Abgabefrist: 22.11.2022 – Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt – 40210 DÜSSELDORF, KREISFREIE STADT – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 207-591679
Erfüllungsort:DÜSSELDORF, KREISFREIE STADT
PLZ Erfüllungsort:40210
Objekt:Akademiestraße 2, 40213 Düsseldorf
Nutscode Erfüllungsort:DEA11 - DÜSSELDORF, KREISFREIE STADT
Veröffentlichung:26.10.2022
Abgabefrist:22.11.2022
Submission:22.11.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.05.2023
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Denkmalschutz | Treppe | Projektmanagement | BIM-Leistungen | Umbau | barrierefrei | Verwaltungsgebäude | Justiz |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt
Straße:Willi-Becker-Allee 10
PLZ:40227
Nutscode :DEA11 - DÜSSELDORF, KREISFREIE STADT
Ort:Düsseldorf
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:
Email;lea.knollmann@duesseldorf.de
Telefon:

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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: http://www.vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-183f9bb30fe-12f5b06050c770a

Vergabenummer:
2022/S 207-591679

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Projektsteuerungsleistungen Umbaumaßnahme Akademiestraße

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Projektsteuerungsleistungen

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Akademiestraße 2, 40213 Düsseldorf
Los Nutscode
DEA11

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Projektsteuerungsleistungen für Umbau und Modernisierung der Akademiestraße 2.
Das Gebäude Akademiestraße 2 wurde 1967 im Zusammenhang mit umfangreichen innerstädtischen Baumaßnahmen als zentraler Technikstandort für die Kommunikationstechnik der Landeshauptstadt Düsseldorf errichtet und wird aktuell als Bürogebäude genutzt. Einer von drei städtischen Knotenpunkten der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ist weiterhin im Gebäude verortet und belegt das Dachgeschoss sowie einen Raum im ersten Obergeschoss. Diese Fläche kann durch den mittlerweile reduzierten Flächenbedarf weiter reduziert werden und die IKT soll im Zuge der anstehenden Baumaßnahme innerhalb des Gebäudes verlegt und an einer Position gebündelt werden.
Ziel der Baumaßnahme ist es, das Gebäude für eine langfristige weitere Nutzung als Bürogebäude mit zukunftsfähiger Integration des IKT Knotenpunktes umzugestalten. Hierfür finden eine Modernisierung und Neustrukturierung der bestehenden Flächen statt. Die Betonkonstruktion des Dachgeschosses wird zurückgebaut und das Gebäude wird aufgestockt. Die Fassade wird zur Altstadt hin geöffnet, und um die Flexibilität in der Nutzung zu erhöhen, wird ein neues Treppenhaus als zweiter baulicher Rettungsweg durch das Gebäude geführt. Die Ausarbeitung und Umsetzung konsequenter Gesamtkonzepte für Energieeffizienz und Barrierefreiheit wird grundlegend vorausgesetzt.
Aufgrund der Lage innerhalb der Düsseldorfer Altstadt bestehen hohe planungsrechtlich Anforderungen, auch denkmalschutzrechtliche Abstimmungen müssen geführt werden. Das Ergebnis einer Denkmalwertprüfung für das Gebäude durch die obere Denkmalbehörde steht aktuell noch aus.
Das Projekt soll unter Anwendung der BIM-Technologie durchgeführt werden.
Das Projektbudget beträgt 7 Mio. €
Die Vergabeverfahren der Fachplanungsleistungen erfolgen parallel zum Vergabeverfahren Projektsteuerung. Der Zuschlag ist zum Juni 2023 avisiert.
Leistungsbeginn Projektsteuerung: Unmittelbar nach Beauftragung (Mai 2023).
Derzeitig geplanter Ausführungszeitraum: Mai 2026 bis November 2028
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Projektstufen gem. AHO Heft 9, d.h. mit Abschluss des Projektsteuerungsvertrags werden zunächst als Stufe 1 die Projektstufen 1 (Projektvorbereitung) und 2 (Planung) beauftragt. Die weiteren Projektstufen können stufenweise bis zur Projektstufen 5 (Projektabschluss) beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht.

2.5 Zuschlagskriterien
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2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2028-11-30

2.8 Kriterien
Bei der Auswahl werden mindestens 3 und maximal 5 Bewerber oder Bewerberge-meinschaften berücksichtigt. Soweit mehr als 5 zu wertende Teilnahmeanträge ein-gehen, werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl berücksichtigt. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet [über die Rangfolge zunächst die höhe-re Wertung im Auswahlkriterium 3 gegenüber Auswahlkriterium 2, bei weiterer Punktgleichheit das Los.
Auswahlkriterien mit Gewichtung:
1) Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit / Personelle Besetzung des AN mit 20 %
2) Technische Leistungsfähigkeit / Referenzen mit 25 %
3) Technische Leistungsfähigkeit / Referenzprojekte mit 55 %

2.9 Angaben zu Optionen
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Projektstufen gem. AHO Heft 9, d.h. mit Abschluss des Projektsteuerungsvertrags werden zunächst als Stufe 1 die Projektstufen 1 (Projektvorbereitung) und 2 (Planung) beauftragt. Die weiteren Projektstufen können stufenweise bis zur Projektstufen 5 (Projektabschluss) beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister, falls zutreffend.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
– § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von 3.000.000 Euro Deckungssumme für Personenschäden und in Höhe von 3.000.000 Euro Deckungssumme für Sachschäden bzw. Erklärung des Versicherungsunternehmens, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden.
– § 46 (2) VgV: Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt die mit der Ausführung des Auftrages in Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen können.
Der Auftraggeber wird für die ausgewählten Bewerber bis zur Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150 a Gewerbeordnung) und Wettbewerbsregister anfordern.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Es wird darauf hingewiesen, dass das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Nordrhein-Westfalen sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenen Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen.