Abgabefrist: 30.08.2021 – Zweckverband Hafen Straubing-Sand (ZVH) – 94315 STRAUBING, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 147-391691
Erfüllungsort:STRAUBING, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:94315
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE223 - STRAUBING, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:02.08.2021
Abgabefrist:30.08.2021
Submission:30.08.2021
Bindefrist:
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Bebauungsplan | Einrichtung | Verwaltungsgebäude | Hafen |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Zweckverband Hafen Straubing-Sand (ZVH)
Straße:Europaring 4
PLZ:94315
Nutscode :DE223 - STRAUBING, KREISFREIE STADT
Ort:Straubing
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;thomas.luck@hafen-straubing.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJRMHN/documents

Vergabenummer:
2021/S 147-391691

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Planung (Basic Engineering) der Prozesstechnik einer diskriminierungsfrei zugänglichen Mehrzweckdemonstrationsanlage (BioCampus MultiPilot (BMP)) im Hafen Straubing-Sand

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der ZVH schreibt die Planung (Basic Engineering) der Prozesstechnik einer diskriminierungsfrei zugänglichen Mehrzweckdemonstrationsanlage (BioCampus MultiPilot (BMP)) im Hafen Straubing-Sand aus. Inhalt der ausgeschriebenen Planungsleistungen ist die Entwurfsplanung (das sog. Basic Engineering).

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71321000

2.3 Erfüllungsort
Los Nutscode
DE223

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gesamtkonzeption: Die BioCampus MultiPilot wird Unternehmen (Industrie, KMU, Start-ups) und Forschungseinrichtungen v.a. aus dem Bereich der Biotechnologie die Möglichkeit bieten, ihre Verfahren und Prozesse in einem industrierelevanten Maßstab zu demonstrieren und zu validieren und damit die Projekte auf dem Weg zur Marktreife entscheidend voranzubringen. Die kostenpflichtige Nutzung der Maschinen und Anlagen im Prozessbereich ist das Kernstück des Angebotes und ist verknüpft mit begleitenden Prozessanalysen und weiteren Dienstleistungen.
Aufbauend auf den vorhandenen Erkenntnissen soll eine einheitliche, kohärente und explizite Entwurfsplanung (Basic Engineering) der gesamten Prozesstechnik entsprechend den Vorgaben der Leistungsbeschreibung durchgeführt werden. Die vorhandenen Apparatespezifikationen sollen ergänzt, präzisiert und festgelegt werden. Die Entwurfsplanung soll in einem für eine anschließende Ausführungsplanung (Detail Engineering) notwendigen Detailierungsgrad erarbeitet und präsentiert werden.
Die hier ausgeschriebenen Planerleistungen bilden zusammen mit den parallel bearbeiteten Planungsleistungen für das Gebäude die Basis für die sich anschließende Planfortschreibung und Realisierung.
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist auch die Ergänzung der Entwurfsplanung der Prozesstechnik um die daraus unmittelbar resultierenden Konzepte für den Betrieb der Anlage, wie Prozessleitsystem, Risikobeurteilung, Apparate- und Betriebsmittel-Scheduling, prozessnahe Logistik und Personaleinsatzplanung.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1. Vorbemerkung:
Die Eignung ist – soweit nachfolgend nichts Abweichendes angegeben ist – für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird.
Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §123 Abs. 1 bis 4 GWB und 124 Abs. 1 GWB vorzulegen. Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
Hinsichtlich des Nachweises der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist es nicht erforderlich, dass das Unternehmen, dessen Kapazitäten im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch genommen werden, die ausgeschriebenen Leistungen erbringt.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen abzugeben:
– Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
– Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
– Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG),
– Eigenerklärung gemäß § 21 SchwarzArbG,
– Eigenerklärung gemäß § 21 AEntG,
– Eigenerklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister (bei GmbH & Co. KG auch von der Komplementär GmbH).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag ist folgende Erklärung abzugeben:
(1) Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bei Bewerbergemeinschaften ist hier der Umsatz in Summe über alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft relevant.
(2) Eigenerklärung, dass spätestens zum Leistungsbeginn eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie Vermögensschäden geschlossen wird.
Bei Bewerbergemeinschaften besteht die Anforderung nur für mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mit dem Teilnahmeantrag ist folgende Erklärung einzureichen:
(1) Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl seiner Mitarbeiter im Bereich Ingenieurdienstleistungen in den letzten drei Jahren ersichtlich sind.
Für die Eignungskriterien nach III.1.3 (technische und berufliche Leistungsfähigkeit) sowie für die Auswahlkriterien nach Ziffer II.2.9 ist eine Know-How-Leihe nicht zulässig. Das heißt, dass im Rahmen der Eignungsleihe eingebundene Unternehmen muss die ausgeschriebenen Leistungen im Auftragsfall selbst erbringen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
(1) Haftpflichtversicherung:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese bis zum Ablauf seiner Gewährleistungsfrist aufrecht zu erhalten.
Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung müssen mindestens für Personen-, Sach- und Vermögensschäden jeweils: EUR 5 Mio. betragen, die Haftung nach dem Umwelthaftpflicht- und Umweltschadensgesetz umfassen und in jedem Versicherungsjahr 2-fach zur Verfügung stehen.
(2) Haftung bei Eignungsleihe:
Sofern ein Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach Ziffer III.1.2 ganz oder teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt (Eignungsleihe), haftet/haften diese(s) Unternehmen im Auftragsfalle gemeinsam neben dem Bieter für die Auftragsausführung.