Vergabe: 05.07.2021 – Stadt Tecklenburg – 32051 Herford – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 147-392008
Erfüllungsort:STEINFURT
PLZ Erfüllungsort:48268
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DEA37 - STEINFURT
Auftragsvergabe:44382
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Anzahl Angebote:1
Auftragswert:245467.38 EUR

Ausschreibungsdaten

Hier gelangen Sie - sofern noch verfügbar - zu den Originalausschreibungsdaten.

Schlagwörter:

6-Förderanlagen | Verwaltungsgebäude | Theater/MuseumGebäude + Innenräume | Aufzug | Sanierung |
Auftraggeber
Auftraggeber:Stadt Tecklenburg
Straße:Landrat-Schultz-Straße 1
PLZ:49545
Nutscode:DEA37 - STEINFURT
Ort:Tecklenburg
Land:DE
Kontakt:Bernd Pieper
Email:pieper@tecklenburg.de
Telefon:+49 5482703961

Website Auftraggeber

Hier gelangen Sie zur Website des Auftraggebers.

alle Aufträge dieses Auftraggebers

Erfahren Sie mehr über alle Aufträge dieses Auftraggebers

Auftragnehmer
Auftragnehmer:Pape Architekten AG
Straße:Wittekindstraße 7
PLZ:32051
Nutscode:DEA43 - HERFORD
Ort:Herford
Kontakt:
Email:info@pape-architekten.de
Telefon:+49 5221-12350

Website Auftragnehmer

Hier gelangen Sie zur Website des Auftragnehmers

alle Aufträge dieses Auftragnehmer

Schauen Sie sich alle Aufträge dieses Auftragnehmers an.

Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Sanierung des Kulturhauses

1.2 CPV Code Hauptteil
71221000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Auftrag umfasst die Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI für die Sanierung des Kulturhauses in Tecklenburg.

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Kulturhaus Tecklenburg
Meesenhof 49545
Tecklenburger Land
Los Nutscode
DEA37

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Das Kulturhaus von Tecklenburg liegt in unmittelbarer Altstadtnähe und gilt als zentrale Adresse für zahlreiche Kultur- und Musikveranstaltungen, Ausstellungen, Theaterinszenierungen oder Kabarettaufführungen. Das Haus verfügt über große, gut ausgeleuchtete Ausstellungsflächen sowie einen geräumigen Saal mit großer Bühne und toller Akustik. Er bietet Sitzgelegenheiten für bis zu 300 Personen und eignet sich daher hervorragend für mancherlei Festivität. Auch Seminartagungen können hier problemlos durchgeführt werden. Das 1960 errichtete Gebäude ist in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Es ist in die Jahre gekommen und genügt den heutigen Ansprüchen an Veranstaltungsräume nicht mehr. Der große Saal lässt sich nicht unterteilen, es gibt keinen Aufzug und die sanitären Anlagen sind völlig veraltet. Nun soll das Kulturhaus, das einst dem Kreis als Kreisheimathaus diente, in einen multifunktionalen Veranstaltungsort verwandelt werden.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2023-12-31
Anzahl Kandidaten: 3

2.8 Kriterien
Eignung nach Ziffer III.1.2) – III.1.3)

2.9 Angaben zu Optionen
Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 3 in einer ersten Stufe. Weitere vorgesehene Stufen sind die Leistungsphasen 4 bis 7 (Stufe 2) sowie 8 und 9 (Stufe 3). Die Einzelheiten hierzu sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
— Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 Abs. 1 GWB,
— Erklärung über die ordnungsgemäße Gewerbeanmeldung

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das 2-Fache der oben genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen,
— Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV,
— Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (vergleichbarer Dienstleistungen der letzten 5 Jahre) gemäß § 45 Absatz 1 Nr. 1 in Verbindung mit Absatz 4 Nr. 4 VgV (Wichtung 15 %),
— Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Wichtung 15 %).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
— Büroreferenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Die Qualifikation und Erfahrung des Büros werden anhand von Nachweisen und Referenzen bewertet, die das Büro in den letzten 5 Jahren erbracht hat. Es werden ausschließlich Referenzen gewertet, die zum Zeitpunkt der Bewerbung fertiggestellt (Abschluss LPH 8) sind (Wichtung 60 %),
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (Wichtung 10 %).
Für den Nachweis der Eignung soll der Bewerbungsbogen zum Teilnahmeantrag des Auftraggebers verwendet werden (siehe Ziffer VI.3)). Selbstverständlich kann der Eignungsnachweis entsprechend der gesetzlichen Vorgaben auch in Form von Eigenerklärungen (Präqualifikationsverzeichnis, Vorlage von Einzelnachweisen in Form von Eigenerklärungen) erbracht werden. Der Auftraggeber akzeptiert die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Wenn dies zur angemessenen Durchführung des Verfahrens erforderlich ist, kann der Auftraggeber Bewerber und Bieter, die eine Eigenerklärung abgegeben haben, jederzeit während des Vergabeverfahrens auffordern, sämtliche oder einen Teil der Nachweise beizubringen.
— Der Auftraggeber fordert in jedem Fall vor Zuschlagserteilung den Bieter, an den der Auftrag erteilt werden soll und der bislang nur Eigenerklärungen als vorläufigen Nachweis vorgelegt hat, auf, die einschlägigen Nachweise unverzüglich beizubringen. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV – auch bei Bietergemeinschaften – wird hingewiesen.