Vergabe: 12.04.2021 – Juli Architekten – 95326 Kulmbach – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

Information
AUSSCHREIBUNG
Auftragsbekanntmachung:2021/S 089-230573
Erfüllungsort:KULMBACH
PLZ Erfüllungsort:95326
Objekt:
Nutscode Erfüllungsort:DE24B - KULMBACH
Auftragsvergabe:12.04.2021
Projektstart:
Ausschreibungsweiteeuropaweit
Art des Auftrags:Dienstleistungen
CPV Kategorie:V-71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Anzahl Angebote:4
Auftragswert:286070.86 EUR

Ausschreibungsdaten

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Schlagwörter:

Finanzierung | Verwaltungsgebäude | Handel/Verkauf | Gebäude + Innenräume | Denkmalschutz | Bebauungsplan | 3-Entwurfsplanung | 4-Genehmigungsplanung | 5-Ausführungsplanung | 6-Vorbereitung der Vergabe | 7-Mitwirkung bei der Vergabe | 8-Objektüberwachung | 9-Betreuung und Doku | besondere Leistungen | 2-VorplanungNeubau | Umbau | Anbau | Sanierung | Rückbau | Fördermittel | Kauf | Massiv | Keller |

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Auftraggeber
Auftraggeber:Markt Marktleugast
Straße:Neuensorger Weg 10
PLZ:95352
Nutscode:DE24B - KULMBACH
Ort:Marktleugast
Land:DE
Kontakt:Michael Laaber, Leiter der Geschäftsstelle
Email:Laaber@marktleugast.de
Telefon:

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Auftragnehmer
Auftragnehmer:Juli Architekten
Straße:Obere Stadt 14
PLZ:95326
Nutscode:DE24B - KULMBACH
Ort:Kulmbach
Kontakt:
Email:
Telefon:

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Zusammenfassung der Originalausschreibung

Auszug aus der Ausschreibung

1. Umfang der Beschaffung

1.1 Bezeichnung des Auftrags
Umbau und Erweiterung eines denkmalgeschützten Gebäudes mit Umnutzung als Bürgerzentrum/Pilgerzentrum in Marktleugast – Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI

1.2 CPV Code Hauptteil
71200000

1.3 Art des Auftrags
Dienstleistungen

1.4 Kurze Beschreibung
Der Markt Marktleugast plant den Umbau und die Umnutzung des Anwesens am Marienweiher 16 in 95352 Marktleugast. Nach Umnutzung wird die Nutzung als Bürgerzentrum sowie als Pilgeranlaufstelle und -unterkunft angestrebt.
Die Maßnahme ist im Wesentlichen untergliedert in folgende Teilmaßnahmen:
— Umbau und Sanierung des bestehenden Hauptgebäudes,
— Ersatzneubau Rückgebäude auf Gewölbekeller,
Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz.
Die Gesamtkosten (KG 300-400) werden auf 3,198 Mio. EUR brutto geschätzt.
Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor:
— Leistungsbeginn: April 2021,
— Baubeginn: Oktober 2021,
— Fertigstellung: Dezember 2022.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude u. Innenräume, Lph. 3-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI

2. Beschreibung

2.2 Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000

2.3 Erfüllungsort
Marienweiher 16
95352 Marktleugast
Los Nutscode
DE24B

2.4 Beschreibung der Beschaffung
Der Markt Marktleugast plant den Umbau und die Umnutzung des Anwesens am Marienweiher 16 in 95352 Marktleugast. Nach Umnutzung wird die Nutzung als Bürgerzentrum sowie als Pilgeranlaufstelle und -unterkunft angestrebt. Der Wallfahrtsort Marienweiher besuchen jährlich rund 8000 Pilger.
Beim Hauptgebäude auf dem Anwesen Marienweiher 16 handelt es sich um einen zweigeschossigen Walmdachbau mit Sandsteinrahmungen, dessen Ursprünge wohl noch auf das 18. Jahrhundert zurückgehen. Das denkmalgeschützte Gebäude besteht aus massiven Außenwänden, die eine gute Grundsubstanz aufweisen. Im Inneren sind Holzbalkendecken eingebaut, die mit einem mittleren Aufwand für die Nutzung ertüchtigt werden können. Es ist vorgesehen, den Dachstuhl für die Aufnahme der erforderlichen Wärmedämmung aufzudoppeln, um das Außenbild des Gebäudes zu erhalten.
Die Maßnahme ist im Wesentlichen untergliedert in folgende Teilmaßnahmen:
— Umbau und Sanierung des bestehenden Hauptgebäudes
— Ersatzneubau Rückgebäude auf Gewölbekeller
Die Gesamtkosten (KG 300-400) werden auf 3,198 Mio. EUR brutto geschätzt. Die Kosten für den Umbau des Hauptgebäudes werden hierbei auf 2,044 Mio. EUR brutto, die Kosten für den Neubau des Rückgebäudes auf 1,154 Mio. EUR brutto (inkl. Komplettabbruch Nebengebäude) geschätzt.
Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor:
— Leistungsbeginn: April 2021,
— Baubeginn: Oktober 2021,
— Fertigstellung: Dezember 2022.
Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind der vorliegenden Vorplanung, die den Ausschreibungsunterlagen als „Vergabeunterlage G – Plan- und Informationsunterlagen“ beigefügt ist, zu entnehmen.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3-9 gemäß §§ 34 ff. HOAI.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 34 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden in der weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

2.5 Zuschlagskriterien
_PROCUREMENT_DOC

2.7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 2022-12-31

2.8 Kriterien
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2018-2020 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
— Gesamtumsatz ≥ 400 000 EUR/a (5 Pkt.),
— Gesamtumsatz < 400 000 EUR/a und ≥ 200 000 EUR/a (2,5 Pkt.),
— Gesamtumsatz < 200 000 EUR/a (0 Pkt.).
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2018-2020 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonst. Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
— durchschn. ≥ 4 Gesamtmitarbeiter (5 Pkt.),
— durchschn. < 4 Gesamtmitarbeiter und ≥ 2 Gesamtmitarbeiter (2,5 Pkt.),
— durchschn. < 2 Gesamtmitarbeiter (0 Pkt.).
3. Darstellung von max. 3 Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 2016 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. – Wichtung 90 %
Referenzprojekte die vor dem 01. Januar 2016 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die Referenzen jeweils erfüllt sein:
— Das Referenzprojekt wurde unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt (max. 5 Pkt.),
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich hauptsächlich um eine Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahme (max. 4 Pkt.),
— Das Referenzprojekt steht unter Denkmalschutz (max. 5 Pkt.),
— Das Referenzprojekt verfügt über unterschiedliche Nutzflächen gem. DIN 277-1 (Wohnen und Aufenthalt (NUF 1), Büroarbeit (NUF 2), Lagern, Verteilen u. Verkaufen (NUF 4), Bildung, Unterricht und Kultur (NUF 5)) (max. 4 Pkt.),
— Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr. 300+400) ≥ 3 Mio. EUR brutto) (max. 4 Pkt.)
— Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3-8 (gem. § 34 HOAI) erbracht (max. 4 Pkt.),
— Derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mind. die Lph. 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (max. 4 Pkt.).
Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.
Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte.
Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlage C — Kriterienkatalog“ zu entnehmen.

2.9 Angaben zu Optionen
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 5 gemäß § 34 HOAI,
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 6+7 gemäß § 34 HOAI,
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8+9 gemäß § 34 HOAI,
— Besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI:
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph. 9).
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung einzelner Beauftragungsstufen, besonderer Leistungen oder Gesamtbeauftragung besteht nicht.

2.10 Zusätzliche Angaben
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.

3. Teilnahmebedingungen

3.1 Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zutreffend).
2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht.
3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Innenarchitekt zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV).
4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG, § 98c Abs. 1 AufenthG und § 21 SchwArbG.
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.

3.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.

3.3 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2018-2020) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (KG 300+400, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.