Abgabefrist: 22.03.2022 – Gemeindebetrieb Ostseebad Laboe, Betriebsteil Hafen – 24211 PLÖN – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Information
Ausschreibungsdaten
Vergabenummer:2022/S 038-098636
Erfüllungsort:PLÖN
PLZ Erfüllungsort:24211
Objekt:Laboe
Nutscode Erfüllungsort:DEF0A - PLÖN
Veröffentlichung:23.02.2022
Abgabefrist:22.03.2022
Submission:22.03.2022
Bindefrist:
Projektstart:01.05.2022
Ausschreibungsweite:europaweit
Art des AuftragsDienstleistungen
CPV Kategorie:71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Schlagwörter:

Gebäude + Innenräume | Generalplanung | Tragwerksplanung | 1-Grundlagenermittlung | 2-Vorplanung | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | Sanierung | Verwaltungsgebäude | Hafen |

Ausschreibungsunterlagen

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Auftraggeber
Auftraggeber:Gemeindebetrieb Ostseebad Laboe, Betriebsteil Hafen
Straße:Reventloustraße 20
PLZ:24235
Nutscode :DEF0A - PLÖN
Ort:Laboe
Land:DEUTSCHLAND
Kontakt:Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
Email;E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
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Auftragsbekanntmachung

Auszug der Auftragsbekanntmachung – den vollständigen und aktuellen Text finden Sie in den Auftragsunterlagen: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121001584

Vergabenummer:
2022/S 038-098636

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Sanierung Südmole Laboe

1.2 CPV Code Hauptteil
71000000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Generalplanung mit Planungsleistungen zu den Leistungsbildern:
– Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI
– Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 445700.00

2. Beschreibung

2.3 Erfüllungsort
Laboe
Los Nutscode
DEF0A

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Aufgrund der Abgängigkeit der bestehen Spundwände plant die Gemeinde Laboe die Sanierung der Südmole.
Die Südmole befindet sich im nördlichen Teil des Hafens von Laboe. Sie ist ca. 140 m lang, 10 m breit und wird an beiden Seiten als Liegeplatz für Sportboote, Fischerboote und ein Rettungsschiff der DGzRS genutzt. Für die Sanierung ist ein Spundwandvorsatz geplant. Dieser soll auf ganzer Länge an beiden Seiten vorgesetzt und an den Bestand angeschlossen werden. Der sich ergebene Spundwandkasten wird anschließend verfüllt und eine neue Oberfläche hergestellt. Am nördlichen Molenkopf soll zusätzlich ein Liegeplatz für das Rettungsschiff sowie ein Wendehammer für Rettungsfahrzeuge entstehen. Eine Slipanlage ist ebenfalls Bestandteil der Planungen. Der Schwell im Hafen soll durch geeignete Wellenschutzmaßnahmen nicht verschlechtert werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme (KG 200-700) werden auf netto 3.641.615,03 € geschätzt.
Gegenstand der Vergabe sind folgende Leistungsbilder als Generalplanerleistungen:
– Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. Teil 3, Abschnitt 3 § 43 HOAI, Leistungsphasen 1-9 und
– Fachplanung Tragwerksplanung gem. Teil 4, Abschnitt 1 § 51 HOAI, Leistungsphasen 1-6.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die vorgenannten Leistungsbilder abdecken können, und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121001584 eingestellt.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2024-12-31

2.8 Kriterien
Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen – vgl. III.1.1) bis III.1.3 lt. Arbeitshilfe Teilnahmewettbewerb Auswahlmatrix.

2.9 Angaben zu Optionen
Stufenbeauftragung

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Vorbemerkungen für die Abschnitte III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) für Bewerbergemeinschaften, beabsichtigte Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe:
— Den Einzelbewerbern sind Bewerbergemeinschaften gleichgestellt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert auszufüllen und als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.
— Beabsichtigt der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), sind für jedes dieser anderen Unternehmen das Formblatt Teilnahmeantrag II-1 und die dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstigen Unterlagen – sofern diese in der Auftragsbekanntmachung für den Bewerber selbst auch gefordert sind – gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers einzureichen.
— Beabsichtigt der Bewerber Unteraufträge zu vergeben, ohne zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (keine Eignungsleihe), ist eine Vorlage des Formblatts Teilnahmeantrag II-1 und der dort genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise oder sonstige Unterlagen für die Unterauftragnehmer grundsätzlich nicht erforderlich. Geprüft wird im Rahmen der Eignung nur die Eignung des Bewerbers.
— Die allgemeinen Verfahrenshinweise in Abschnitt VI.3) (Zusätzliche Angaben) sind zu beachten.
Vorzulegen sind:
1) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist sowie erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (Formblatt Erklärung der Bewerbergemeinschaft II-2). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine von allen Mitgliedern handschriftlich unterzeichnete Erklärung abzugeben.
2) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorzulegen sind:
1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in Höhe von mind. 3.000.000 EUR für Personen sowie 1.000.000 EUR für Sachschäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen;
2) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) und Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (jahresweise) für Leistungen, die dem hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand entsprechen, soweit dieser vom Gesamtumsatz abweicht (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1).

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
1. Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung, gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 G v.15.8.1974 (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1),
2. Eigenerklärung über die Bereitschaft, auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtung zur Zahlung des Vergabemindestlohns gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH für den Bewerber sowie für etwaige Unterauftragnehmer vorzulegen, sofern der Bieter oder Unterauftragnehmer nicht im EU-Ausland tätig ist und die Leistung ausschließlich dort erbringt (Formblatt Erklärung zu §4 VGSH)