Vergabe: 21.09.2021 – SBH | Schulbau Hamburg – 20357 Hamburg – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 187-487246
Erfüllungsort:HAMBURG
PLZ Erfüllungsort:20038
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE600 - HAMBURG
Auftragsvergabe:44460
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Anzahl Angebote:3
Auftragswert:500000 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Wartung | Fachraumplanung | Wohneinheiten | Schule | Verwaltungsgebäude | Mensa/Gaststätte | Theater/MuseumGebäude + Innenräume | Landschaftspflegerischer Begleitplan | Brandschutz | Projektmanagement | Brandschutz | besondere Leistungen | 2-VorplanungNeubau | Umbau | Sanierung | im laufenden Betrieb | barrierefrei | Miete |
Auftraggeber
Auftraggeber:SBH | Schulbau Hamburg
Straße:An der Stadthausbrücke 1
PLZ:20355
Nutscode:DE600 - HAMBURG
Ort:Hamburg
Land:DE
Kontakt:Einkauf / Vergabe
Email:vergabestellesbh@sbh.hamburg.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Neuhaus Sasse Ingendoh Architekten
Straße:Vorwerkstraße 6
PLZ:20357
Nutscode:DE600 - HAMBURG
Ort:Hamburg
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Sanierung + Umbau der Verwaltungsgebäude 1-3 und Zubau + Umbau Mensa am Standort Frohmestraße 42 — Objektplanung gem. §§ 33 HOAI

1.2 CPV Code Hauptteil
71240000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9,1 Mio. m und die Hauptnutzungsfläche etwa 3,1 Mio. m2.
In dieser Tätigkeit wurde SBH mit der Sanierung, Umbau- und Neubau an der Grundschule Frohmestraße am Standort Frohmestraße 42 in Hamburg beauftragt.
Weiteres siehe II. 2.4) der Bekanntmachung.

1.5 Geschätzer Gesamtwert
EUR 500000

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71240000

2.3 Erfüllungsort
Hamburg
Los Nutscode
DE600

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Die denkmalgeschützten Verwaltungsgebäude 1-3 (Geb. 01 – 03) der Grundschule Frohmestraße wurden Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Die Schule wird als 4-zügige Grundschule mit rund 360 Schülern betrieben. Im EG des Verwaltungsbaus 1 sind Verwaltungsräume und im Verwaltungsbau 2 Sanitär- sowie Hausverwaltungsräume verortet. Zudem befindet sich im Verwaltungsgebäude 1 eine Hausmeisterwohnung, welche bei der Sanierung nicht berücksichtig wird. In den weiteren Geschossen der Verwaltungsgebäude 1-3 befinden sich hauptsächlich Klassenräume und 3 Fachräume. An dem schulischen Standort wurde im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen das Dach der Verwaltungsgebäude 1-3 saniert. Das mit der Sanierung des benachbarten Hauses 4 (Fertigstellung: 2019), mit dem Neubau der Mensa (Fertigstellung: 2014) und mit der Sanierung der Turnhalle (Fertigstellung: 2019) beauftragte Architekturbüro NSI Architekten ist von dem vorliegenden Verfahren nicht ausgeschlossen.
Die Leistung umfasst die Objektplanung für die folgende Maßnahmen am Standort:
— Sanierung, Gebäude 01; 953,00 m Mietfläche; Fertigstellung bis 2023,
— Sanierung, Gebäude 02; 1.502,00 m Mietfläche; Fertigstellung bis 2023,
— Sanierung, Gebäude 03; 891,80 m Mietfläche; Fertigstellung bis 2024,
— Umbau, Gebäude 02; ca. 450 m Mietfläche; Fertigstellung bis 2023,
— Zubau, Gebäude 06; 314 m Mietfläche, Fertigstellung bis 2023,
— Umbau, Gebäude 06; ca. 310 m Mietfläche, Fertigstellung bis 2023.
Sanierung und Umbau der Verwaltungsgebäude 1-3:
Die Verwaltungsgebäude 1-3 sollen umfassend (innen) saniert werden. Ebenfalls sind Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude 2 geplant. Weitergehend ist zu berücksichtigen, dass es sich bei den Verwaltungsgebäuden 1-3 um einen Baukörper handelt, sodass verbindende Bauteile im Rahmen der Sanierung komplett betrachtet werden müssen. Neben der Verbesserung brandschutzrelevanter Themen ist auch die energetische Optimierung der Gebäude geplant. Demnach stehen die Haustechnik (Heizung, Elektrik und Sanitär), die WC-Anlagen und vor dem Hintergrund des zu erreichenden KfW 70-Standards energetische Maßnahmen im Fokus der Betrachtung.
Die Gebäude sind abschnittsweise im laufenden Betrieb zu sanieren; der Umzug des jeweils umzuziehenden Baus erfolgt, wenn erforderlich, über mobile Klassenräume. Für den Ablauf der Sanierungsmaßnahmen wird unter Berücksichtigung der schulischen Belange, baulicher Erfordernisse und der Einhaltung der fixierten Fertigstellungstermine ein belastbares Konzept entwickelt.
Das Projektbudget (KG 300) beträgt ca. 2 377 962,48 Mio. EUR brutto (berechnet auf Basis von 19 %).
Das Projektbudget (KG 400) beträgt ca. 618.270,00 Mio. EUR brutto (berechnet auf Basis von 19 %).
Das Projektbudget (KG 200-700) beträgt ca. 4.185.213,96 Mio. EUR brutto (berechnet auf Basis von 19 %).
Zubau und Umbau Mensa:
Im Rahmen der Erhöhung der Zügigkeit der Grundschule wird ein Zubau der Mensa von rd. 314 m Mietfläche sowie ein Umbau der bestehenden Mensafläche von rd. 310 m Mietfläche bei laufendem Schulbetrieb notwendig. Hierbei entfallen rd. 121 m auf den neu zu errichtenden Küchenbereich, wobei der bestehende rd. 50 m große Küchenbereich umzugestalten ist.
Das Projektbudget (KG 300) beträgt ca. 734 000,00 Mio. EUR brutto (berechnet auf Basis von 19 %).
Das Projektbudget (KG 400) beträgt ca. 397 000,00 Mio. EUR brutto (berechnet auf Basis von 19 %).
Das Projektbudget (KG 200-700) beträgt ca. 1 647 229,66 Mio. EUR brutto (berechnet auf Basis von 19 %).
Die zu vergebenden Leistungen bestehen für die Sanierung der Verwaltungsgebäude 1-3 inkl. Umbauanteil aus:
— Leistungsphase 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 und 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen der Bestandsaufnahme und des Umzugsmanagements als optionale Leistungen durch Bestimmung des AG.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen für den Zubau der Mensa aus:
Leistungsphase 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 -9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen): Bestandsaufnahme.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen für den Umbau der Mensa aus:
— Leistungsphase 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 und 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistung der Bestandsaufnahme als optionale Leistung durch Bestimmung des AG.
Vertreter der Schule sowie Vertreter der externen Projektsteuerung nehmen ggf. in beratender Funktion bzw.in der Funktion von Sachverständigen an der Bewertung der Teilnahmeanträge sowie der Präsentation teil.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch konsalt Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

2.6 Geschätzter Wert
EUR>500000

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

2.8 Kriterien
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht elektronisch eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2015) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-4 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-7 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 30 Punkte erreicht werden.
Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gemäß § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

2.9 Angaben zu Optionen
Die zu vergebenden Leistungen bestehen für die Sanierung der Verwaltungsgebäude 1-3 inkl. Umbauanteil aus:
— Leistungsphase 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 und 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen der Bestandsaufnahme und des Umzugsmanagements als optionale Leistungen durch Bestimmung des AG.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen für den Zubau der Mensa aus:
— Leistungsphase 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 -9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen): Bestandsaufnahme.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen für den Umbau der Mensa aus:
— Leistungsphase 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Leistungsphasen 3 und 5-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistung der Bestandsaufnahme als optionale Leistung durch Bestimmung des AG.

2.10 Zusätzliche Angaben
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
Ausgefüllter Bewerberbogen,
— Anlage 1A: Nachweis der Unterschriftsberechtigung (Kopie),
— Anlage 1B: Erklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1D: Erklärung zur Verpflichtung gern. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1E: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 1F: Eigenerklärung zu einer vergaberechtlichen Fortbildung mit dem Schwerpunkt VOB Teile A, B und C ältestens von April 2016,
— Anlage 1G: Eigenerklärung zu einer Fortbildung zur Inklusion an staatlichen Schulen oder zum barrierefreien Bauen gem. DIN 18040 (Vordruck),
— Anlage 1H: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1I: Angaben zu Auftragsanteilen im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1J: Eigenerklärung zum Abschluss einer gesonderten Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1K: Angaben zur Leistungsbereitstellung im Falle einer Unterbeauftragung (Vordruck),
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2) genannten Deckungssummen (Kopie), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2),
— Anlage 2B: Eigenerklärung über den Teilumsatz des Bewerbers in der Leistung gem. §§ 33 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (Vordruck),
— Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen (Kopie),
— Anlage 3A2: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie),
— Anlage 3B: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (siehe II.2.9)), III.1.3)) inkl. Eigenerklärung zur Leistungserbringung oder Referenzschreiben.
Näheres siehe Auswahlbogen.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E- Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Bewerbung ist in Schriftform oder per Signatur zu unterschreiben. Etwaige Unterschriftserfordernisse von weiteren Bietern einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen im Original zu unterzeichnen und als gescannte Anlage einzureichen. Insoweit werden nur hierfür gescannte Unterschriften zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und bindend.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
A) Aktueller Nachweis Berufshaftpflichtversicherung.
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Erklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme der Teilumsätze gem. §§ 33 HOAI aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Ausführung der Leitung Verantwortlichen,
B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung,
C) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten,
D) Nachweis über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.

4. Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.