Vergabe: 01.07.2021 – Universitätsstadt Freiberg FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG Eigenbetrieb der Stadt Freiberg – 09661 Rossau – Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 181-471045
Erfüllungsort:MITTELSACHSEN
PLZ Erfüllungsort:04703
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DED43 - MITTELSACHSEN
Auftragsvergabe:01.07.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Anzahl Angebote:5
Auftragswert:371482.32 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Entsorgung | Tragwerksplanung | Technische Ausrüstung | Beratung | Institut | Verwaltungsgebäude | Gewässer | Gebäude + Innenräume | Vermessungsarbeiten | Geotechnik | besondere Leistungen | 1-Grundlagenermittlung | Rückbau | Fördermittel |
Auftraggeber
Auftraggeber:Universitätsstadt Freiberg FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG Eigenbetrieb der Stadt Freiberg
Straße:Münzbachtal 128
PLZ:09599
Nutscode:DED43 - LEISNIG
Ort:Freiberg
Land:DE
Kontakt:
Email:info@fab-freiberg.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:B.O.R.I.S. Breitenstein & Müller Baubetreuung GmbH
Straße:Am Rossauer Wald 1A
PLZ:09661
Nutscode:DED43 - MITTELSACHSEN
Ort:Rossau
Kontakt:
Email:info@boris-baubetreuung.de
Telefon:+49 3720765260

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Regenrückhaltebecken Beethovenstraße in Freiberg

1.2 CPV Code Hauptteil
71300000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Universitätsstadt Freiberg, vertreten durch die Freiberger Abwasserbeseitigung (FAB) Eigenbetrieb der Stadt Freiberg, plant den Bau eines Regenrückhaltebeckens (RRB) in der Beethovenstraße der Stadt Freiberg.
In der Beethovenstraße und in der Leipziger Straße befindet sich der Saubach- Sammelkanal, der zweitgrößte Mischwasserkanal der Stadt Freiberg. Bei Starkregenereignissen kann dieser das zufließende Regenwasser aus den einmündenden Mischwasser-Sammelkanälen der Dr.-Külz-Straße und der Hainichener Straße nicht mehr schadlos ableiten, welches auch zu einem Überstau aus den letzten Haltungen der genannten Straßen führt. Gleiches gilt für das auf den Verkehrsflächen im genannten Abschnitt anfallende Oberflächenwasser. Hieraus resultiert eine regelmäßig zu beobachtende und teilweise großflächige und länger anhaltende Überflutung der genannten Straßenabschnitte.
Das daher geplante Regenrückhaltebecken soll in offener Bauweise unter Vollsperrung im Untergrund der öffentlichen Beethovenstraße auf einer Länge von ca. 250 m hergestellt werden. Das unterirdische Bauwerk soll gem. des Generalentwässerungsplanes (GEP), ein Rückhaltevolumen von ca. 2 500 m erhalten. Die Verkehrsflächen (Fahrbahn, Gehwege und Stellplätze) müssen nach der Errichtung des RRB im Rahmen der Baumaßnahme nahezu vollständig wieder hergestellt werden.
Für das Projekt sind derzeit Gesamtkosten von insgesamt ca. 4,6 Mio. EUR brutto ausgewiesen. Die Umsetzung des Bauvorhabens RRB ist für das Jahr 2022 vorgesehen.
Es ist vorgesehen, Fördermittel für das Projekt zu beantragen.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 3865546.22

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71321000

2.3 Erfüllungsort
Freiberg
DEUTSCHLAND
Los Nutscode
DED43

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen zu vergeben:
Grundleistungen und ausgewählte besondere Leistungen für:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 und Anlage 12, HOAI 2021, LPH 1-9,
— Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 und Anlage 14, HOAI 2021, LPH 1-6,
— Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 und Anlage 15, HOAI 2021, LPH 1-9,
— Beratungsleistungen Geotechnik gemäß Anlage 1.3, HOAI 2021,
— Ingenieurvermessung gemäß Anlage 1.4, HOAI 2021.
Eine vollständige Auflistung der optional zu vergebenden besonderen Leistungen aller Fachbereiche ist der Vergabeunterlage zu entnehmen.
Die Beauftragung erfolgt für alle Leistungsbereiche stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Vorgesehen ist zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1-4. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Die stufenweise Beauftragung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass der Auftragnehmer die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und termingerechte Leistungserfüllung bietet.
Die Gesamtprojektleitung obliegt dem Bewerber für Ingenieurbauwerke.

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2022-12-31

Eine Verlängerung kann sich bei unvorhersehbaren Störungen im Bau- und Terminablauf ergeben.
Die Angabe der Laufzeit des Vertrages ist ohne Berücksichtigung der LPH 9 benannt.

2.8 Kriterien
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d.
Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten.
Die Auswahl erfolgt unter d. formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards)
Anhand einer Bewertungsmatrix, die Kriterien werden folgend bewertet: Vergabe von 0 – max. 2 Punkten (Pkt.)
Pro Kriterium, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Es können maximal 200 Punkte erreicht werden. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten gewichteten Punktzahlen. Maximal werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Verhandlung geladen. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Formale Prüfung der Mindeststandards:
1. fristgerechter Eingang,
2. vollständige Bewerbungsunterlagen,
3. Einreichung des TA elektronisch über die Vergabeplattform,
4. Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben,
5. Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV,
6. Angabe zur Art der Bewerbung,
7. bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung,
8. Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer ist beizufügen,
9. Angaben zu Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen ist beizufügen,
10. Bestätigung des Nichtvorliegens von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123 u. 124 GWB,
11. Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufsregister gem. § 44 (1),
12. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2),
13. Nichtvorliegen einer Mehrfachbewerbung,
14. Nachweis der Mindestreferenz 1 und 2 gem. Pkt. III.1.3),
15. Nachweis der beruflichen Qualifikation des Projektleiters,
16. Darstellung der Projektbeteiligten in allen Leistungsbereichen in einem Organigramm.
Auswahlkriterien und deren Wichtung:
Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; (Anforderungen der Referenzen gem. Pkt. III.1.3),
Gesamtwichtung 100 %, davon:
1.1 Mindestreferenz 1, Rückhaltevolumen, Wichtung 20 %,
1.2 Mindestreferenz 1, Baumaßnahme in geschlossener Ortschaft, Wichtung 5 %,
2. Mindestreferenz 2, Rückhaltevolumen, Wichtung 25 %,
3. Referenz 3, optionale Referenz, zum Nachweis der Erfahrung mit öffentlichem Vergaberecht, Wichtung 10 %,
4.1 Referenz 4, optionale Referenz, zum Nachweis der Erfahrung des Projektleiters, Wichtung 30 %,
4.2 Referenz 4, unterirdisches Regenrückhaltebecken, Wichtung 10 %.
Die detaillierte Punktbewertung ist dem beigefügten Dokument „Bewertungsmatrix Stufe 1“ zu entnehmen.

2.9 Angaben zu Optionen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Vorgesehen ist zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1-4. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt, dass der Auftragnehmer die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und termingerechte Leistungserfüllung bietet.

2.10 Zusätzliche Angaben
Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Es ist dann notwendig, regelmäßig eigenständig nach neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf www.evergabe.de kann Vorgenanntes entfallen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Teilnahmeantrag/Formblatt zur Eigenerklärung erhältlich unter dem in I.3) Kommunikation angegebenen Link.
Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur Eigenerklärung ist fristgerecht elektronisch einzureichen. Per Post, per E-Mail, per Fax oder über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform eingereichte TA werden nicht berücksichtigt.
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben (Ausnahme: Referenzprojekte).
Geforderte Angaben in Teil II des Formulars:
A) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:
1) Angaben zur Identität:
Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en), Kontaktdaten, Zweigstellen, Niederlassungen;
2) Allgemeine Angaben:
Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein Kleinstunternehmen, kleines, mittleres oder großes Unternehmen (bei BG: Angaben zur Einordnung des jeweiligen Unternehmens für alle Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;
3) Bestätigung d. Wirtschaftsteilnehmers gem. § 73 (3) VgV 2016, dass dessen Leistungen unabhängig von Ausführungs- u. Lieferinteressen erbracht werden;
4) Art der Bewerbung:
Angabe, ob Bewerbung Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung ist (bei BG gem. § 43 (2) VgV 2016 ist Formular für Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorzulegen, unter
a) Angabe Funktion Wirtschaftsteilnehmer in Gruppe;
b) Angabe, welche weiteren Wirtschaftsteilnehmer am Vergabeverfahren teilnehmen;
c) ggf. Bezeichnung teilnehmender Gruppe);
Außerdem bei BG: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung u. bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.
B) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:
Angaben zum Vertretungsberechtigten (falls zutreffend) mit vollständigem Namen, Position/beauftragt in seiner/Ihrer Eigenschaft; Postanschrift, Kontaktdaten sowie weitere Informationen zur Vertretungsberechtigung (Form, Umfang etc.).
C) Angaben, ob ein Teil des Auftrages gem. § 36 VgV 2016 an Dritte weitergegeben werden soll und Benennen dieser Unternehmen. Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt im Anhang der Eigenerklärung).
D) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 47 (1) VgV 2016 (Eignungsleihe): Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt im Anhang der Eigenerklärung).
Geforderte Angaben in Teil III mit Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:
A: im Zusammenhang mit strafrechtlicher Verurteilung gem. § 123 (1) GWB (zwingende Ausschlussgründe)
B: im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB
C: im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).
Geforderte Angaben in Teil IV Eignungskriterien:
A: Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016 (Ausschlusskriterium). Angabe Name des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche Eignung. Bei juristischen Personen ist eine Kopie des aktuellen Handels-/Partnerschaftsregisterauszugs beizufügen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadensfall; belegt durch Kopie als Anlage.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
A) Referenzen:
Gefordert ist die Darstellung von mind. 2 Referenzen § 75 (5) VgV 2016.
Es kann eine Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorgelegt werden.
Andernfalls gelten die im übergebenen Formblatt getätigten Eintragungen als Eigenerklärung. Eine Mehrfachnennung von Referenzobjekten ist eingeschränkt möglich: Referenz 1 und 2 müssen unterschiedliche Referenzen sein. Für Referenz 3 und 4 sind Mehrfachnennungen möglich. Referenz 3 und 4 können auch Bauvorhaben sein, die bei Referenz 1 oder 2 angegeben wurden.
Referenz 1 (Mindestreferenz): Mindestkriterien (bei Nichterfüllung Ausschluss): Objektplanungsleistungen (OPL) Ingenieurbauwerke für ein Bauwerk oder eine Anlage der Abwasserentsorgung gem. § 43 HOAI; Bauvorhaben ist gemäß Anlage 12.2, Gruppe 2 ein Regenbecken (unterirdisch) oder ein Kanalstauraum, Rückhaltevolumen mindestens 200 m3; abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) im Zeitraum nach dem 1.1.2013 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages, erbrachte Leistungsphasen mind. 2-8 gem. § 43 HOAI, mind. Honorarzone III
Referenz 2 (Mindestreferenz): Mindestkriterien (bei Nichterfüllung Ausschluss): OPL Ingenieurbauwerke für ein Bauwerk oder eine Anlage der Abwasserentsorgung gem. § 43 HOAI; Bauvorhaben ist gemäß Anlage 12.2, Gruppe 2: Regenbecken (unterirdisch) oder Kanalstauraum, Rückhaltevolumen mindestens 200 m3; abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) im Zeitraum nach dem 1.1.2013 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages, erbrachte Leistungsphasen mind. 2-8 gem. § 43 HOAI, mind. Honorarzone III
Referenz 3 (optionale Referenz): Objektplanung Ingenieurbauwerke zum Nachweis der Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht: Mindestkriterien (bei Nichterfüllung keine Wertung der Referenz): Erfahrungen mit öffentlichem Vergaberecht nach VOB A §3 (1) oder (2) oder §3 EU (1) oder (2) bei der Planung von OPL Ingenieurbauwerke gem. HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 3, Fertigstellung im Zeitraum vom 1.1.2015 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages, erbrachte LPH mind. 2-8 gem. § 43 HOAI 2013, mind. Honorarzone II
Referenz 4 (optionale Referenz) Objektplanung Ingenieurbauwerke, persönliche Referenz des vorgesehenen Projektleiters, Mitwirkung als PL: Mindestkriterien (bei Nichterfüllung erfolgt keine Wertung der Referenz): OPL Ingenieurbauwerke für ein Bauwerk oder eine Anlage der Abwasserentsorgung gem. § 43 HOAI, Anlage 12.2; abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) im Zeitraum nach dem 1.1.2013 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages, erbrachte Leistungsphasen mind. 2-8 gem. § 43 HOAI, mind. Honorarzone III
Geforderte Angaben zu den Referenzen 1-4: Objektbezeichnung und Objektbeschreibung, Auftraggeber/-in mit Bezeichnung, Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/Nichtöffentlich), Leistungszeitraum mit Leistungsbeginn und Übergabe an den Nutzer (Monat/Jahr), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 43 HOAI 2013, Honorarzone gemäß § 44 HOAI, Darstellung einer Referenz jeweils auf max. 3 Blatt DIN A4;
Zusätzlich zu Referenz 1 und 2: Angabe des Rückhaltevolumens,
Zusätzlich zu Referenz 1: Aussagen zur Lage des Regenrückhaltebeckens
B) Qualifikation Projektteam:
Angaben zum vorgesehenen Projektleiter OPL Ingenieurbauwerke: Name, berufliche Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters, Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung gem. § 46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Rechtsform bei Bewerbergemeinschaften (BG):
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden (Anlage zum Formular der Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen. Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.