Vergabe: 08.11.2021 – Regierungspräsidium Karlsruhe – Referat 53.2 – 76744 Wörth – Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 242-638539
Erfüllungsort:KARLSRUHE, LANDKREIS
PLZ Erfüllungsort:68753
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE123 - KARLSRUHE, LANDKREIS
Auftragsvergabe:08.11.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Anzahl Angebote:4
Auftragswert:1507359.85 EUR

Ausschreibungsdaten

Hier gelangen Sie - sofern noch verfügbar - zu den Originalausschreibungsdaten.

Schlagwörter:

Holzbau | Bauleitung | Finanzierung | Verwaltungsgebäude | Betriebshof | Hafen | Gewässer | Elemente | Gebäude + Innenräume | ServerBauüberwachung | Vermessungsarbeiten | Neubau | Rückbau |
Auftraggeber
Auftraggeber:Regierungspräsidium Karlsruhe - Referat 53.2
Straße:Markgrafenstraße 46
PLZ:76133
Nutscode:DE122 - KARLSRUHE, STADTKR.
Ort:Karlsruhe
Land:DE
Kontakt:Referat 53.2
Email:Thorsten.Daum@rpk.bwl.de
Telefon:+49 721926-7616

Website Auftraggeber

Hier gelangen Sie zur Website des Auftraggebers.

alle Aufträge dieses Auftraggebers

Erfahren Sie mehr über alle Aufträge dieses Auftraggebers

Auftragnehmer
Auftragnehmer:Inros Lackner SE
Straße:Im Bögel 7
PLZ:76744
Nutscode:DE124 - RASTATT
Ort:Wörth
Kontakt:
Email:info@inros-lackner.de
Telefon:

Website Auftragnehmer

Hier gelangen Sie zur Website des Auftragnehmers

alle Aufträge dieses Auftragnehmer

Schauen Sie sich alle Aufträge dieses Auftragnehmers an.

Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Polder Bellenkopf-Rappenwört: PL4-1 Hauptdamm RHWD XXVa — XXVI mit Gräben 1-3

1.2 CPV Code Hauptteil
71250000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Polder Bellenkopf/Rappenwört (BeRa) ist Teil des Integrierten Rheinprogramms (IRP) im Regierungsbezirk Karlsruhe. Der Rückhalteraum (RHR) wird ein Retentionsvolumen von ca. 14 Mio. m auf ca. 510 ha aufweisen. Der Polder besteht aus einer Vielzahl an Einzelmaßnahmen, die in 9 Lose aufgeteilt sind. Diese untergliedern sich weitergehend in Planer- und Baulose.
Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit Dezember 2020 vor. 2021 soll die Vergabe der Planungsleistungen für die bauliche Umsetzung erfolgen und die Ausführungsplanung beginnen. Fertigstellungsziel der baulichen Umsetzung ist 2028.
Weitere Einzelheiten zum Vorhaben können den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform entnommen werden (Unterlagen Nummerngruppe 500). Eine Kurzbeschreibung der verfolgten Losbildung ist der Unterlage 510 zu entnehmen.
Mit dieser Auftragsbekanntmachung wird die Vergabe von freiberuflichen Leistungen für das folgende (Planer-)Los verfolgt:
Planerlos PL4-1 Hauptdamm RHWD XXVa — XXVI mit Gräben 1-3
(zusätzliche Angaben in Ziff. VI.3 zur Loslimitierung bei parallelen Vergaben weiterer Planerlose und möglichen Loskombinationen der Planungsleistungen sind zu beachten).

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71322000

2.3 Erfüllungsort
76287 Rheinstetten Der Polderraum erstreckt sich entlang des rechten Rheinufers im Wesentlichen im Land- und Stadtkreis Karlsruhe zwischen Rheinstetten-Neuburgweier (Rhein-km 353,8, 76287 Rheinstetten) im Südwesten und dem Rheinhafendampfkraftwerk der EnBW (Rhein-km 359,3) bei Karlsruhe-Daxlanden im Nordosten. Auch die Gemeinde Au am Rhein im Landkreis Rastatt ist von dem Vorhaben tangiert.
Weitere Informationen – auch zum konkreten Teilbereich dieses Auftrags – können den Ausschreibungsunterlagen auf der Vergabeplattform entnommen werden.
Los Nutscode
DE123

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die zu vergebenden Leistungen des Planerloses PL4-1 beziehen sich auf Maßnahmen des Loses 4. Als wesentliche Objekte können hierbei genannt werden:
Hauptdamm RHWD XXVa – XXVI mit Gräben 1-3 – Abschnitt 1
— BL4-1 Hauptdamm RHWD XXVa – XXVI mit Gräben 1-3 – Abschnitt 1
— BL4-1 HWD Verbindungsdamm Bereich Dammneubau
— BL4-1 Graben 1 – Anteil Los 4
— BL4-1 Erhöhung der Durchlässigkeit Bachbett Federbach
Hauptdamm RHWD XXVa – XXVI mit Gräben 1-3 – Abschnitt 2
— BL4-2 HWD XXVI Bereich Dammneubau
— BL4-2 Durchlass 2.1
— BL4-2 Durchlass 2.2
— BL4-2 Neubau Gewässerverbindung Panzergraben – Federbach
— BL4-2 Geländeauffüllung Betriebshof
Hauptdamm RHWD XXVa – XXVI mit Gräben 1-3 – Abschnitt 3
— BL4-3 HWD XXVI Bereich Dammneubau
— BL4-3 Durchlass 3.1
— BL4-3 Durchlass 3.2
— BL4-3 Durchlass 3.3
— BL4-3 Durchlass 3.4
Hauptdamm RHWD XXVa – XXVI mit Gräben 1-3 – Abschnitt 4
— BL4-4 HWD XXVI Bereich Dammneubau – Anteil Los 4-4
— BL4-4 Durchlass 3.5
— BL4-4 Teilrückbau und Verschluss Schließe 4
— BL4-4 Alter Federbach als Drängraben
Eine detaillierte Übersicht der zu bearbeitenden Maßnahmen/Objekte ist der Unterlage 510 (Maßnahmenliste) der Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform zu entnehmen.
II.2.4.2) Leistungsbild:
Das Planerlos PL4-1 beinhaltet für die zuvor genannten Objekte im Wesentlichen die folgenden, zu erbringende Leistungen:
0) Einarbeitung und Vorbereitung (Arbeits- und Zeitplan);
1) Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, LP 5-9 vollständig, ergänzende Teilleistungen LP 2 und 3;
2) Örtliche Bauüberwachung gem. Anlage 12.1 HOAI,
3) Bauvermessung gem. Anlage 1.4.7 HOAI, LP 1-5 ohne 4.
Weitere Einzelheiten können der Leistungsbeschreibung (Unterlage 302 der Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform) entnommen werden.
II.2.4.3) Stufenweise Beauftragung:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Stufe I = Grundauftrag: Leistungen bis zur Vorbereitung der Vergabeunterlagen (Leistungsphase 6)
Stufe II = optionale Leistungen: Leistungen der Bauphase (ab Leistungsphase 7).

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2032-12-31

Die ausgeschriebene Vertragslaufzeit umfasst eine Dauer von ca. 8 Jahren bis zur geplanten Gesamtfertigstellung der Baumaßnahmen (Terminziel: 2028) zuzüglich Gewährleistungszeit von 4 Jahren. Die Laufzeit ist abhängig von verschiedenen Faktoren, u.a. dem Zeitplan der weiteren Umsetzung. Die Leistungen des Auftragnehmers enden daher erst nach Erledigung aller übernommenen Leistungen und nicht zwingend am 31.12.2032.

2.8 Kriterien
Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) die Anzahl der Bewerber, nach den folgenden, objektiven Auswahlkriterien: spez. Jahresumsatz, Anzahl der Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld, Referenzen des Bewerbers, Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, Gesamteindruck der Bewerbung.
Nähere Einzelheiten können den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform entnommen werden (Unterlagen 120 Hinweise zum Vergabeverfahren, 122 Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen, 123 Auswertungsbogen Auswahlkriterien).

2.9 Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Optionale Leistungen gemäß Nennung in Ziff. II.2.4)
Die optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes vom Vorhabenträger schriftlich abgerufen. Sofern es sich um zusätzlich erforderliche Leistungen handelt, deren Leistungsbild und Honorierung vertraglich noch nicht konkretisiert ist, werden diese als Folgebeauftragung im Verhandlungsverfahren angefragt.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, eine Genehmigung nicht vorliegt, die weitere Finanzierung oder erforderliche Flächen nicht gesichert sind, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Als Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung kann die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister wie folgt vorgelegt werden:
Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise gemäß § 44 (1) VgV (ausgestellt nach dem 1.1.2021, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.
Weitere Einzelheiten werden im Hinweispapier auf der Vergabeplattform (Unterlage 120) dargelegt.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Als Nachweise für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit werden u.a. verlangt:
a) Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 (4) Nr. 2 VgV),
b) Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich (§ 45 (4) Nr. 4 VgV),
c) Erklärung über die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens, die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags (§ 46 (3) Nr. 2 und 8 VgV).
d) Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage (xml-Format) vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in elektronischer Form auszufertigen, mit dem vollständigen Vor- und Zunamen des Erstellers zu versehen, zu unterschreiben und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform elektronisch einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung bzw. den ergänzenden Unterlagen genannt sind.
e) Soweit zutreffend: Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor Vergabe / im Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original vorzulegen. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).
f) Soweit zutreffend: Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE separat in elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV). Von Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden und die beabsichtigen an Nachunternehmer einen Unterauftrag zu vergeben, ist spätestens mit Abgabe des Angebots die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers nach § 47 (1) VgV elektronisch vorzulegen.
g) Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.
Weitere Einzelheiten zu den geforderten Nachweisen werden im Hinweispapier (Unterlage 120) auf der Vergabeplattform dargelegt.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Als Nachweise für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit werden insbesondere verlangt:
a) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers (§ 46 (3) Nr. 1 VgV). über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 20 Jahren seit Datum der Bekanntmachung, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).
b) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleitung [PL], stellvertretende Projektleitung [SPL]) und der Funktion beim Bewerber.
c) Nachweis geeigneter Referenzen des verantwortlichen Personals (§ 46 (3) Nr. 1 VgV) (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards). Hinweis: Da die Erfahrung des Personals bei den Zuschlagskriterien mit gewertet wird, sind im Teilnahmewettbewerb zunächst PL und SPL zu benennen. Deren Referenzen werden erst in der zweiten Stufe im Verhandlungsverfahren verlangt.
d) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen.
Weitere Einzelheiten zu den geforderten Nachweisen werden im Hinweispapier (Unterlage 120) auf der Vergabeplattform dargelegt. In den Vergabeunterlagen sind die Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie Mindeststandards eingehend beschrieben; auf die Unterlagen Nr. 122-124 wird hiermit gesondert hingewiesen.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Vertragsbedingungen sind den Unterlagen Nr. 400 ff. zu entnehmen. Das Vorhaben ist geprägt von einem hohen Maß an Komplexität mit vielen Teilmaßnahmen und Beteiligten und unterliegt umfangreichen Bedingungen des Planfeststellungsbeschlusses. Auf die Projektunterlagen 500 ff. wird verwiesen. Dies erfordert im Zuge der Umsetzung von allen Beteiligten ein hohes Maß an Abstimmung und Flexibilität in der Zusammenarbeit.