigen Ausrichtung mitgearbeitet. Der/die Projektleiter*in hat ein solches Bauprojekt geleitet.
Die benannten Mitarbeiter stehen während der Bauphase für eine kurzfristige Präsenz auf der Baustelle zur Verfügung.
Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE bzw. dem Formular IV 124 EU F (ABAU) gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
– Versicherungsnachweis/Erklärung des Versicherungsgebers
– Die o.g. Referenzschreiben bzw. ersatzweise die jeweiligen Ansprechpartner*innen für die Referenzen
– Kopie der Berufszulassung von Projektleitung und Stellvertretung (und aller weiteren im Bewerberbogen benannten Bearbeiter*innen)
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist führt zum Ausschluss.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen ist die Verwaltungsvorschrift „Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABAU“ der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d.h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB/BVB abrufbar unter: https://senstadtfms.stadt-berlin.de/eabau/.
Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen einzureichen:
– ABAU IV 4020 F Besondere Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt
– ABAU IV 4021 F Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung
– ABAU IV 4023 F Besondere Vertragsbedingungen zur Verhinderung von Benachteiligung
– ABAU IV 4024 Besondere Vertragsbedingungen über Kontrollen und Sanktionen nach BerlAVG – TEil B
– ABAU IV 404 FBesondere Vertragsbedingungen zur Beachtung von Umweltschutz in der Planung
– ABAU IV 128 F Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft
– ABAU IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen
– ABAU IV 125 F Unteraufträge, Eignungsleihe
(Auflistung nicht abschließend)