Abgabefrist: 13.09.2021 – Oper Leipzig – 04103 LEIPZIG, KREISFREIE STADT – Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 154-409631
Erfüllungsort:LEIPZIG, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:04103
Objekt:Leipzig, DE
Nutscode Erfüllungsort:DED51 - LEIPZIG, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:11.08.2021
Abgabefrist:13.09.2021
Submission:13.09.2021
Bindefrist:31.01.2022
Projektstart:01.01.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Technische Ausrüstung | Finanzierung | 2-VorplanungSanierung | Rückbau | Fördermittel | Institut | Verwaltungsgebäude | Theater/Museum

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Oper Leipzig
Straße:Augustusplatz 12
PLZ:04109
Nutscode :DED51 - LEIPZIG, KREISFREIE STADT
Ort:Leipzig
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;oliver.gerds@oper-leipzig.de
Telefon:

Website Auftraggeber

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Projektleiter
Projektleiter:Funke Management + Bauberatung
Straße:Prager Straße 60
PLZ:4317
Nutscode:
Ort:Leipzig
Kontakt:
Email:Funke Management + Bauberatungkontakt@funke-mb.de
Telefon:+49 3414792556

Website Projektleiter

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/2442042/zustellweg-auswaehlen

Vergabenummer:
2021/S 154-409631

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Oper Leipzig – Modernisierung der Steuerung der Obermaschinerie und der Inspizientenanlage

1.2 CPV Code Hauptteil
71321000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Steuerung der Obermaschinerie der Oper Leipzig wurde in den Jahren 1999-2001 vollständig erneuert und ist seither in Betrieb. Bedingt durch die langjährige Nutzung häuften sich in den letzten Jahren die Ausfälle von Komponenten der Steuerung, die nach über 15 Jahren nicht mehr produziert werden und die auf dem Markt auch nicht mehr zu beschaffen sind. Mit der Erneuerung der Steuerung sind geltende Sicherheitsstandards (SIL 3) umzusetzen. Aufbauend auf einer bestehenden Vorplanung sind die Planungsleistungen ab LP 3 Entwurfsplanung fortzuführen. Die Planungsleistungen werden im Los 1 beschrieben.
Als Los 2 wird die Modernisierung der Inspizientenanlage der Oper Leipzig ausgeschrieben. Zum Planungsumfang gehört u.a. die Erneuerung des Inspizientenpultes, die Bühnenrufanlage, die Mithöranlage, die Lichtzeichenanlage, eine Intercomanlage, die Videoanlage einschl. Rückbau bestehender Anlagen und Neuinstallation und Netzverteilung. Auch zum Los 2 sind auf einer bestehenden Vorplanung die Planungsleistungen ab LP 3 Entwurfsplanung fortzuführen.
Die Bauleistungen sind so zu planen, dass diese in einer 12 Wochen langen Sommerspielpause in 2023 durchgeführt und in Betrieb genommen werden können.
Die Baukosten (KG 400) wurden zum Los 1 in der Vorplanung mit 2,17 Mio. Euro brutto angegeben und zum Los 2 in Höhe von 2 Mio. Euro brutto.

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Modernisierung Inspizientenanlage

Losnr.: 2
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71321000

2.3 Erfüllungsort
Leipzig, DE
Los Nutscode
DED51

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Es ist beabsichtigt, die Grundleistungen zur Modernisierung der Inspizientenanlage gemäß HOAI § 55 für die Leistungsphase 3 zu vergeben.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2022-04-30
Fortführung der Leistungen zur Planung der Technischen Ausrüstung zur Steuerung der Obermaschiene gemäß HOAI §55 bis zur Leistungsphase 9. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht.

Fortführung der Leistungen zur Planung der Technischen Ausrüstung zur Modernisierung der Inspizientenanlage gemäß HOAI §55 bis zur Leistungsphase 9. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht.

2.8 Kriterien
Die Wertung der eingehenden Bewerbungen erfolgt unter zwei Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden die Referenzen (maximal 12 Punkte erreichbar) und die Qualifikation des Projektteams (maximal 10 Punkte erreichbar).
Eine Musterbewertung (mit maximal erreichbarer Punktzahl) ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Dort als auch im Bewerbungsbogen sind auch die Anforderungen an die Referenzen und das Projektteam sowie weitere Unterkriterien detailliert beschrieben.
Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis 5 beschränkt. Kann die Auswahl aufgrund Punktgleichheit nicht erfolgen, werden die Plätze der punktgleichen Bewerber ausgelost.

2.9 Angaben zu Optionen
Es besteht die Option der Fortführung der unter Ziffer II.2.4 beschriebenen Grundleistungen zur Technischen Ausrüstung bis zur LP 9.
Bei sämtlichen optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zugunsten des Auftraggebers. Die Ausübung der Optionen macht der Auftraggeber von folgenden Voraussetzungen im Sinne des § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB abhängig: Die von den Auftragnehmern ermittelten Kosten liegen innerhalb des Budgets des Auftraggebers, der Auftraggeber entscheidet sich, das Bauvorhaben zu realisieren, der Auftraggeber erhält Fördermittel in einem Umfang, dass die Finanzierung des Projekts sichergestellt ist. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht jedoch nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die vorstehend genannten Voraussetzungen für die Ausübung der Optionen erfüllt sind.

2.10 Zusätzliche Angaben
Ein Bewerbungsbogen zum Los 2 ist auszufüllen und mit den betreffenden Anlagen fristgerecht einzureichen. Neben dem Bewerbungsbogen befinden sich unter den zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen zur Information folgende Unterlagen:
– ein Muster zur Wertung der Teilnahmeanträge zur Bewerberauswahl,
– die Anforderungen und Wertung der Zuschlagskriterien,
– der Vertragsentwurf des AG mit Aufgabenstellung und diversen weiteren Anlagen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß VgV § 43 Absatz 1 zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt ist.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen aus Ziffer III.2.2
b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft sind mit dem Angebot zwingend einzureichen.
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind.
d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.
e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen.
f) Angabe der mittleren Anzahl an Architekten, Ingenieuren und technischen Mitarbeitern in den Jahren (2019 bis aktuell),
g) Angabe, ob es sich beim Bewerber um ein Kleinstunternehmen, ein kleines oder ein mittleres Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Union handelt.
h) Ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen, der Bewerbungsbogen ist als Download beziehbar unter https://www.evergabe.de/unterlagen (Referenznummer: „FMB_P178“).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit benennen das sich bewerbende Büro
– A) Angaben zu Büroreferenzen,
– B) Angaben zum Projektteam.
A) BÜROREFERENZEN:
Es ist zum Los 1 mindestens ein Referenzprojekt zu nennen, dass die unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ Ziffer A.1.1 beschriebenen Mindestanforderungen erfüllt. Außerdem können zwei weitere Referenzprojekte benannt werden, die aber, um gewertet zu werden, dann mindestens die Anforderungen erfüllen müssen, wie sie auch unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ Ziffer A.1.2 und A.1.3 beschrieben sind.
Zum Los 2 ist mindestens eine und maximal drei verschiedene Referenzprojekte nachzuweisen. Die Mindestanforderungen an die Büroreferenzen sind auch unten in den Mindeststandards Ziffer A.2 beschrieben.
B) PROJEKTTEAMS:
Zu den Losen 1 und 2 sind im Bewerbungsbogen jeweils die Personen für die Projektleitung (PL) und die stellvertretende Projektleitung (stPL) mit Namen, Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss Studium) sowie mindestens einer und maximal 3 vergleichbaren persönlichen Referenzprojekten anzugeben. Die Mindestanforderungen an die vergleichbaren persönlichen Referenzen sind unten in den Mindeststandards beschrieben. Die vorzustellenden Mitglieder des Projektteams weisen den erfolgreichen Abschluss eines Studiums durch Vorlage der entsprechenden Urkunde zum Studienabschluss nach. Sollte der Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens Teammitglieder austauschen müssen, sorgt der Bewerber für qualitativ gleichwertigen Ersatz. Die Qualität der Teammitglieder wird dabei durch die im Auswahlverfahren erzielten Punkte definiert. Sollte sich nach Abschluss des Auswahlverfahrens (1.Stufe des Vergabeverfahrens) herausstellen, dass aufgrund eines Wechsels im Projektteam eine Punktzahl erreicht wird, die nicht zur Auswahl geführt hätte, erfolgt nachträglich der Ausschluss des Bewerbers.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer jährl. Deckung von min. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, mindestens 1,0 Mio. Euro für Sach- und für Vermögensschäden. Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung eines (o. mehrerer) in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstituts beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.