Abgabefrist: 13.08.2021 – Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) – 99100 GOTHA – Erschließung von Nichtwohngrundstücken

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2021/S 136-361479
Erfüllungsort:GOTHA
PLZ Erfüllungsort:99100
Objekt:Gotha
Nutscode Erfüllungsort:DEG0C - GOTHA
Veröffentlichung:16.07.2021
Abgabefrist:13.08.2021
Submission:13.08.2021
Bindefrist:14.02.2022
Projektstart:01.02.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:45112700 Landschaftsgärtnerische Arbeiten

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Tragwerksplanung | Qualitätssicherung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | 1-Grundlagenermittlung | Anbau | Fördermittel | Verwaltungsgebäude |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen)
Straße:Mainzerhofstraße 12
PLZ:99084
Nutscode :DEG01 - ERFURT, KREISFREIE STADT
Ort:Erfurt
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;igk-ausschreibung@leg-thueringen.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=402885

Vergabenummer:
2021/S 136-361479

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Planungsleistungen zur erweiternden Erschließung des Industrie- und Gewerbegebietes Gotha-Süd einschließlich Maßnahmen des Landschaftsbaus sowie externe Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gemäß den Festsetzungen des B-Plans

1.2 CPV Code Hauptteil
70112000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Den Verfahrensgegenstand bilden Planungsleistungen für die Erweiterung des Erschließungsgebiets Gotha-Süd zwischen Bad Hersfeld und Erfurt, nahe den verkehrsgünstigen Anbindungen BAB 4, 7 und 71, zur weiteren Schaffung von industriell-gewerblichen Ansiedlungsflächen. Die geplante Erweiterung liegt in südlicher Richtung des bestehenden Industrie-und Gewerbegebiets Gotha-Süd und erschlägt eine Fläche von ca. 53 ha. Davon handelt es sich bei ca. 42 ha um zu erschließende Gewerbegebietsflächen, welche sich in 9 Parzellen von stark unterschiedlicher Größen aufteilt. Mit Blick auf die Umsetzung der Erschließungsplanungsleistungen handelt es sich um GRW geförderte Maßnahmen.
Neben der Erschließungsplanung soll zudem auch die Gestaltung der Freianlagen geplant werden. Demnach untergliedern sich die Leistungen in 2 Lose: Los 1 – Erschließungsplanung; Los 2 – Planung der Freianlagen. Wegen weiterer Details zu den geplanten Maßnahmen und dabei maßgeblicher Rahmenbedingungen wird auf die hier bekanntgemachte Projektbeschreibung sowie auf die dort in Bezug genommenen Unterlagen verwiesen. Soweit diese hier nicht bekanntgemacht sind, können diese bei der Vergabestelle (VST) angefordert werden.
In zeitlicher Hinsicht ist der im Rahmen der Unterlagen hier bereitgestellte Rahmenterminplan zum Projektablauf maßgebend. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass sich die technische Umsetzung der Erschließungsarbeiten auf den Zeitraum von 2022 bis 2026 erstreckt.
Höchstvorsorglich werden auch die Erklärungen nach dem Thüringer Vergabegesetz mit veröffentlicht, die jedoch erst später und nur von dem Bieter, der den Zuschlag erhalten haben wird, ausgefüllt und unterzeichnet werden müssen. Zudem sind für die später auszuführenden Leistungen Musterverträge der einzelnen Leistungsbilder i. S. d. HOAI beigefügt, welche im Zusammenhang mit der Zuschlagserteilung unterzeichnet werden müssen. Für den zweiten Verfahrensteil ist ebenso die jeweilige Bewertungsmatrix für die Zuschlagskriterien der Lose 1 (Erschließungsplanung) und 2 (Planung Freianlagen) beigefügt.

2. Beschreibung

2.1 Bezeichnung des Auftrags
Los 1 — Erschließungsplanung

Losnr.: 1
2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
70112000

2.3 Erfüllungsort
Gotha
Los Nutscode
DEG0C

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen der Erschließungsplanung sind für die Leistungsbilder Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung i. S. d. HOAI alle dort beschriebenen Grundleistungen stufenweise für die LPH 1-3 und LPH 4-9 zu erbringen. Die detaillierte Beschreibung der Erschließungsplanung ist den beiliegenden Musterverträgen für Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung sowie der Projektbeschreibung samt Anlagen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen, zu entnehmen.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.6 Geschätzter Wert
EUR>600000.00

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2026-12-31

Wenn es zur Verzögerung der Freigabe der Fördermittel kommt, kann die Erbringung der Leistungsphasen 4-9 zu einem späteren Zeitpunkt, als in den Verdingungsunterlagen benannten Terminplan, erfolgen.

2.8 Kriterien
1. § 46 (3) 2. und 6. VgV
— berufliche Erfahrungen unter Nachweis des beruflichen Werdeganges des Projektleiters: 15 v. H. Wertung: 1 Pkt.< 5 Jahre; 2 Pkt.= 5-10 Jahre;
3 Pkt. >10-15 Jahre; 4 Pkt. >15 Jahre.
2. § 46 (3) 2. und 6. VgV
— berufliche Erfahrungen unter Nachweis des beruflichen Werdeganges des stellv. Projektleiters: 10 v. H. Wertung: 1 Pkt.< 3 Jahre; 2 Pkt.= 3-5 Jahre; 3 Pkt. >5-10 Jahre; 4 Pkt. >10 Jahre.
3. § 46 (3) 1. VgV
— geeignete Referenzen / vergleichbare Leistungen des vorgesehenen Projektleiters in der Funktion als Projektleiter in den letzten 3 Jahren (2018, 2019, 2020). Zu den Referenzen sind die Angaben gemäß III 1.3 zu tätigen. Wichtung: 20 v. H. Wertung: 1 Pkt. = 1 Projekt; 2 Pkt. = 2 Projekte; 3 Pkt. >2 Projekte.
4. § 46 (3) 1. VgV
— geeignete Referenzen / vergleichbare Leistungen des stellv. Projektleiters in der Funktion als stellv. Projektleiter oder als Projektleiter in den letzten 3 Jahren (2018, 2019, 2020).
Zu den Referenzen sind die Angaben gemäß III 1.3 zu tätigen. Wichtung: 10 v. H. Wertung: 1 Pkt. = 1 Projekt; 2 Pkt. = 2 Projekte; 3 Pkt. >2 Projekte.
5. § 46 (3) 1. VgV
— geeignete Referenzen / vergleichbare Leistungen des Büros / der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2018, 2019, 2020).
Zu den Referenzen sind die Angaben gemäß III 1.3 zu tätigen. Wichtung: 20 v. H. Wertung: 1 Pkt. = 1 Projekt; 2 Pkt. = 2 Projekte; 3 Pkt. = 3 Projekte, 4 Pkt. >3 Projekte.
6. § 45 (4) 4. VgV
— jährlicher Gesamtumsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrages des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2018, 2019, 2020).
Wichtung: 10 v. H. Wertung: 1 Pkt. < 0,30 Mio. EUR; 2 Pkt.= 0,30 – 0,80 Mio. EUR; 3 Pkt. > 0,80 – 1,30 Mio. EUR; 4 Pkt. > 1,30 Mio. EUR,
7. § 46 (3) 8. VgV
— durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Büros / Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2018, 2019, 2020). Wichtung: 10 v. H. Wertung: 1 Pkt. < 4; 2 Pkt. = 4-8; 3 Pkt. = 9-13; 4 Pkt. >13.
8. § 46 (3) 3. VgV
— Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, Angaben zum Qualitätsmanagementsystem (QMS). Wichtung: 5 v.H. Wertung: 0 Pkt. = kein QMS; 2 Pkt.= bürointernes QMS oder zertifiziertes QMS DIN EN ISO 9001.
Bei gleicher Eignung mehrerer Teilnehmer wird ein Losverfahren nach § 75 (6) VgV durchgeführt.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung / Nachweis, die / der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.
2. Erklärung, ob und auf welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet.
3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
4. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen.
5. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Verbindliche Erklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV mit einer Deckungssumme von mindestens 2,5 Mio. EUR bei Personenschäden und 2,5 Mio. EUR bei Sach-und Vermögensschäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall. Bei Bewerbergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung eines Mitgliedes ausreichend. Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.
2. Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages der letzten 3 Jahre (2018, 2019, 2020) nach § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV. Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
3. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt oder Kopie derselben. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung / Nachweis, die / der mit der geforderten vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1. Verbindliche Angaben zu Maßnahmen der Qualitätssicherung durch Zertifizierungen oder durch Erläuterung eines gleichgestellten bürointernen Qualitätsmanagements nach § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV,
2. Verbindliche Angaben zur technischen Leitung (Projektleiter und Stellvertretung) nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV,
3. Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (2018, 2019, 2020) getrennt nach Führungskräften (Dipl.-Ing. / Master / Bachelor) sowie technischen und verwaltungsmäßigen Mitarbeitern nach § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,
4. Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung/Qualifikation der Führungskräfte durch Befähigung der Führung der Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV,
5. Darstellung der vergleichbaren Leistungen des Projektleiters, des stellv. Projektleiters (für Los 1) und des Büros / Bietergemeinschaft (Referenzen) der letzten 3 Jahre (2018-2020) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Es sind
Mindestens eins, höchstens 4 Referenzprojekte nachzuweisen. Diese Referenzprojekte sind wie folgt nachzuweisen: Der Nachweis hat für die Lose 1 und 2 für mindestens ein vergleichbares Projekt gemäß II.2.9) wie folgt zu erfolgen:
a) Kurzbeschreibung des Referenzprojektes,
b) Art der durchgeführten Maßnahmen – Leistungsumfang / Gesamtkosten / Nutzungsart/ Projektlaufzeit/ Auftraggeber getrennt nach privatem und Öffentlichem Auftraggeber (Ansprechpartner) mit Anschrift und Telefonnummer (Fax – E-Mail),
c) Personaleinsatz des Bewerbers (Büro) bei der Maßnahme (Projektleitung und Stellvertretung).
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, so sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen vom Dritten / Nachunternehmer vorzulegen. Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).