Abgabefrist: 26.08.2021 – Stadtverwaltung Erfurt, Amt für Grundstücks- und Gebäudemanagement – 99084 ERFURT, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 136-361467
Erfüllungsort:ERFURT, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:99084
Objekt:Muldenweg 10 99096 Erfurt
Nutscode Erfüllungsort:DEG01 - ERFURT, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:16.07.2021
Abgabefrist:26.08.2021
Submission:26.08.2021
Bindefrist:31.12.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | Einrichtung | Brandschutz | Wärmeschutz | SiGeKo | Qualitätssicherung | Finanzierung | besondere Leistungen | 1-Grundlagenermittlung | Neubau | Umbau | Sanierung | Fördermittel | Institut | Verwaltungsgebäude | Sporthalle |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Stadtverwaltung Erfurt, Amt für Grundstücks- und Gebäudemanagement
Straße:Löberwallgraben 19
PLZ:99096
Nutscode :DEG01 - ERFURT, KREISFREIE STADT
Ort:Erfurt
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:PAD Baum Freytag Leesch Architekten BDA, Graben 1, 99423 Weimar
Email;mail@pad-weimar.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y7ZR5F4/documents

Vergabenummer:
2021/S 136-361467

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Planungsleistungen Generalsanierung Schulgebäude und Neubau Zweifeld-Schulsporthalle incl. Freiflächen, Muldenweg 10 in D-99099 Erfurt

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Stadt Erfurt beabsichtigt die Generalsanierung eines Schulgebäudes in Plattenbauweise (Typ TS 69-02-2 MP), den Neubau einer Zweifeld-Schulsporthalle sowie die Umgestaltung der Freiflächen für das Schulgrundstück Muldenweg 10. Die Planung und Baudurchführung soll in Bauabschnitten umgesetzt werden. Der erste Bauabschnitt ist der Neubau der Schulsporthalle. Das Schulgrundstück befindet sich im Süden der Landeshauptstadt im Stadtteil Melchendorf. Die nähere Umgebung ist überwiegend durch Wohnnutzungen geprägt. An die Planung des Ensembles werden hohe Anforderungen hinsichtlich Gestaltung, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gestellt. Als Baukosten für die Gesamtmaßnahme sind ca. 8,3 Mio. EUR (Brutto, KG 300-500) geplant. Die BGF des zu sanierenden Schulgebäudes beträgt ca. 4 300 m . Das Schulgrundstück hat eine Gesamtgröße von ca. 1,1 ha.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 1330000.00

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI

Losnr.: 01
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Muldenweg 10
99096 Erfurt
Los Nutscode
DEG01

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Ziel der Beschaffung ist die Vergabe von Leistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1 §§ 33-37 (Objektplanung Gebäude, Lph. 1-8) sowie für Besondere Leistungen (Brandschutzkonzept, Energiebilanzierung nach GEG, SIGEKO) für den Neubau der Zweifeld-Schulsporthalle und die Generalsanierung des Schulgebäudes in Plattenbauweise. Es ist eine stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit der Bereitstellung von Fördermitteln vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilleistungen getrennt zu vergeben, wenn besondere fachliche Gründe dafür sprechen. Als 1. Bauabschnitt ist der Neubau der Zweifeld-Schulsporthalle geplant.

2.6 Geschätzter Wert
EUR>700000.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Abhängig vom Baufortschritt und der Finanzierung.

Siehe Ziffer II.2.4). Zusätzlich können sich aus den Vergabe- und Abrechnungsbedingungen sowie Fristen der geplanten Fördermittel Rahmenbedingungen ergeben, die zu einer Auftragsverlängerung führen können.

2.8 Kriterien
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
— Befähigung zur Berufsausübung gem. III.1.1),
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. III.1.2),
— Technische und berufliche Leistungsfähigkeit gem. III.1.3).
Der Bewertung der Teilnahmeanträge wird folgende Gewichtung zugrunde gelegt:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – 10 %,
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – 90 %, davon
— Fachkunde/Erfahrungen bei vergleichbaren Leistungen – 65 %,
— Personelle Kapazitäten/Mitarbeiterstruktur – 25 %.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
a. Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V. mit § 123 GWB durch Eigenerklärung.
b. Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V. mit § 124 GWB durch Eigenerklärung.
c. Gefordert ist, dass der im Auftragsfall für Los 1 Objektplanung Gebäude vorgesehene Projektleiter als Berufsqualifikation den Beruf des Architekten auf dem Gebiet des Hochbaus gemäß § 75 (1) VgV oder den Beruf des Beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs auf dem Gebiet des Hochbaus gemäß § 75 (2) VgV aufweist und zudem eine Bauvorlageberechtigung besitzt. Gefordert ist, dass der im Auftragsfall für Los 2, 3 (Tragwerksplanung, Planung Technische Ausrüstung) vorgesehene Projektleiter als Berufsqualifikation den Beruf des Beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs auf dem Gebiet der jeweiligen Fachplanung gemäß § 75 (2) VgV aufweist. Gefordert ist, dass der im Auftragsfall für Los 4 (Objektplanung Freianlagen) vorgesehene Projektleiter als Berufsqualifikation den Beruf des Landschaftsarchitekten oder Ingenieurs auf dem Gebiet dieser Fachplanung gemäß § 75 (2) VgV aufweist. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen; Nachweis der Bauvorlageberechtigung (Los 1).
d. Erklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Auftragsanteilen nach § 46 (3) Nr. 10 VgV.
e. Bietergemeinschaften werden zugelassen. Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a. Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV (Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen)
b. Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz – das jährliche Gesamthonorar – für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren)

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
a. Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) – konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten 10 Jahren): Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Bauausführungszeitraums (von-bis), Baukosten Kostengruppen 300, 400 bzw. 500 gemäß DIN 276 (netto),
Der erbrachten Leistungsphasen, der Gebäudegröße (BGF) bzw. Fläche, des Projektleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer). Die Referenzprojekte sollen Fachkunde und Erfahrungen des Bewerbers im Bereich Sanierung/Umbau von Bildungseinrichtungen, Neubau von Gebäuden für Sport und Freizeit bzw. im Bereich der Freianlagenplanung dokumentieren. Der Nachweis von Planungen für Sanierung/Umbau von Bildungseinrichtungen in Plattenbauweise, Neubauten für die Nutzungen Sport, Freizeit nach Anlage 10.2 HOAI bzw. Schul- und Pausenhöfen mit Spiel- und Bewegungsangeboten nach Anlage 11.2 HOAI sind von Vorteil. Die fachliche Eignung ist anhand von ausgewählten Referenzprojekten nachzuweisen (grafische und textliche Darstellung von max. 2 Referenzprojekten je Los auf jeweils einer Seite DIN A3).
b. Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) – Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen.
c. Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) – Maßnahmen zur Qualitätssicherung und
Der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen).
d. Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) – Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens.
e. Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) – jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten 3 Jahre.
f. Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 VgV (Eigenerklärungen) – Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung.
g. Angaben nach § 46 (3) Nr. 10 VgV (Eigenerklärungen) – Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt; Benennung der hierfür vorgesehenen Büros.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Es gelten die HOAI i.d.g.F. und dem damit verbundenen Wirkungsbereich, das Haushaltsrecht öffentlicher Körperschaften / Einrichtungen / Institutionen nach BHO und LHO. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den allgemeinen Vertragsbestimmungen der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des FreistaatesThüringen bzw. ggf. der Richtlinien noch nicht bekannter Fördermittelgeber sowie den Förderbestimmungen beanspruchter Förderprogramme.
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Unteraufträge bzw. beabsichtigte Weitervergabe von Auftragsanteilen für die unter II.2.4 und II.2.11) genannten Leistungen sind zugelassen.
Der AG erwirbt das uneingeschränkte Nutzungsrecht für die vergütete Planungsleistung. Sämtliche Planungsleistungen sind in deutscher Sprache anzufertigen.